Es wurde eine Tür im Create-Mod für Minecraft konstruiert, die sich ohne teures Messing öffnen und schließen lässt. Das System nutzt eine Kombination aus rotierenden Teilen, Redstone-Kontakten und einem Toggle-Latch zur Steuerung. Es wurde zudem eine unkonventionelle Variante mit einem sich drehenden Radial-Chassis getestet.
Start und Ziel des Streams
00:02:33Der Stream beginnt mit Begrüßungen der Zuschauer und dem Eingeständnis des Streamers, sehr müde zu sein. Nach kurzer Technikabstimmung und dem Austausch von Server-IPs wird das Hauptziel des Streams bekannt gegeben: die gemeinsame Konstruktion einer Tür im Create-Mod für Minecraft, wobei der Schwerpunkt auf einem komplexen, automatisierten Design liegt, das ohne das teure Material Messing auskommen soll.
Grundlegende Konzepte und erste Herausforderungen
00:05:56Zunächst wird der Plan verfolgt, eine klassische Create-Tür zu bauen, die sich mit Hilfe von Gelenken und rotierenden Teilen öffnet. Schnell stellt sich die erste große Herausforderung dar: die Steuerung. Wie kann man die Bewegung stoppen und wieder rückgängig machen, ohne auf die ressourcenintensiven Messing-Bauteile zurückzugreifen? Dies führt zu einer ersten Testphase, bei der versucht wird, die Bewegung mit Redstone-Kontakten und Kupplungen zu kontrollieren, was jedoch nur unzureichend funktioniert.
Die Lösung: Komplexe Redstone-Logik für die Bewegungssteuerung
00:23:33Nach einigen Fehlschlägen wird eine funktionierende Lösung entwickelt. Sie basiert auf einer Kombination aus rotierenden Bauteilen, Redstone-Kontakten, die die Position der Tür erfassen, und einem Redstone-Komparator, der ein Signal abgibt, sobald der Kontakt unterbrochen wird. Ein sogenanntes Toggle-Latch, das durch zwei Signale umgeschaltet werden kann, fungiert als Speicher für den Öffnungs- und Schließzustand. Ein Puls-Reformer sorgt dafür, dass das System auch bei dauerhaftem Signal korrekt reagiert.
Neues Projekt: Eine verrückte Mini-Challenge
00:39:20Nachdem die erste, funktionierende Tür erfolgreich getestet wurde, wechselt der Streamer das Thema. Es wird eine neue Challenge ins Leben gerufen. Streamer und Co-Streamer Logo sollen jeweils eine 'verrückte' und unerwartete Tür-Konstruktion bauen. Der Streamer gibt bereits eine seiner Ideen preis, bei der keine klassische Tür zum Einsatz kommt, sondern ein mechanisches Radial-Chassis, das sich um 180 Grad dreht und somit eine Art 'Rotationstor' simuliert.
Konstruktion einer unkonventionellen Tür
00:48:34Der Streamer baut eine komplexe Tür im Create-Mod, die sich nicht auf traditionelle Weise öffnet. Das Kernkonzept ist ein Drehbrett, auf dem sich alle umgebenden Blöcke drehen, während die Tür selbst stationär bleibt. Er beginnt mit der Platzierung von zwei synchronisierten Go-Buttons als Auslöser und verbindet alle Komponenten mit Redstone. Nach dem Zusammenbau der Struktur aus Blöcken und einem Radial Chassis testet er das erste Mal und ist von der absurden und lustigen Funktionsweise der Anordnung begeistert, die er als 'dämlichste Create-Tür, die ich je gebaut habe' bezeichnet.
Serverempfehlung für Create
00:53:53Ein Zuschauer fragt nach Servern für Create, woraufhin der Streamer den Anbieter 'Hetzner' als Partner vorstellt. Er erklärt, dass Hetzner physische Server nach Kundenwunsch individuell baut, in Rechenzentren betreibt und den vollen Zugriff gibt. Er hebt die günstigen Preise und die Möglichkeit der 'Serverbörse' hervor, wo gebrauchte Server mit spezieller Konfiguration zu reduzierten Preisen erhältlich sind, was besonders für eigene Projekte und Experimente wie Create vorteilhaft sei.
Kreative Türmechaniken und Ideen
00:55:43Nachdem er seine unkonventionelle Tür präsentiert hat, diskutiert der Streamer weitere kreative Ansätze für Create-Maschinen. Er skizziert die Idee einer Maschine, die automatisch Häuser baut und sie nach der Fertigstellung zur Seite schiebt, um ein 'unendliches Array an Häusern' zu erschaffen. Später entwickelt er das Konzept einer sicheren, kombinationengesteuerten Tür. Diese erfordert, dass der Nutzer eine Wippe mehrmals in unterschiedliche Richtungen bewegen muss, ähnlich einem Tresor, was erst mit einer Sperrvorrichtung für falsche Kombinationen vervollständigt wird.
Experimente mit dem Mixel-Mob-Killer
01:18:53Der Streamer konstruiert einen 'Mixer' als effektiven Mobschleuderer. Er baut eine runde Glasstruktur um einen Motor und verklebt die Blöcke, um eine zerstörerische Rotationsbewegung zu erzeugen. Nachdem er zahlreiche Creeper hineingeschafft hat, testet er die Anordnung und zeigt, wie sie die Monster zermahlen. Obwohl die Demo kurz und chaotisch ist, erkennt er das Potenzial des Designs, auch wenn es ineffizient ist, da viele Monster zuerst gesammelt werden müssen.
