Es wurde der nächste große Patch für Anno 117 angekündigt. Im Zentrum der Veränderungen steht eine Anhebung der Preise für Luxuswaren, was die Wirtschaft im Endgame erschweren soll. Ebenso wird das Verhalten der KI-Rivalen angepasst: Nefernero wird aggressiver, und Concordia verbündet sich öfter gegen den Spieler, um mehr Abwechslung und Herausforderung zu schaffen.

Just Chatting
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Einleitung und Thumbnail-Problematik

00:12:15

Der Streamer beginnt mit einer Entschuldigung für die unregelmäßigen Streamingpläne. Er berichtet von kreativen Differenzen mit seiner Grafikerin Selina bei der Gestaltung des Thumbnails für das Spiel 'Arise Dark Lord', das pixelige Darstellungen und damit schwierige Präsentationsbedingungen aufweist. Er diskutiert die Dilemmata, bei Indie-Spielen die Begeisterung für ein Projekt zu vermitteln, ohne dabei Clickbait zu betreiben, und wie wichtig es ist, solche kleineren Entwickler mit seiner Reichweite zu unterstützen, um einen echten Unterschied zu bewirken.

Kritik an Content-Kreierung und Influencer-Kultur

00:25:39

Ausgehend von technischen Streaming-Problemen weitet sich der Stream auf eine breite Kritik an der modernen Influencer-Kultur aus. Er nennt negative Beispiele wie SmashJT und Dr. Disrespect, die auf gezielte Aufregerthemen und Fakes setzten, um Reichweite zu generieren. Gleichzeitig stellt er die positive Entwicklung beim 'The Escapist' als Kontrast dar, wo Mitarbeiter ein neues Projekt 'Second Wind' starteten. Es folgt eine ironische Betrachtung der Werbebranche, besonders im Bereich Casinospiele, und der Frage, wie sich Streamer diversifizieren und damit ihren 'Business' verbessern können.

Anno 117 Patch-Besprechung: Wirtschaft und Rivalenverhalten

00:39:49

Der Fokus verschiebt sich auf den kommenden großen Patch für Anno 117. Im Zentrum steht eine Anhebung der Preise für Luxuswaren, was die Wirtschaft ins Endgame etwas erschweren soll, aber auch die passive Strategie des Kaufens aller Bedürfnisse einschränken soll. Ein weiteres wichtiges Thema ist das veränderte Verhalten der KI-Rivalen: Nefernero wird aggressiver, und Concordia verbündet sich öfter gegen den Spieler, um mehr Abwechslung und Herausforderung zu bieten, was auf bisherige Probleme mit zu passivem KI-Verhalten anspricht.

Anno 117 Patch-Besprechung: Stadtmanagement und Kritik am Systemdesign

00:45:32

Der Streamer analysiert die wesentlichen Änderungen im Stadtmanagement. Großereignisse wie Feuer, Seuchen und Unruhen werden nun häufiger und erschweren, was ein deutlicher Versuch ist, das bisher oft ignorierte System zu funktionalisieren. Allerdings sieht der Streamer tieferliegende Probleme im Design. Die drei Stat-Werte (Zufriedenheit, Gesundheit, Freiheit) werden als zu passiv und uninteraktiv empfunden, da sie sich kaum voneinander unterscheiden und durch einfache Radiusgebäude gemanagt werden können. Die Veränderungen werden als ein notwendiger, aber grundsätzlich nicht befriedigender Schritt betrachtet.

Bugfixes und die Wirkung von Patches auf den Spielgenuss

01:01:05

Die Analyse der Patch-Notes konzentriert sich auf die Behebung gravierender Fehler. Besonders der Fix für den Absturz beim Verschieben von Aquädukten wird als essential gelobt, da dieses Bauelement den Kern des Spielvergnügens ausmacht. Ebenso wichtig ist die Korrektur des Bugs, bei dem globale Götterboni nicht auf eroberten Inseln weitergegeben wurden. Dies beseitigt ein frustrierendes Problem, das den Streamer vom weiterspielen abgehalten hatte und zeigt, wie entscheidend schnelle und effektive Patches für die Langzeitmotivation der Spieler sein können.

Analyse der negativen Steam-Bewertungen und der Kampagne

01:09:30

Der Streamer adressiert die gemischten bis negativen Bewertungen von Anno 117 auf Steam. Er hält Kritik an Diversität und einem KI-generierten Bild für eine Minderheit und sieht ein tieferes Problem in der mangelhaften Kampagne. Viele neue Spieler, die Anno über die Kampagne kennenlernen, enttäuscht diese abrupt und ohne Abschluss im ersten Akt. Er argumentiert, dass dieses unvollendete Erlebnis für viele einen entscheidenden negativen Eindruck und das Vergeben einer Daumen-unten-Bewertung auslöst, was das Potenzial des Spiels schmälert.

