Es wurde ein Stream um 11:15 Uhr gestartet. Dabei wurden die Gründe für eine späte Ankündigung und die Verspätung im Detail erörtert. Schwerpunkt war die Organisation des Eventathons, bei der es noch keine Lösungen für Ort, Anreise und Vorbereitung gibt. Der Aufwand sei immens, um sich zu lohnen.

Just Chatting
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Streamstart und Verspätung

00:10:45

Der Stream beginnt mit einer späten Ankündigung. Shlorox begrüßt die Zuschauer um 11:15 Uhr und stellt fest, dass es sich um den längst verspäteten Stream in der Geschichte des Kanals handelt, ursprünglich war ein Start am Vortag geplant. Durch ein mit 10 Stunden Dauer angegebenes Meeting bezüglich des Eventatons konnte der Stream nicht wie geöffnet werden.

Planungsprobleme Eventathon

00:15:33

Shlorox spricht über die Herausforderungen bei der Organisation des Eventathons. Es gibt noch keine konkrete Lösung für die entscheidenden Fragen nach dem Ort, der Anreise der Technik und der Vorbereitungszeit, die auf maximal sieben Wochen begrenzt ist. Der Aufwand sei so immens, dass eine Dauer von mindestens einer Woche für den Event nötig sei, um sich zu lohnen.

Gesundheitliche Bedenken Schweiz-Allergie

00:22:07

Ein Zuschauer fragt, warum der Eventathon nicht in der Schweiz-Location stattfindet. Shlorox erklärt, dass seine Allergiesituation und die damit verbundenen Risiken ein Hauptgrund sind. Nachdem er jahrelang Cortison einnehmen musste und dies mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden war, möchte er nicht riskieren, dass durch einen längeren Aufenthalt die Allergie wieder eskaliert und seine gesundheitliche Lage sich stark verschlechtert.

Erfahrungen mit Cortison und Allergie

00:30:11

Shlorox detailliert seine jahrelange Krankengeschichte mit schweren Allergien und Neurodermitis, die ihn zu einem Ausschleichen von Cortison zwangen. Er beschreibt eine lebensbedrohliche Adisonenkrise, die durch das abrupte Absetzen der Medikation ausgelöst wurde und beklagt die mangelnde Aufklärung durch Ärzte. Erst nach einem Umzug ans Meer und der Reduzierung der Gesamtallergie-Last konnte er kortisonfrei leben, bleibt aber weiterhin auf viele Dinge allergisch.

Umwandlung auf Mallorca

00:50:50

Der Streamer spricht über seinen Umzug von der Schweiz nach Mallorca und wie sich dies positiv auf seine Allergien auswirkt. Die salzhaltige Meeresluft hat seine Gesamtallergie-Last deutlich reduziert. Er erläutert die individuellen Kosten und Hürden einer Auswanderung, die oft nicht finanzieller, sondern persönlicher Natur sind, und kritisiert die steigenden Wohnungspreise auf Mallorca durch die Ferienvermietung.

Kritik am deutschen Steuersystem

01:07:51

Shlorox geht auf das deutsche Steuersystem ein und kritisiert die Regeln für Vermieter, die gezwungen werden, hohe Mieten zu verlangen. Persönlich erzählt er von langen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt, das Donations als umsatzsteuerpflichtige Dienstleistung betrachtet hat. Er schildert, wie er das Geld zurückbekam, und erklärt, warum er aus Gründen der Fairness für seine Zuschauer die Donations zeitweise deaktivierte.

Steuervergleich Schweiz und Spanien

01:25:46

Im Vergleich zu Deutschland beschreibt Shlorox das Schweizer Steuersystem als prozentual etwas niedriger und die Steuerzahlung als angenehmer, da die Bürger ein Gefühl für eine bessere Verwendung der Gelder haben. Im Gegensatz dazu sei das spanische System ähnlich wie das deutsche, jedoch würden betriebliche Ausgaben kaum anerkannt, was es für Selbstständige noch schwieriger mache.

Geld, Glück und Lebensqualität

01:32:58

Nach einer langen Diskussion über Steuern und Finanzen reflektiert Shlorox über die Bedeutung von Geld. Er stellt klar, dass Geld zwar glückliche Situationen schaffen kann, aber nicht das Glück selbst ausmacht. Für ihn sei wahre Lebensqualität, finanzielle Sorgen nicht haben und frei einkaufen zu können, ein größter Luxus als teure Marken oder Gegenstände. Er betont, dass wahre Freunde und glückliche Momente unabhängig vom materiellen Wohlstand sind.

Persönliche Werte und Hilfsbereitschaft

01:37:46

Der Streamer berichtet von seiner persönlichen Hilfsbereitschaft, die aus eigenen Erfahrungen finanzieller Not entspringt. Er erzählt, dass er gezielt Menschen unterstützt, die er in prekären Situationen beobachtet, beispielsweise im Supermarkt, und ihre Einkäufe bezahlt. Er argumentiert, dass er helfen wolle, weil er selbst in ähnlichen Umständen gewesen sei und sich jedesmal gefreut hätte, wenn jemand ihm geholfen hätte. Diesem Ansatz folgt er auch gegenüber Obdachlosen, wobei er klarstellt, dass es nicht um die Frage der Schuld an der eigenen Situation geht, sondern darum, den Ist-Zustand zu verbessern und einem Menschen in Not kurzzeitig zu helfen.

