Es wurde ein Roboter der Firma MyBotShop, der Unitree G1 im Wert von 30.000 Euro, einem umfassenden Alltagstest unterzogen. Die Maschine demonstrierte beeindruckende Funktionen wie eigenständiges Aufrichten, Balancieren und das Tragen von Kleidung. Bei einem Ausflug in ein Restaurant wurde der Roboter als Stille Zuschauer positioniert, wo auch sein Gleichgewichtstest stattfand.
Streamauftakt und Ankündigung
00:07:19Der Stream beginnt mit einem klassischen R&R-Format, bei dem die Streamer Zeit miteinander verbringen. Nach technischen Anlaufproblemen, insbesondere mit einem rauschenden Schraubsauger-Roboter im Hintergrund, wird die Agenda des Tages vorgestellt. Geplant ist ein Test eines Fake-Roboters, der wie eine kranke KI agiert. Die Streamer preisen die nötige Atmosphäre an und bitten um Vorstellung von Namensvorschlägen im Chat.
Vorstellung des Roboters
00:10:40Ein hochwertiger Roboter der Firma MyBotShop wird vorgestellt, der ursprünglich für Messen und Universitäten vorgesehen ist. Das Gerät, ein Unitree G1 im Wert von 30.000 Euro, wurde von einem Zuschauer namens Soos organisiert und der Streamer hat Haftungsrisiken unterschrieben, falls der Roboter beschädigt wird. In Deutschland sind aufgrund von EU-Vorschriften viele Fortschrittliche Funktionen, wie autonome Bewegungen, verboten. Der Roboter muss dauerhaft unter menschlicher Kontrolle bleiben.
Interaktion mit dem Roboter
00:14:56Nachdem der Roboter mit Boxhandschuhen ausgestattet wurde, um seine "Boss"-Stellung zu demonstrieren, beginnen die ersten Tests. Die Streamer interagieren mit dem Roboter durch Gesten wie Handshake, Klatschen und Winken. Beim Versuch, den Roboter zu schubsen, zeigt dieser seine Stabilität. Die Streamer finden die Situation sowohl faszinierend als auch etwas beängstigend und stellen dystopische Aspekte der Technologie in Frage. Auch technische Probleme wie HDMI-Schlieren tauchen auf.
Fortgeschrittene Funktionsfähigkeiten
00:32:44Nachdem der Roboter in den Ruhezustand versetzt wurde, wird er neu gestartet und kann sich selbstständig aufrichten. Im "Seating-Modus" ist es möglich, dass der Roboter sich hinsetzt und wieder aufstehen kann, was mit einer mobilen App gesteuert wird. Dies demonstriert eine bemerkenswerte Fortbewegungs- und Balancierfähigkeit. Es wird auch erwähnt, dass der Roboter theoretisch für Aufgaben wie das Einräumen in eine Spülmaschine programmiert werden könnte, was eine spezielle Software erfordert.
Vorbereitung für den Ausflug
00:41:19Für den geplanten Ausflug wird der Roboter mit extra Kleidung ausgestattet. Zuerst erhält er ein T-Shirt mit einer Katzenabbildung, später auch eine Mütze. Das Anziehen gestaltet sich als Herausforderung und erfordert mehrere Versuche, da der Roboter nicht immer kooperiert. Die Streamer äußern Bedenken wegen der Akkulaufzeit von nur zwei bis drei Stunden und nehmen daher einen zweiten Akku mit. Der Roboter wirkt im neuen Outfit menschlicher und passt sich besser in die Umgebung ein.
Transport zum Restaurant
00:57:04Nach weiteren technischen Schwierigkeiten, die das Bild beeinträchtigten, wird der Roboter vorsichtig in ein Auto verladen, wobei er als Beifahrer gesichert wird. Während der Fahrt hat der Roboter eine Hitzewarnung, möglicherweise durch die Sitzheizung. Beim Ausladen verliert der Roboter für einen Moment seinen Gleichgewichtssinn, kann aber wieder aktiviert werden. Für den Restaurantbesuch wird das T-Shirt des Roboters entfernt, um Überhitzung zu vermeiden, und man entscheidet, im Freien zu sitzen, da der Roboter Stufen nicht bewältigen kann.
