Steam-Reviews gehen hoch... auf 47% positiv. Hm.
Civilization 7 startet mit schwacher Bewertung
Es wurde ein langsamer Start für Civilization 7 beobachtet. Die positive Nutzerbewertung auf der Plattform Steam erholt sich nur langsam von anfänglich 47 % positive Stimmen.
Ausgangslage und Rezeption von Civilization 7
00:12:26Der Streamer kritisiert die Launch-Rezeption von Civilization 7 scharf, die sich nur langsam von 47% positiven Bewertungen erholt. Dies bewertet er als Desaster für eine etablierte Marke. Er bemängelt das oft undurchsichtige und nicht selbsterklärende Interface, das das Spiel bremst und den positiven Eindruck der guten Spielmechaniken und Grafik überschattet. Der Streamer äußert Verständnis für die Notwendigkeit, umfassendes Feedback zu sammeln, bleibt aber unzufrieden mit dem Release-Zustand.
Release-Druck und Preispolitik
00:22:40Der Streamer analysiert mögliche Gründe für den schlechten Zustand zum Launch, wobei er vermutet, dass ein unverschiebbarer Release-Termin durch das Geschäftsjahr des Publishers bestimmt sein könnte. Der 70-Euro-Full-Preis wird als der neue Standard für AAA-Titel verteidigt. Gleichzeitig wird der 100-Euro-Advanced-Access-Preis kritisiert. Der Streamer argumentiert, dass das Interface-Problem das Spiel massiv zugänglicher macht und die Qualität der Spielmechaniken überdeckt.
Spielstrategie und Szenario
00:30:23Der Streamer führt ein wissenschaftlich-diplomatisches Spiel mit den Maya weiter. Das Ziel ist, mit allen Zivilisationen in Frieden zu leben und in der Forschung und beim Bau von Weltwunderen zu dominieren. Nachdem er eine Epoche erfolgreich abschließt und mehrere Boni für das nächste Zeitalter freischaltet, wählt er die Ming-China-Zivilisation für den weiteren Verlauf des Spiels aus, um seinen Fokus auf Wissenschaft weiter zu verstärken.
Start in das zweite Zeitalter
00:55:35Nach einem Zeitalterwechsel startet der Streamer mit den Boni der Ming und einer starken wissenschaftlichen Ausgangsposition. Die Wahl der Fokusrichtung für Städte, Regierung und Technologien wird getroffen, wobei er einen schnellen Start in die neue Welt und eine Priorisierung der Wissenschaft anvisiert. Währenddessen sucht er nach strategischen Vorteilen und interagiert mit neu entdeckten Regionen und Zivilisationen.
Entdeckung der neuen Welt und Begegnungen
01:12:00Mit einer neu gebauten Kogge beginnt der Streamer, die neue Welt zu erforschen. Ein Späher kartographiert eine große Insel mit Ressourcen, die jedoch kein Süßwasser bietet. Die Entdeckung eines Stadtstaats und die Begegnung mit einer anderen Zivilisation, Napoleon, gestalten sich kritisch, da dieser eine Allianz anderer Völker ablehnt und den diplomatischen Kurs des Streamers gefährdet.
Frühphase: Ressourcen und Expansion
01:23:21Der Streamer analysiert die Spielmechanik von Civilization 7 und beginnt mit der Expansion. Es werden strategische Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf Wissenschaft und Ressourcen haben. Man entscheidet sich für den Bau von Siedlungen auf strategisch wichtigen Inseln, um Ressourcen und Zufriedenheit zu sichern, und erkennt die zunehmende Knappheit an nutzbarem Land. Ebenso wird die Beziehung zu benachbarten Zivilisationen wie Friedrich und Karl dem Großen thematisiert, die bereits feindselige Absichten zeigen.
Technologischer Fortschritt und Bauwerke
01:26:27Der Fokus verlagert sich auf den Bau spezifischer Gebäude und die Forschung neuer Technologien. Es werden ein Gasthaus zur Nahrungserhöhung und ein Observatorium erforscht, um den wissenschaftlichen Vorsprung zu sichern. Die Diskussion um die Ming-Großmauer steht im Zentrum, da ihre Baupläne und strategischen Vorteile, wie eine durchgehende Befestigung, komplex und zentral für die Verteidigung des Reiches sind. Gleichzeitig steigt der Druck durch Friedrichs ständige Denunzierungen und Kriegsvorbereitungen.
Krieg gegen Friedrich und die Ming-Mauer
01:44:11Friedrich eröffnet den Krieg und beginnt mit Angriffen auf die Städte. Der Streamer rekrutert Truppen, erforscht Verbesserungen für die Infanterie und nutzt die Fernkampfangriffe, um Friedrichs Heerführer zu dezimieren. Der Bau der Ming-Großmauer wird fortgesetzt und als starkes Verteidigungswerk gelobt, das Kultur und zusätzliche Erträge bringt. Der Wissensvorteil gegenüber Friedrich wird als entscheidender Faktor für den bevorstehenden Sieg identifiziert.