Negative Erfahrungen mit Anno 117

01:16:14

Der Streamer äußert eine negative Einschätzung zu Anno 117, obwohl er das Spiel als motivierend und für eine 1.0-Version umwerfend fand. Er traurt darüber, dass das Spiel nicht erfolgreicher war und kritisiert, dass es sich selbst den Schwung nahm. Ein zentraler Kritikpunkt ist der zu langsame Patchprozess und die mangelnde Kommunikation vonseiten der Entwickler, die Kritikpunkten teilweise an der Community vorbeiging.

Kritik an der Social Media Strategie

01:21:42

Der Streamer kritisiert die Social-Media-Kommunikation von Anno 117, insbesondere die Memeposts des offiziellen Anno-Deutschland-Accounts. Er findet diese sehr bemüht und nicht zielführend, da sie nicht die Sprache der etablierten Anno-Zielgruppe trifft. Statt generischen Witzen plädiert er für eine Kommunikation, die die ehrliche Begeisterung für Rom, Tiefgang und das Bauen der Core-Anno-Fans anspricht.

Rabbit Hole: Die Zielgruppe von Anno

01:29:30

Der Streamer vertieft seine Analyse der Zielgruppe von Anno. Er konstatiert zwar, dass statistisch 95% seiner eigenen Zuschauer männlich sind, hat aber den subjektiven Eindruck, dass die Anno-Zielgruppe gemischter ist und vielleicht gerade dieses Klischee bricht. Er hält es daher für problematisch, dass die Social-Media-Kommunikation sehr flache Männerwitze nutzt und so potenziell weibliche oder andere Spieler abschreckt.

Vorstellung des Indie-Rads

01:32:57

Nach der eingehenden Analyse von Anno 117 stellt der Streamer sein Indie-Rad vor, bei dem Zuschauer ein Spiel für den Stream wählen können. Drei Spiele werden vorgestellt: Pax Autokratica, ein Aufbauspiel mit Shooter-Elementen; Slots & Daggers, ein taktisches Slot-Maschinenspiel; und Skull Horde, ein Nekromanten-Horden-Roguelike. Der Streamer betont den kreativen Input der Community und die Härte des Formats.

Games + Demos
01:36:16

Games + Demos

Abstimmungsergebnis und Spielauswahl

01:50:40

Nach einer Abstimmung, bei der die Zuschauer mit Spenden zusätzliche Stimmen kaufen konnten, ist das Ergebnis für Pax Autokratica eindeutig. Das Spiel gewinnt mit 169 Spielern und 250 Stimmen, während Slots & Deggers den zweiten Platz belegt und in die nächste Runde kommt. Skull Horde scheidet aus. Der Streamer wählt daraufhin Pax Autokratica aus, um es im Stream zu spielen, und lädt die herunter.

Einstieg in Pax Autokratica

02:12:11

Der Streamer beginnt mit Pax Autokratica und startet den Prolog. Das Spiel kombiniert Ressourcenverwaltung, Aufbau und Politik mit Ego-Shooter-Elementen. Nach einem Tutorial, in dem der Spieler eine Basis im Weltraum aufbaut und Ressourcen sammeln muss, wird die erste Mission freigeschaltet. Der Streamer erkundet die Steuerung und den Aufbau seiner Kolonie, während er kritisch bemerkt, dass das Spiel mit Voice-Acting sparsam umgeht.

Missionstart und Gameplay-Mechaniken

02:29:07

Nach der Konfiguration der Flagge und der Auswahl des Startsektors beginnt die eigentliche Mission. Der Streamer startet mit einem Roboter als Einheit in einem erbärmlichen Kommandozentrum. Er muss Ressourcen sammeln, um die Basis auszubauen und neue Technologien zu erforschen. Er lässt seinen Roboter zunächst Aufgaben übernehmen, während er selbst die Gebäudeforschung vorantreibt und ein Warenlager baut.

Erste Schritte im Weltraum

02:43:42

Zu Beginn des Streams erkundet der Spieler das Weltall mit seinem Raumschiff, um Ressourcen zu sammeln und Feindpatrouillen zu bekämpfen. Nach erfolgreichem Beutezug werden Ressourcen zur Basis zurückgebracht, während der Tod Soldaten und Beute kostet. Spielerisch zeigt sich ein einfacher, aber funktionaler Shooter, bei dem man seine Flotte per Linksklick bewegt und Feinde mit Befehlen wie 'Rücke auf den Marker vor' agiert.

Basisaufbau und Ressourcenmanagement

02:51:49

Nach der Rückkehr zur Basis beginnt der systematische Auf- und Ausbau. Neue Gebäude wie ein Auflevelbüro und eine Kaserne werden errichtet, um Soldaten zu rekrutieren und zu verwalten. Das Spiel verwendet eine Tages-Nacht-Zyklus-Mechanik, nach der Roboter bei Nacht keine Arbeit leisten. Der Spieler kann seine Schergen unterschiedlichen Ressourcenaufgaben wie Holz hacken oder Minen betreiben zuweisen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Kampf und Spielerweiterung

03:04:19

Die Kämpfe im Spiel werden als unkomplex, aber spaßig beschrieben, mit einem Fokus auf Nahkampf und der Nutzung von Spezialfähigkeiten. Eine neue Mission führt zu einem Söldnerlager, wo neue Soldaten rekrutiert werden können. Nach einer anfänglichen Niederlage aufgrund von zu aggressivem Vorgehen, zeigt eine vorsichtigere Herangehensweise mit neuer Ausrüstung und Rüstung, wie man Missionen erfolgreicher gestalten kann.

