Macher von Kingdom Come bestätigen "HERR DER RINGE"-SPIEL omg
Warhorse bestätigt Mittelerde-Rollenspiel-Entwicklung
Warhorse Studios, bekannt für Kingdom Come: Deliverance, hat die Entwicklung eines Herr-der-Ringe-Rollenspiels bestätigt. Das Unternehmen arbeitet gleichzeitig an einem neuen Kingdom Come-Abenteuer. Beide Projekte sind Open-World-RPGs und werden unter der Leitung von Embracer entwickelt, wobei Fellowship Entertainment die Lizenzrechte für Mittelerde hält.
Ankündigung von Warhorse
00:10:30Der Stream beginnt mit der überraschenden Ankündigung von Warhorse, dass sie zwei neue Projekte entwickeln: ein neues Kingdom Come-Abenteuer und ein Open-World-Mittelerde-Rollenspiel. Diese Ankündigung kam unerwartet nebenbei in einem Tweet. Streamer spekuliert, dass es sich bei dem Kingdom Come-Projekt eher um ein Spin-off, Prequel oder eine kleinere Geschichte handeln könnte, möglicherweise mit Godwins Vorgeschichte. Der LinkedIn-Post von Godwin bestätigt jedoch, dass beide Projekte Open-World-Rollenspiele sein werden.
Unternehmensstruktur von Embracer
00:15:11Die Ankündigung von Warhorse steht im Kontext der aktuellen Unternehmensstrukturänderungen bei Embracer, der Mutterfirma von Warhorse. Embracer hat sich bereits in drei Tochterfirmen aufgeteilt, wovon sich jetzt eine (Fellowship Entertainment) weiter aufteilt. Die wichtigste Information ist, dass Fellowship Entertainment die Hauptlizenzmarke wird, da ihr die Rechte an Herr der Ringe gehören. Diese Umstrukturierung erfolgte nach dem Ausfall eines saudi-arabischen Investment Deals.
Finanzlage von Embracer
00:25:15Die Umstrukturierung geht mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten einher. Embracer meldet für das Q4 einen Umsatzrückgang um 24% und für das gesamte Geschäftsjahr einen Rückgang um 25%. Besonders betroffen sind Mobile-Spiele mit einem Rückgang von 57%. Gleichzeitig gibt es jedoch positive Entwicklungen wie den Metro 2039, Gothic 1 Remake und Dawn of War 4. Die Aufspaltung des Unternehmens könnte versucht werden, positives Highlight zu schaffen und negative Nachrichten zu überdecken.
Kingdom Come und Herr der Ringe Projekte
00:32:36Bei Warhorse ist ein Spiel in voller Entwicklung (vermutlich Kingdom Come 3) und eines in der Vorproduktion (das Herr der Ringe-Spiel). Fellowship Entertainment will Premium-Marken wie Kingdom Come, Metro und Tomb Raider weiter ausbauen. Beim Herr der Ringe-Spiel gibt es viele Spekulationen zur Ausrichtung: Könnte es sich um eine Geschichte um Streicher, Rohan-Grenzreiter oder Dunedain-Waldläufer drehen? Herausforderung ist, eine Originalepisode in Middle-Earth zu erzählen, die sich von den Filmen und Büchern abhebt, ohne diese zu enttäuschen.
Weitere Gaming-News
01:00:31Weitere Themen im Stream sind die Ernennung des Strategiechefs von Xbox, Matthew Ball, und die Entscheidung von Sony, Singleplayer-Spiele nicht mehr auf PC zu bringen. Streamer bewertet die Xbox-Entscheidungen positiv, kritisiert aber die Sony-Entscheidung, da sie die Kundenbasis unnötig einschränkt. Interessanterweise fordern viele Spieler mehr Exklusivspiele, was Streamer als widersprüchlich betrachtet.