Diskussion um Sprache und Katzen

01:47:08

Es kommt eine Diskussion über die korrekte Umschreibung von Menschen mit Behinderungen auf, speziell im Kontext seiner Katze. Hierbei streitet der Streamer mit ChatGPT, das ihm die Formulierung 'die Katze ist behindert' als diskriminierend anmerkt. Der Streamer ist der Meinung, dass die Begriffe zwar negativ besetzt wurden, aber durch eine zu starke Polizeyierung nicht mehr verwendet werden dürfen, was ihm unangemessen erscheint. Parallel dazu beschreibt er das Verhalten seiner Katze, die Aufmerksamkeit fordert, sich aber nicht auf den Schoß traut, was er amüsant findet.

Kritik an aktueller Musik und Jugendkultur

01:57:00

Der Streamer kritisiert die thematische Ausrichtung der aktuellen Deutsch-Rap-Szene, die aus seiner Sicht stark von Drogenkonsum, Sexismus und Gewalt geprägt ist. Er kontrastiert dies mit einer 15-jährigen Rapperin, deren Texte seiner Meinung nach weniger problematisch sind. Als hypothetischer Vater würde er es vorziehen, wenn sein Kind deren Musik hören würde, als explizit gewaltverherrlichenden Inhalt. Er äußert sich auch generell zur Jugendkultur und stellt fest, dass ältere Generationen sich oft über die Jugend echauffieren, er selbst aber eher eine Entwicklungsstufe sieht.

Politisches Bewusstsein und gesellschaftliche Themen

02:08:32

Nachdem der Stream in einem anderen Kanal politisch geworden war, erläutert er seine eigene Haltung dazu. Er bezieht viele Informationen aus politischen Streams von Creators wie Drakon, distanziert sich aber gleichzeitig vom direkten politischen Engagement, da er es als mühsam und anstrengend empfindet. Er äußert sich stark ablehnend gegenüber Rechtsradikalen und Extremisten, betont aber, dass man auf das Thema fokussieren solle, ohne es zu relativieren. Für ihn gibt es eine klare Grenze: Intoleranz und Diskriminierung werden auf seinem Kanal nicht toleriert.

Auseinandersetzung mit AfD-Wählern

02:32:10

In einem längeren Abschnitt diskutiert der Streamer über die Wählerschaft der AfD. Er vertritt die Ansicht, dass nicht jeder AfD-Wähler dumm oder rassistisch sein muss, sondern dass es sich teilweise um frustrierte Protestwähler handelt, die einfach einen Wechsel wollen. Gleichzeitig erkennt er an, dass es intelligente Köpfe in der Partei geben muss, um das Ganze aufzubauen. Er stellt klar, dass er selbst keine AfD wählt und auch nicht vorhat, dies zu tun, und fordert seine Zuschauer auf, ihn zu de-abonnieren, sollte er jemals diese Position ändern.

Community und zukünftige Pläne

02:55:49

Der Streamer stellt fest, dass seine Community einen hohen Frauenanteil hat, was er auf den reiferen Content und die Altersstruktur der Zuschauer zurückführt. Er spricht über seine Zukunft als Streamer und stellt sich vor, später in einem fortgeschrittenen Alter einen 'Just Chatting'-Stream aus einem Ledersessel zu machen, der nostalgische Erinnerungen aufgreift. Er wünscht sich für die Zukunft noch bessere Technik und scherzt über seine Langlebigkeit im Streaming, was ihm Spaß bereitet und ihn in Rente gehen lässt.

Kritik an deutscher Internetinfrastruktur

03:06:50

Der Streamer vergleicht die deutsche Internetinfrastruktur kritisch mit der in der Schweiz. Während er in der Schweiz Zugang zu Glasfaserleitungen mit 10 Gigabit hat, die für 60 Euro im Monat verfügbar sind, konstatiert er, dass in Deutschland selbst schnelle Anbindung oft teuer ist und das Netzwerk oft überlastet ist. Er macht sich über ein fiktives deutsches Internet-Angebot lustig, das hohe Kosten für eine langsame Verbindung ansetzt und die Einschränkungen des Netzes herunter spielt.

Plötzliches Stream-Ende

03:15:31

Der Streamer kündigt an, den Stream vorzeitig beenden zu müssen. Er erwähnt, dass er wegen sehr dringlicher privater und beruflicher Projekte, die kurzfristig seine Aufmerksamkeit erfordern, gehen muss. Er entschuldigt sich bei seinen Zuschauern, zeigt aber Verständnis dafür, dass Prioritäten gesetzt werden müssen. Er Raidet den Kanal von Tinkerleo und wünscht seinen Zuschauern einen schönen Nachmittag, ohne genau zu sagen, wann der nächste Stream stattfinden wird.