Fortschritt im Gameplay-Loop

03:26:58

Das Spiel zeigt einen Mix aus Roguelike- und Basenbau-Elementen. Jeder Run startet bei null, aber die gesammelten Ressourcen und Erfahrungen werden genutzt, um die Basis langfristig zu stärken. Eine größere Mission erfordert das Einnahmen einer Festung gegen Panzer und mehrere Gegnerwellen. Der Sieg führt zu neuen Blaupausen, Rekrutierungen und dem Aufbau eines stärkeren Squads, was den Spielspaß trotz noch ausbaufähiger Poliertheit erhöht.

Community-Interaktion und Spielwahl

04:04:44

Nach Abschluss des Prologs von Pax Autokratica wendet sich der Stream der Gemeinschaft zu. Es gibt eine Wahl zwischen drei Spielen: Slots and Daggers, Dark Switch und Our Freedom. Der Streamer interagiert intensiv mit dem Chat, nutzt ein Tiberium-basiertes Abstimmungssystem und bezieht sich auf vergangene Spenden und Abos, um die Zuschauer zur Teilnahme an der demokratischen Entscheidung zu motivieren.

Demokratie in der Krise

04:17:34

Die Kanalpunkte wurden genutzt, um über die nächsten Inhalte abzustimmen. Nach einer holprigen Abstimmung, bei der der erste Favorit 'Slots and Daggers' früh ausschied, gewann 'Dark Switch' mit 357 Stimmen knapp gegen 'Our Freedom'. Der Streamer kritisierte jedoch scharf die geringe Wahlbeteiligung von nur 250 von 1600 Zuschauern und bezeichnete die 'Kanal-Demokratie' als absolutes Desaster, da nur ein Bruchteil der Community aktiv am Entscheidungsprozess teilnimmt.

DarkSwitch
04:19:54

DarkSwitch

Film- und Serienankündigungen

04:20:30

Der Streamer sprach über neue Verfilmungen im Fantasy-Bereich. Es wurde bestätigt, dass die Mistborn-Reihe und das Stormlight-Archiv von Brandon Sanderson von Apple TV adaptiert werden werden. Während Mistborn als Filmtrilogie umsetzbar sei, benötige Stormlight aufgrund seiner Komplexität eine Serien-Adaption. Apple TV wird dabei als vielversprechender Streaming-Dienst mit Serien wie 'Ted Lasso' und 'Foundation' im Vergleich zu Amazon mit eher gemischten Erfolgen wie 'Wheel of Time' angesehen.

Ersteindruck von Dark Switch

04:23:21

Nach der Ankündigung des Gewinners startete der Streamer direkt in das Spiel 'Dark Switch'. Er beschrieb es als ein Fantasy-Aufbauspiel, bei dem man als Elfen ein Dorf an einem riesigen Baum errichtet. Trotz des interessanten Settings und der Möglichkeit, sowohl am Baum als auch auf dem Boden zu bauen, war der Streamer unzufrieden. Er kritisierte, dass das Spiel ihn mit zu vielen Dialogen und Textboxen überfordere, wodurch der Aufbaupart und das Eintauchen in die Atmosphäre leiden würden. Die geringen Grafikeinstellungen und teils komischen Animationen trugen ebenfalls zu einem negativen ersten Eindruck bei.

Handlungskonflikt eskaliert

05:09:11

Die Story des Spiels nahm eine dramatische Wendung. Luminarchen, eine autoritäre religiöse Gruppe, erreichten die Siedlung. Ihr Anführer beanspruchte die Autorität für sich und ließ Bewohner festnehmen und verhören, da sie nach einem Ketzer suchten, der eine Katastrophe verursacht haben könnte. Der Streamer fand diese schnelle und intensive Eskalation der Handlung problematisch und merkte an, dass sie den langsamen Aufbauprocess und die erkennbaren Spielmechaniken störe. Das Pacing des Spiels wurde als unbalanciert empfunden.

Vorzeitiger Stream-Abbruch

05:20:09

Aufgrund der wachsenden Unzufriedenheit mit dem Spiel und des Gefühls, keinen echten Spielspaß zu empfinden, beendete der Streamer den Versuch, 'Dark Switch' weiterzuspielen. Er gab offen zu, sich von dem Spiel mehr versprochen zu haben und befand es als nicht geeignet für einen unterhaltsamen Stream. Stattdessen beschloss er, den restlichen Zeit für einen neuen Dawn of War 4-Trailer zu nutzen, worauf er sich sehr freute, da das Spiel sein Interesse geweckt hatte und er von dem Entwickler King Art überzeugt ist.