Roboter im Restaurant
01:18:00Im Restaurant wird der Roboter draußen auf einen Stuhl gesetzt, was mehrere Anstrengungen erfordert. Ein Restaurantmitarbeiter fragt nach, ob Roboter erlaubt sind, da Hunde verboten sind. Die Streamer positionieren den Roboter als Stille Zuschauer bei ihrem Essen. Die Situation wird als humorvoll und ungewöhnlich wahrgenommen, während der Roboter wie eine anmutige Statue wirkt und die Stimmung des Ausflugs abrundet.
Technische Herausforderung und Abschluss
01:18:27Beim Versuch, den Roboter wieder vom Stuhl aufstehen zu lassen, gerät er in einen Zustand, in dem er sich nicht mehr bewegen kann. Die Streamer vermuten, dass sich Hydraulikflüssigkeit oder Luft in den Gelenken festgesetzt hat. Nach mehreren Versuchen, ihn durch Betätigen des "Seating"-Buttons und "Start"-Buttons wiederzubeleben, gelingt es und der Roboter steht wieder stabil. Das Demonstrationsstück des gescheiterten Sitz-Vorgangs wird als potentielles Highlight für das finale Video gesehen.
Roboter im Restaurant
01:22:23Der Roboter erlebt im Restaurant einen aufregenden Tag und nimmt aktiv am Geschehen teil. Streamer interagieren mit ihm, zeigen ihm die Speisekarte und wählen Speisen für ihn aus, darunter Spaghetti Bolognese und einen Piratenteller. Dabei stellen sie fest, dass der Roboter trotz seiner Fähigkeiten nicht greifen kann, da die Funktion ausgeschaltet ist, um Verletzungen zu vermeiden, und stattdessen nur passiv am Tisch sitzt.
Zukunftsvisionen: Robotereinsatz
01:30:55Es werden faszinierende und dystopische Zukunftsvisionen für Roboter diskutiert. Das Szenario, dass Menschen ihre Avatar-Roboter von zu Hause aus in Clubs oder zu Konzerten schicken, wird als "Black Mirror-Folge" bezeichnet. Zudem wird die potenzielle Fähigkeit der Roboter, Einkaufen zu erledigen oder als Kameramänner zu arbeiten, als Game-Changer für verschiedene Lebensbereiche, einschließlich für bettlägerige Menschen, erörtert.
Technische Funktionen und Kosten
01:34:02Der Controller des Roboters wird genauer beleuchtet und verschiedene Funktionen wie Stehen, Winken, Händeschütteln und Drehen werden demonstriert. Es wird erläutert, dass der Hauptzweck der Roboter derzeit für den Einsatz in der Industrie, wie als mobile Wache oder zur Arbeitsaufgaben in Fabriken, vorgesehen ist. Die Kosten für eine Leihe sind mit 3.500 Euro pro Tag sehr hoch, während der Kaufpreis für das Modell bei etwa 16.000 Euro liegt.
Stimmtest und Pannen
01:36:22Der Versuch, dem Roboter über eine KI-Sprachfunktion eine menschliche Stimme und Persönlichkeit zu verleihen, führt zu technischen Pannen. Die KI, die als "Eberhard" agieren soll, versteht die Anweisungen nicht korrekt und reagiert unpassend oder bricht ganz zusammen. Dies führt zu humorvollen, aber auch kritischen Diskussionen über die aktuelle Unzuverlässigkeit von KI und die rechtlichen Implikationen der autonomen Roboter.
Spaziergang und Recycling-Erlebnis
01:40:11Der Roboter wird aus dem Restaurant geholt und auf die Straße geführt. Er bewegt sich unsicher und stolpert bei dem Versuch, aufzustehen. Bei einem Spaziergang zeigt er eine beeindruckende Fähigkeit, Rampen zu überwinden, und interagiert dabei mit der Umwelt. Der Streamer nutzt die Gelegenheit, ihm das Thema Recycling beizubringen und zeigt ihm die korrekte Trennung von Glas.
