Release heute? Wir schauen den Bethesda-Stream
Bethesda enthüllt Remaster von Oblivion
Es wurde eine überarbeitete Version des Klassikers The Elder Scrolls IV: Oblivion vorgestellt. Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit dem Entwickler Virtuous entstand, wurde quasi in die Unreal Engine 5 portiert und bietet neben hochauflösenden Texturen auch neu aufgenommene Dialoge und modernisierte Mechaniken.
Vor Streambeginn: Spannung und Spekulationen
00:10:26Vor dem Start des Bethesda-Streams herrscht eine Atmosphäre der Ungeduld und Spekulation. Der Streamer erwähnt, dass die Gerüchteküche davon spricht, dass das Oblivion Remaster bereits heute veröffentlicht werden könnte. Er initiiert eine Wette mit den Chat-Moderatoren, ob das Spiel wirklich heute erscheinen wird, und äußert die Hoffnung, dass der Stream einen Payoff liefert, da er und seine Community bereits viel Geheimniskrämerei erlebt haben.
Offizielle Ankündigung des Oblivion Remasters
00:21:16Der Bethesda-Stream beginnt mit einer offiziellen Ankündigung des „Oblivion Remaster“. Der Trailer zeigt die Entwicklung des Spiels von Arena bis hin zu Oblivion und teilt mit, dass das Spiel bereits zum Download bereitsteht. Bethesda betont die enge Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Virtuous, die mit großem Einsatz und viel Sorgfalt das Spiel für eine neue Generation überarbeitet haben.
Technische Details und grafische Überarbeitung
00:23:42Nach der Ankündigung geht Bethesda auf die technischen Details des Remasters ein. Das Spiel wurde nicht nur remastert, sondern quasi in die Unreal Engine 5 portiert. Es gibt nicht nur hochauflösende Texturen, sondern auch komplett neu aufgenommene Dialoge, modernisierte Kampfmechaniken inklusive Bloodsplatter und Controller-Feedback sowie überarbeitete Charakter-Animations und ein verbessertes UI/UX. Die Entwickler nennen es ein Remaster, das aber deutliche Züge eines Remakes aufweist.
Gemeinschaftsreaktionen und Kritikpunkte
00:29:15Die Ankündigung löst in der Community sofort eine breite Diskussion aus. Wichtigste Kritikpunkt ist das Fehlen einer deutschen Sprachausgabe, was viele Fans enttäuscht, die das Original auf Deutsch gespielt haben. Auch der Preis von 55 Euro steht in der Kritik, da viele die Meinung vertreten, dass es sich bei dem Umfang der Änderungen eher um ein Remaster und kein vollwertiges Remake handelt, was den Preis nicht rechtfertige. Der Streamer selbst sieht die Entscheidung, es ohne deutsche Sprachausgabe herauszubringen, pragmatisch, da er im Original englisch spielt, erkennt aber den Frust vieler Spieler.
Gameplay-Start und Charakter-Erstellung
01:25:37Nach der Enthüllung wechselt der Stream zum Gameplay. Der Streamer beginnt mit der Charaktererstellung für das neue Oblivion. Nach sorgfältiger Abwägung entscheidet er sich für einen Dunkelelfen, da dieser ihm am coolsten erscheint. Im detaillierten Editor beginnt er, das Aussehen des Charakters anzupassen, experimentiert mit Hautton, Frisuren und Gesichtszügen, um einen hochnäsigen Dunkelelfen-Gentleman zu erschaffen, der seiner Vorstellung entspricht.
Charakter-Erstellung und Namensgebung
01:48:13Der Stream beginnt mit der detaillierten Anpassung eines Dunkelelfen-Charakters im Character Editor. Es werden Gesichtszüge wie Kinnform, Bart, Augen und Nasenbreite besprochen, um einen distinguierten Gentleman zu schaffen. Parallel dazu schlägt das Publikum verschiedene humorvolle und thematisch passende Namen vor, darunter spanische Bezeichnungen wie 'Don Goddard de Sombra', die schließlich als der Name für den Charakter ausgewählt werden.
Sprachausgabe und Story-Start
02:16:16Während der Charakter seinen Kerker verlässt, werden die ersten Dialoge gehört. Der Streamer bemerkt, dass die deutsche Sprachausgabe gegenüber dem Original aus 2006 überarbeitet wurde. Als positives Beispiel wird die korrekte deutsche Übersetzung der Worte von Kaiser Patrick Stewart genannt, die die Aussagekraft der Szene verbessert. Der Charakter wird aufgrund seiner angeblichen kaiserlichen Abstammung freigelassen und startet seine Reise in der Welt von Oblivion.