Diskussion über Civilization und Europa Universalis
01:11:24Stream wechselt zu Diskussionen über Civilization 7, das ein großes Update erhalten hat, und Europa Universalis 5. Bei EU5 wird die Midgame-Phase als zu repetitiv kritisiert, besonders die Gebäudeverwaltung. Es gibt auch Hinweise auf Bugs, wie ein fehlendes Event zur Wiederbelebung der griechischen Religion bei Byzanz. Trotz dieser Probleme wird beide Spiele als faszinierend und vielversprechend bewertet.
Strategieprobleme in Europa Universalis
01:26:09Streamer schildert konkrete strategische Herausforderungen in Europa Universalis 5, insbesondere das Problem der Bündnisse. In seinem Byzanz-Spiel blockieren die Allianzen des Papsts mit Neapel und Frankreich eine Expansion in Italien. Die Mechanik des Allianzsystems wird als komplex und manchmal frustrierend beschrieben, besonders das unkontrollierte Einbeziehen weiterer Verbündeter in Konflikte.
Civilization 7 Update-Enthüllung
01:34:33Der Stream beginnt mit der Ankündigung des großen "Age of Time"-Updates für Civilization 7. Das Update hat fast jede Kernsäule des Spiels überarbeitet und versucht, das Spiel wieder in Richtung Community-Gunst zu bringen. Spielerzahlen sind nach oben geschnellt, aber immer noch unter Civ VI. Der Eindruck des Streamers ist durchwachsen, er findet die Neuerungen jedoch gelungen, besonders die neue Auswahl, ob man das gleiche Volk weiterspielt oder den Baukasten in jedem Zeitalter nutzt.
Strategische Analyse des Spiels
01:37:04Der Streamer präsentiert seinen aktuellen Spielstand mit Niccolo Machiavelli als Anführer und dem Chola-Reich. Er kombiniert Machiavellis diplomatischen Einfluss mit dem Chola-Reich, was historischer Quatsch sei, aber strategisch spannend. Er hat sich für den Wirtschaftssieg entschieden und baut ein Handelsimperium auf, wobei er mit Napoleon und José verbündet ist, aber mit Benjamin Franklin in Konflikt steht. Sein Ziel ist es, durch Geld und Diplomatie zu gewinnen, ohne Krieg zu führen.
Spielmechanik und Krisensystem
01:42:17Der Streamer kritisiert das Krisensystem in Civilization 7, das er als aufgesetzt und spielmechanisch nicht gelungen empfindet. Besonders die Bourgeoisie-Krise wird als problematisch dargestellt, da sie erzwungen wirkt und wenig zur Immersion beiträgt. Er findet, dass Civilization ein abstraktes, auf Spielmechanik konzentriertes Spiel sei und nicht für erzählerische Events geeignet sei. Die Krisen werden als nicht gelungene Versuche betrachtet, Epochen der Weltgeschichte nachzubilden.
Anführerwechsel vs. Zivilisationsführung
02:29:49Der Streamer diskutiert die Design-Entscheidung bei Civilization 7, Anführer beizubehalten oder Zivilisationen durch die Zeitalter zu führen. Er vertritt die Meinung, dass das Spiel Civilization heiße und nicht Leaders, und findet es seltsam, wenn Anführer über alle Epochen hinweg gleich bleiben. Er schlägt vor, für jedes Zeitalter neue Anführer zu wählen, die zur Zivilisation passen. Er erkennt jedoch an, dass Entwickler wahrscheinlich vermutet haben, dass mehr Charakter und Persönlichkeit der Anführer die Identifikation erhöhen würde.
Community-Feedback und Entwicklungsprozess
02:38:43Der Streamer reflektiert über die Reaktion der Community auf Civilization 7 und den Entwicklungsprozess. Er erklärt, dass es für Entwickler schwierig sein kann, auf Feedback zu reagieren, besonders wenn sie bereits mit DLCs und der Planung begonnen haben. Er erwähnt, dass viele Kernnationen wie England nicht im Startpaket waren und dass die DLCs teilweise negativ aufgenommen wurden. Er betont, dass Community-Feedback sehr eindeutig war, aber auch dass es für Entwickler eine Weile dauert, ihren Plan entsprechend umzustellen.