Eroberung und Bewertung des Spiels
02:18:42In der Endphase greifen die Truppen Friedrichs Hauptstadt Madrid an und erobern sie trotz starker Verteidigungen. Der Streamer wertet den Sieg als verdient, da Friedrich den Krieg provoziert habe. Neben dem Gameplay wird auch die aktuelle Steam-Bewertung von Civilization 7 thematisiert. Der Streamer äußert Verständnis für die Kritikpunkte, sieht aber aufgrund seiner positiven Spielerfahrung einen größeren Spielspaß als der allgemeine Internetkonsens und empfiehlt den Zuschauern, sich von den Inhalten eines Streamers leiten zu lassen, anstatt nur von Worten.
Schatzflotten-Strategie und Spielstandsanalyse
03:12:43Der Streamer analysiert die Herausforderungen bei der Erschaffung von Schatzflotten, da nur wenige Ressourcen dafür vorhanden sind. Er stellt fest, dass die KI ebenfalls Schwierigkeiten hat, solche Flotten zu bilden. Der Fokus verschiebt sich jedoch auf die Siegpunkte, und es wird bedauert, dass das Ziel der Schatzflotten wahrscheinlich nicht erreicht werden kann. Gleichzeitig ist sich der Streamer unsicher über den aktuellen Fortschritt in anderen Siegpunkten wie Religion und der Siedlungen in fernen Ländern.
Optimierung von Bezirken und Eroberungen
03:22:47Da niemand offensichtlich auf dem Weg zu einem Sieg scheint, konzentriert sich der Streamer darauf, die Bezirke zu optimieren und dies als Gelegenheit zum Lernen zu sehen. Durch einen Krieg gegen Friedrich wurden zwar gute Städte erobert, aber keine nennenswerte Stärkung der eigenen Position erreicht. Es wird betont, dass nur Städte in der neuen Welt für die Siegbedingungen zählen und die Stadtstaaten-Boni für Wissenschaftsgebäude genutzt werden können.
Stadtentwicklung und Ressourcenmanagement
03:30:56Der Streamer plant, Gemeinden in Städte umzuwandeln, sobald die entsprechende Technologie verfügbar ist, und kauft dafür Produktion ein. Er positioniert seine Heerführer strategisch in Richtung Napoleon, da ein Konfrontation bevorzustehen scheint. Handel wird als Mittel, um Beziehungen zu neutralisieren, genutzt. Ein Fokus auf Schiffsbau wird angedeutet und die Erträge von Städten durch Spezialisten und Ressourcenverteilung verbessert.
Umgang mit Zufriedenheit und technischen Aspekten
03:35:20Nachdem das Siedlungslimit überschritten wurde, treten massive Zufriedenheitsprobleme auf. Der Streamer identifiziert die hohen Kosten von Gebäuden als Hauptursache. Tempel und Menagerien werden als Lösung zur Steigerung der Zufriedenheit gebaut. Das Interface des Spiels wird als manchmal unübersichtlich kritisiert. Währenddessen führt Karl der Große Schatzflotten ein, und die eigene wissenschaftliche Führungsposition ist mit dem Doppelten der anderen Spieler gesichert.
Spezialisten, Ressourcen und strategische Fehler
03:44:13Der Streamer nutzt das neue Ressourcensystem, um gezielt Produktionsboni in Städten mit vorhandenen Ressourcen zu bündeln. Er hat sich bei der Kritik am Interface vertan, da bestimmte Boni, wie von Ying Tian, tatsächlich bestehen. Ein strategischer Fehler wird bei der Planung der Ming-Mauer entdeckt, da diese nicht zwingend zusammenhängend sein muss. Hatschepsut wird als größte Bedrohung identifiziert, während Ashoka sich weitgehend aus dem Spiel zurückzieht.
Missionierung und Übergang zur nächsten Epoche
03:49:06Um zusätzliche Vermächtnispunkte zu erhalten, beginnt der Streamer damit, seine eigenen Städte missionieren zu lassen. Madrid wird zu einer Stadt umgewandelt, um Missionare zu produzieren. Der Fokus liegt darauf, die Epoche durch das Forschen von Zukunftstechnologien schnell zu beenden, um den Spielern weniger Zeit für ihre eigenen Siegpfade zu geben. Politik wird angepasst, um den Handel zu priorisieren und Zufriedenheitsboni für importierte Ressourcen zu erhalten.
Neue Krisen: Bourgeoisie und Industrie
04:27:08Eine neue globale Krise, die Bourgeoisie, bricht aus und verändert die Spielmechaniken. Feudalherren sind nun von Kaufleuten abhängig, und Handelsviertel werden wohlhabender, verlangen aber auch mehr Güter und Rechte. Für den Streamer hat diese Krise jedoch kaum negative Auswirkungen, da er keine Reliquien besitzt. Er kritisiert, dass die Krisen im Spiel oft zu wenig Einfluss auf den Spielverlauf haben und spricht über Budgets anderer Spiele wie Kingdom Come 2 im Vergleich zu großen Titeln wie Call of Duty.
Regierungsform und Start ins Feuerzeitalter
04:38:29Mit dem Beginn des Feuerzeitalters steht die Wahl der Regierungsform an. Aufgrund massiver Zufriedenheitsprobleme in allen Städten entscheidet sich der Streamer für eine Diktatur, die spielmechanisch als die beste Option erscheint. Eine neue Krise erfordert eine angepasste Krisenpolitik. Die Wahl der nächsten Zivilisation fällt auf Japan, dessen Boni Wissenschaft durch Schiffsbau und Überbauungen gut in die eigene Strategie passen. Russland wird aufgrund seiner Tundrafoki als unattraktiver bewertet.