Gameplay-Mechaniken und Loot-Management
02:30:52Das Gameplay konzentriert sich auf die Erkundung der Startumgebung und das Sammeln von Gegenständen. Der Streamer stellt fest, dass das Inventar schnell voll ist und entscheidet sich, nutzlose oder wertlose Gegenstände wie rostige Waffen und Fesseln zu entfernen. Es werden grundlegende Mechaniken wie Bogenschießen, Magienutzung und Alchemie vorgeführt, wobei der Fokus auf einem agilen Kampfmagier mit Katana liegt.
Klassenwahl und Performance-Beobachtung
03:06:33Nachdem eine kleine Goblin-Höhle erkundet wurde, steht die Wahl der Charakterklasse an. Statt der Standardklassen wird eine benutzerdefinierte 'Kampfmagier'-Klasse erwogen. Der Streamer bewundert die sichtbaren Fortschritte des Remasters, wie z.B. verbesserte Animationen, merkt aber gleichzeitig die typische Unaufmerksamkeit eines Streamers an, der durch den Chat abgelenkt wird und dabei Dinge wie Truhen übersehen kann.
Technische Einblicke und Branchen-Kommentar
03:10:53Der Streamer reflektiert die technische Umstellung des Spiels von der alten Gamebryo-Engine in die Unreal Engine. Er äußert sich beeindruckt, wie dies funktioniert haben könnte, und vergleicht es mit ähnlichen Projekten bei anderen Studios. Gleichzeitig analysiert er die hohe Spielerzahl auf Steam und Twitch als Beweis für die anhaltende Anziehungskraft von Nostalgie-Remasters wie diesem.
Preisdiskussion und Wert des Remasters
03:35:12Es entsteht eine Diskussion im Chat über den Preis des Spiels. Der Streamer verteidigt den Preis von 55 Euro für das umfangreiche Remaster im Vergleich zum aktuellen Vollpreissegment. Er argumentiert, dass es auch für Neueinsteiger einen riesigen Open-World-Inhalt bietet, versteht aber die Kritik langjähriger Fans, denen die veraltete deutsche Sprachausgabe fehlt und die daher einen geringeren Wert sehen.
Detailierte Klassenkonfiguration
03:36:31Nach der Annahme der 'Kampfmagier'-Klasse geht der Streamer in die Details der Attributsverteilung. Er analysiert die Bedeutung von Stärke, Intelligenz und Willenskraft für den gewünschten Spielstil. Die Wahl der Attribute ist ein Kompromiss, um sowohl im Nahkampf mit der Waffe als auch im Zauberwirken effektiv zu sein, ohne auf reine Magie festgelegt zu sein.
Charaktererschaffung und Attributauswahl
03:41:56Ausgehend von den klassischen Attributen Stärke, Intelligenz und Glück, wird die Wahl der passenden Attribute für einen Kampfmagier diskutiert. Intelligenz ist für bessere Zauber unerlässlich. Für das zweite Attribut wird zwischen Glück, Beständigkeit und Willenskraft abgewogen, wobei Glück als Teilminmaxing-Option im Chat favorisiert wird. Auch die Vor- und Nachteile verschiedener Rüstungsarten für Magier, wie leichte vs. schwere Rüstung und deren Einfluss auf die Magieeffizienz, werden in Betracht gezogen.
Fertigkeiten- und Klassengestaltung
03:47:40Die Konzentration verlagert sich auf die Auswahl der relevanten Fertigkeiten. Nachdem die Wahl auf Klingenwaffen und zwei Zauberschulen (Beschwörung und Zerstörung) gefallen ist, wird über die dritte Zauberschule debattiert. Illusion wird aufgrund der Fähigkeit, Gegner zu befehligen, als besonders interessant empfunden, während Wiederherstellung und Veränderung als weniger vorteilhaft für einen reinen Kampfmagier angesehen werden. Die endgültige Klassennamen-Idee ist 'Magier Lord'.
Technische Performance und Grafikprobleme
04:00:23Der Streamer stößt auf erhebliche technische Schwierigkeiten. Windows Security blockiert angeblich das automatische Speichern, was bei anderen Streamern bereits zu Datenverlust geführt hat. Die Performance ist mit aktivem Raytracing stark beeinträchtigt, was zu FPS-Einbrüchen führt. Das Problem des Screen Tearing wird durch den Wechsel von Vollbild auf randlosen Modus teilweise gelöst, bleibt aber eine Herausforderung. Der Streamer erwähnt, dass die bisherige Hardware für flüssiges Spielen in 4K nicht ausreicht.
Gameplay-Mechaniken und Kampfsysteme
04:15:42Das Gameplay erweist sich als altbewährt und herausfordernd. Die KI agiert altmodisch und bemerkt den Spieler nicht einmal, wenn er direkt im Gesicht vorbeigeht. Ein zentrales Gameplay-Element ist das Schlossknack-Minispiel, das als frustrierend und traumatisch beschrieben wird, da das Timing extrem knapp ist und der Spieler mit seiner niedrigen Skill-Anzeige zu kämpfen hat. Außerdem wird das Handelssystem mit der Gesinnungs-Dialogrunde und das Feilschen demonstriert, was als interessant, aber auch umständlich empfunden wird.