Technische Herausforderungen
02:13:48Während des Streamers treten wiederholt technische Schwierigkeiten auf, die das Erlebnis beeinträchtigen. Es kommt zu einem Black Screen und Bildstörungen in Form grüner Schlieren, die auf ein Problem mit dem HDMI-Kabel oder dem Live-View-Server zurückgeführt werden. Die Unzuverlässigkeit der technischen Infrastruktur stört den Fluss des Streams und wird als frustrierend empfunden.
Laufband- und Gym-Test
02:19:20Der Roboter wird auf ein Laufband im Fitnessstudio gestellt, um seine Gehfähigkeit unter kontrollierten Bedingungen zu testen. Er zeigt dabei eine schnelle Gehgeschwindigkeit und verschiedene Lauftypen. Der Streamer experimentiert mit den Einstellungen und stellt fest, dass der Roboter auch Treppen als Hindernis empfindet und sie "scheiße" findet, was zukünftige Einsatzmöglichkeiten in älteren Gebäuden in Frage stellt.
Erste Interaktion und WLAN-Setup
02:27:39Der Stream beginnt mit dem Versuch, den Roboter mit einem Netzwerk zu verbinden. Nachdem ein QR-Code das WLAN-Passwort bereitstellt, wird die Verbindung hergestellt. Im Anschluss testet der Streamer grundlegende Funktionen des Roboters, wie das Hinsetzen, Aufstehen und das Halalten von Gegenständen. Gleichzeitig animiert er die Chat-Community, den Namen 'Eberhard' zu rufen und zu winken, um die Interaktion mit der Maschine zu fördern.
Laufbandtest und erste Pannen
02:33:32Ein zentrales Experiment ist der Aufbau eines Laufbandtests. Ziel ist es, zu prüfen, ob der Roboter unter menschlicher Steuerung auf einem sich bewegenden Band laufen kann. Nachdem der Roboter erfolgreich darauf positioniert wurde, beginnt der Test. Dabei kommt es zu Problemen, da der Roboter gegen EU-Richtlinien verstößt und keine Muskelgedächtnis-Funktion zeigt. Der Test muss vorzeitig abgebrochen werden, da der Roboter nicht anhalten kann.
Gewichtheben und Tischtennis
02:42:02Nachdem der Roboter erfolgreich auf dem Laufband lief, wird die nächste Herausforderung angetreten: das Gewichtheben. Dabei wird der Roboter auf eine Liege gelegt und soll eine Stange mit Gewichten heben. Obwohl der Roboter dies bewerkstelligt, verdrehen sich seine Arme im Anschluss daran. Danach folgt ein Tennis-Test, bei dem der Roboter einen Ball fangen und zurückspielen soll. Dabei zeigt er Fortschritte, aber die Handhabung bleibt instabil.
Test in der Öffentlichkeit und menschliche Reaktionen
03:04:10Das Hauptziel des Streams ist, die Reaktion von Menschen auf einen Roboter in der Öffentlichkeit zu testen. Mit dem Roboter wird ein Supermarkt betreten und eine Spaziergang auf der Straße gemacht. Die Beobachtung ist, dass die meisten Menschen kaum reagieren und den Roboter ignorieren. Der Streamer spekuliert, dass dies daran liegt, dass die Technik bereits bekannt ist oder die Leute sich nicht blamieren wollen.
Zusammenfassung und Ausblick
03:55:27Der Stream endet mit einer Zusammenfassung des Tages. Die positivsten Erlebnisse, wie die Funktionstests und die öffentlichen Interaktionen, werden hervorgehoben. Der Streamer betont, dass die Roboter für den professionellen Einsatz sehr teuer sind, der Test aber einen gelungenen Content-Schwerpunkt darstellte. Abschließend kündigt er an, dass es eine Fortsetzung mit einem Roboter-Hund oder einer verbesserten Version des humanoiden Roboters geben wird.