Preisgestaltung in der Spielebranche
02:43:16Die Diskussion dreht sich um die Preisgestaltung in der Spielebranche. Es wird festgestellt, dass sich Spielepreise in den letzten Jahren erhöht haben, insbesondere bei AAA-Titeln. Der Streamer führt aus, dass es zwei Preissegmente gibt, die funktionieren: das günstige Segment und das absolute High-End. Spiele mit einer Markenbindung wie GTA würden sich auch für 100 Euro verkaufen, während Spiele wie Outer Worlds 2 bei 70 Euros schwerer zu rechtfertigen sind.
Inflation und Preisentwicklung
02:44:19Der Streamer vergleicht die Preisentwicklung von Konsolen und Spielen über die Zeit und berücksichtigt dabei die Inflation. Festgestellt wird, dass Konsolen im Laufe ihrer Lebenszeit teurer statt günstiger geworden sind, was den Einstieg ins Gaming erschwert. Bei Spielen wird dargelegt, dass die Preise die Inflation teilweise nicht vollständig eingeholt haben, bei der Hardware jedoch deutlich darüber liegen. Dies führt zu der Frage, ob Gaming zunehmend zu einem Luxushobby wird.
Gaming als Luxushobby
02:49:12Es wird die These diskutiert, ob Gaming zu einem Luxushobby wird. Als Beispiele werden die steigenden Preise für Konsolen und Hardware genannt. Der Streamer stellt fest, dass zwar immer noch günstigere Einstiege wie die Switch existieren, aber unschöne Schritte in Richtung Luxushobby gemacht werden. Gleichzeitig werden unethische Trends im Gaming wie Mobile Games und Free-to-Play-Spiele erwähnt, die aufgrund niedriger Einstiegshürden weiterhin zugänglich bleiben.
Marktentwicklung und Preissteigerungen
02:52:51Der Streamer analysiert die Marktentwicklung und stellt fest, dass der westliche Mobile-Gaming-Markt nicht mehr wächst. Daraufhin werden verstärkt Versuche unternommen, bestehende Spieler stärker zu monetarisieren, was sich in teureren Diensten wie Playstation Plus und Game Pass äußert. Auch der Wettbewerb mit anderen digitalen Unterhaltungsformen wird als Grund für Preissteigerungen genannt.
Kosten und Effizienz in der Spieleentwicklung
02:57:45Es wird über die Kosten in der Spieleentwicklung gesprochen. Der Streamer weist darauf hin, dass Distribution über Plattformen wie Steam nicht kostenlos ist (30% Abgabe), und dass Spiele aufwendiger und teurer werden. Gleichzeitig wird kritisiert, dass viele Spielefirmen über Kosteneinsparungen durch Mitarbeiterabbau und KI sprechen, aber nicht über besseres Management und effizientere Strukturen.
Spielmechanische und psychologische Aspekte in Civilization 7
03:01:17Der Streamer diskutiert ein spezifisches Spielmechanikproblem in Civilization 7: das Überbauen von Gebäuden. Er beschreibt, dass spielmechanisch zwar alles verbessert wird, aber psychologisch oft ein Verlustgefühl entsteht, da der Spieler nicht selbst entscheiden kann, welches Gebäude überbaut wird. Dies führt zu einem Gefühl, das nicht vollends befriedigend ist, obwohl das System insgesamt als funktional eingestuft wird.
Viewbotting auf Twitch und Konsequenzen
03:07:12Es wird das Problem von Viewbotting auf Twitch angesprochen. Der Streamer berichtet, dass auch Twitch erkannt hat, dass Viewbotting ein ernstes Problem ist, und Maßnahmen wie ein Cap der Zuschauerzahlen bei Verdacht ergreift. Dies könnte sogar missbräuchlich eingesetzt werden, um Konkurrenten zu schädigen. Gleichzeitig werden Theorien über gefakte Reichweiten im Gaming-Kontext diskutiert.