Chat-Interaktion und Nostalgie
05:00:58Eine wiederkehrende Diskussion ist der Umgang mit dem Chat. Der Streamer weist auf die unentspannten Kommentare einiger Zuschauer hin, die seine niedrigen Skills kritisieren, und argumentiert, dass er das Spiel nach 20 Jahren Pause neu entdeckt. Gleichzeitig stellt er fest, dass viele Zuschahre alt Oblivion-Fans sind und andere Perspektiven auf das Spiel haben. Die fehlende deutsche Sprachausgabe wird als Kritikpunkt genannt, der Budget- und Änderungsgründe hat.
Stadtbesuch und Handelssysteme
05:22:14Nach dem Dungeon-Besuch wird die Kaiserstadt erreicht. Das Laden der einzelnen Händler durch separate Türen wird als sehr alt-school empfunden. Das Handelssystem selbst bietet eine Vielfalt an Waren. Die Gespräche mit Händlern basieren auf einem System, bei dem man durch Einschüchtern, Schmeicheln oder Prahlen die Gesinnung des Händlers verändern kann, um bessere Preise zu erzielen. Das Balancen dieses Systems wird als komplex, aber machbar beschrieben.
Zauberkauf und Charakterentwicklung
05:52:32Nach dem Erwerb erster Zauber wie Zombiebeschwören, Schlossöffnen und Lichtzauber, wird der Fokus auf die Charakterentwicklung gelegt. Die Fähigkeiten wie Konditionsabsorption werden erläutert und es wird festgestellt, dass manche Zauber teuer sind und ein hohes Mana erfordern. Der Streamer erkundet die Möglichkeiten der Magie, stellt aber auch fest, dass es sich um ein albernes Minispiel handelt. Das Budget wird durch den Kauf verschiedener Zaubersprüche wie Große Wundheilung aufgebraucht und erste Erfahrungen mit Kontaktschaden gemacht.
Schwierigkeitsgrad und Kampfsysteme
06:00:57Aufgrund der gewählten Hauptfähigkeit 'Beschwörung' wird der Schwierigkeitsgrad erhöht. Die Kampfsysteme werden getestet und es zeigt sich, dass Zombies und Skelette als Hilfstruppen eine gute Rolle spielen. Allerdings gibt es Probleme mit dem 'Friendly Fire', bei dem eigene Diener Schaden erleiden. Der Kampfstil als Kampfmagier wird analysiert und festgestellt, dass Feinde unterschiedlich viel Schaden anrichten. Der Schwierigkeitssprung zwischen den Stufen wird als signifikant empfunden.
Gesamtindruck und Parabelritter-Raid
06:10:21Das Spiel wird als nostalgisches Erlebnis beschrieben, das grundlegende Stärken und Schwächen des Originals bewahrt. Die Welt wird als wunderschön gelobt, während Dialoge und Mechaniken als holzig und altmodisch gelten. Während der Stream wird ein Raid vom Parabelritter und seinen Followern durchgeführt. Dies führt zu einer hohen Zuschauerinteraktion und Dankesansprachen an die Supporter. Es wird eine Diskussion über die fehlende deutsche Sprachausgabe geführt und auf die Community-Mods verwiesen, die diese ergänzen könnten.
Modding-Erfahrungen und Bethesda-Kritik
06:49:22Der Streamer teitet seine langjährigen Erfahrungen als Modder, besonders für die Schlacht-um-Mittelerde-Edain-Mod, wo er als Game Designer tätig war. Er schildert den Zusammenhalt und die Kreativität im Team, aber auch den schmerzhaften Abschied, als der Modding-Nachwuchs ausblieb. Später vergleicht er das Spiel mit Titeln wie Kingdom Come 2 und Avowed, resümiert aber, dass das Remaster vor allem für Nostalgiker attraktiv ist. Die fehlende deutsche Synchronisation wird als starker Kritikpunkt genannt und die Steam-Bewertung von 82% positiv kommentiert.
Streamende und Ausblick
07:33:58Nach mehreren Stunden und einem Spielabsturz fasst der Streamer zusammen, dass das Remaster eine gelungene, aber nicht revolutionäre Modernisierung von Oblivion ist. Es ist ein schönes Erlebnis für Fans, aber für Neueinsteiger möglicherweise weniger geeignet. Er kündigt an, dass der Stream beendet wird und für den Folgetag entweder weiter in Oblivion oder ein neues Spiel gestreamt wird, wobei die Zuschauer mitentscheiden können. Zuletzt gratuliert er seinem Kanal zum neuen Zuschauerrekord und begrüßt neue Abos und Prime-Abonnenten.