Handelsstrategie in der Moderne
03:30:26Der Streamer beschreibt seine Strategie im modernen Zeitalter von Civilization 7, die auf Handel basiert. Er erwähnt die Wichtigkeit von Händlern, Handelswegen und der richtigen Ressourcenverteilung. Es wird die Bedeutung des Handelsnetzwerks betont, das BIP und Vorteile bringt. Die Herausforderungen der Neuorganisation der Handelswege nach Zeitalterwechsel werden ebenfalls erwähnt.
Diplomatische Allianzen und Ressourcenmanagement
04:00:12Der Spieler hat erfolgreich Bündnisse mit mehreren Zivilisationen geschlossen, was ihm Ressourcenbonusse und strategische Vorteile einbringt. Durch diese diplomatischen Beziehungen erhält er zusätzliche Einflusspunkte und Ressourcen, die zu einem höheren BIP führen. Die Strategie zielt darauf ab, durch Frieden und Handel zu siegen, anstatt durch Konfrontation. Der Spieler zeigt sich beeindruckt von den Boni für Völker außerhalb ihrer Hauptzeit, die die Entscheidung erleichtern, mit dem gleichen Volk weiterzuspielen und dabei verschiedene Vorteile zu kombinieren.
Stadtverwaltung und Handelsrouten im Fokus
04:02:39Die Stadtverwaltung erweist sich als aufwendig aber überschaubar, besonders beim Bau von Handelsrouten im zweiten Zeitalter. Jeder Händler muss einzeln voranschickt und bestätigt werden, was als nervige Fleißarbeit beschrieben wird. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit betont, Ressourcen und Handelskapazität zu maximieren, um den wirtschaftlichen Sieg zu erreichen. Der Spieler priorisiert den Aufbau von Handelskapazität durch den Einsatz von Machiavelli-Diplomatie und Boni des Chola-Volkes, um enorme Handelsrouten zu entwickeln.
Wirtschaftlicher Sieg und Kriegstaktiken
04:05:37Der Spieler konzentriert sich auf den wirtschaftlichen Sieg und nutzt diplomatische Mittel, um seine Position zu festigen. Durch den Krieg zwischen Hatschepsut und Isabella will er indirekt profitieren, indem er den Krieg unterstützt, um Hatschepsut zu schwächen. Er analysiert die Bedingungen für den Sieg und stellt fest, dass er dreimal so viele Punkte wie der Zweitplatzierte benötigt. Trotzdem bleibt er optimistisch, besonders da er durch Handelsrouten und diplomatische Beziehungen Vorteile erlangt, die ihn dem Sieg näherbringen.
Erfahrungen mit Civilization 7 und Multiplayer-Eignung
04:26:45Nach dem Gewinn des Spiels wertet der Spieler seine Erfahrungen mit Civilization 7 aus. Er lobt die diplomatischen Möglichkeiten und die Synergien zwischen Anführern und Völkern, aber kritisiert teils unklare Menüs und das Timing der Mechaniken. Er vermutet, dass die Online-Geschwindigkeit die Spielerfahrung beeinflusst und einige Mechaniken wie Schatzflotten zu wenig zum Tragen kommen. Dennoch findet er viel Spaß am Spiel und ist gespannt, wie sich die Community weiterentwickeln wird, besonders bei eventuellen Multiplayer-Spielen und der zukünftigen Entwicklung.
Fazit zum Civilization 7 Update
04:36:52Der Spieler zieht ein gemischtes Fazit zum Civilization 7 Update. Er hat Spaß an den diplomatischen Möglichkeiten und der strategischen Tiefe, sieht aber auch Kritikpunkte wie die Balance des Sieg-Countdowns und die Passivität der KI. Er lobt die Verbesserungen gegenüber Vorgängerversionen, besonders die Flexibilität im Baukasten der Zivilisationen. Gleichzeitig ist er unsicher, ob das Update ausreicht, um Spieler zurückzugewinnen, und wie sich die Community entwickeln wird. Trotzdem bleibt er neugierig und weiter an dem Spiel interessiert.