Nutzung von Ventilatoren für Bestrafung und Boost
01:25:44Der Streamer erkundet die Vielseitigkeit der Ventilatoren in Create. Nachdem er gezeigt hat, wie man sie dazu benutzen kann, Spieler anzusaugen und in einem Bereich gefangen zu halten, experimentiert er mit der Umkehrung. Durch Ändern der Drehrichtung werden die Ventilatoren zu starken 'Boostern', die Spieler und Objekte mit großer Kraft wegschleudern. Er testet die 'Pustwirkung' und stellt fest, dass sie stärker als die Anziehungskraft ist und sich für rasanten Vortrieb, z.B. für Elytra, eignet.
Bau einer Orgel mit Dampfpfeifen
01:35:33Der Streamer zeigt eine weitere kreative Anwendung von Create: den Bau einer Orgel. Er verwendet die Dampfpfeifen-Bauteile, die unterschiedliche Tonhöhen abhängig von ihrer Größe und Konfiguration erzeugen können. Er erklärt, dass man mit diesen Pfeifen verschiedene Oktaven und Töne erzeugen kann und man durch eine geschickte Anordnung eine voll funktionsfähige Orgel bauen kann, die unterschiedliche Klänge erzeugen kann.
Clotonium-Reaktor als Non-Messing-Energiequelle
01:36:12Die Erfindung des Clotonium-Reaktors wird als revolutionärer Trick für eine effiziente Energieerzeugung ohne Messing vorgestellt. Der Reaktor besteht aus einer Windmühle, die mit einem Wolleblock verbunden wird. Je größer der Wolleblock ist, desto mehr Stress-Units und somit Energie erzeugt die Konstruktion. Eine einzelne Anlage erzeugt bereits 8000 SU und kann problemlos im Untergrund gebaut werden, was sie extrem platzsparend und unauffällig macht. Diese Methode wird als idealer Ersatz für aufwendige Messing-Komponenten dargestellt.
Automatisierung von Farmen ohne Messing
01:37:48Die Energie aus dem Clotonium-Reaktor wird genutzt, um komplexe Farmen vollständig automatisch zu betreiben. Anstatt einer Antriebswelle wird das gesamte Farm-System, inklusive Säge und Abbaublock, direkt mit Wolleblöcken verklebt. Diese Wolleblöcke nehmen die Energie vom Windmühle-Lager auf und setzen sie in die Rotation der Farm um. Das System benötigt mindestens acht Wolleblöcke, um zu funktionieren, und ermöglicht so eine effiziente, automatisierte Rohstoffgewinnung ohne den Einsatz von Messing oder Blazes.
Tricks zur Effizienzsteigerung und Energieerzeugung
01:46:09Der Streamer teilt weitere nützliche Tricks, um ohne Messing zurechtzukommen. Anstelle von Dampfmaschinen können Lagerräder mit Knochenmehl effizient betrieben werden. Für maximale Energie werden Dampfmaschinen mit einem Blaze-Brandgerät befeuert, das wiederum mit Lava aus einem System aus Kesseln und Tropfsteinen gespeist wird. Zudem wird der analoge Schaltgetriebe-Block vorgestellt, mit dem die Geschwindigkeit von Getrieben präzise gesteuert werden kann, um ein Feintuning zu ermöglichen und Ressourcen zu sparen.
Pranks mit Create und mystischen Uhren
02:01:52Als Unterhaltung werden diverse Pranks und kreative Mechaniken mit Create-Elementen vorgestellt. Die mysteriöse Kuckucksuhr wird als perfektes Prank-Werkzeug angepriesen, da sie einmal täglich einen lauten Knall erzeugt und sich in ein Haus integrieren lässt. Ein weiterer, aufwendiger Prank ist die Konstruktion aus einer Glaskuppel und einem Minecart, der einen Spieler gefangen nimmt. Die mysteriöse Glocke wird ebenfalls erwähnt, die mit einer Kuckucksuhr verbunden werden kann, um die Uhrzeit auf einem Schild anzuzeigen und als Stoppuhr zu fungieren.
Probleme bei Pranks durch Geräusche
02:09:32Ein zentrales Problem bei vielen Pranks wird thematisiert: die permanenten Geräusche von Create-Maschinen. Loren-Geräusche und das Summen von Antriebsrädern verraten oft gut getarnte Konstruktionen. Selbst eingebaute Räder (Encased Shafts) erzeugen weiterhin Geräusche, was die Durchführung subtiler Streiche erschwert. Dieser Umstand führt dazu, dass viele Pranks nur durch das Ein- und Ausschalten der Energiequelle funktionieren, was die praktische Umsetzung einschränkt.
Gefängnis-Prank mit unsichtbarer Wand
02:13:49Ein besonders ausgeklügelter Prank wird vorgestellt, bei dem der gefangene Spieler die Ursache für seine Gefangenschaft nicht erkennt. Dabei wird eine kleine, leere Box mit einem Dochen in den Boden gebaut. Nachdem der Spieler hineingetreten ist, wird die Box mit einem Dispenser und einer Schiene verschoben und mit einem Sulk-Sensor aktiviert. Dieser Sensor wird so eingestellt, dass er nur auf Schritte reagiert und die Box so verschiebt, dass der Spieler gefangen ist, ohne eine Möglichkeit zur Flucht zu haben, solange er keine Enderperlen besitzt.
Konstruktion von unsichtbaren Flugobjekten
02:18:22Ein weiterer Trick ermöglicht das Erscheinen von unsichtbaren, fliegenden Objekten. Hierfür wird ein Gleisfeld gebaut, auf dem sich ein Fahrzeug oder ein Mob bewegen kann. Um dieses Gleisfeld wird das Framed-Glas von Create gebaut, das transparent ist. Wenn das fahrende Objekt innerhalb des Gleisfeldes ist, sieht es für außenstehende Betrachter so aus, als würde es von alleine durch die Luft schweben. Diese Methode kann genutzt werden, um Mobs wie Creeper scheinbar herumfliegen zu lassen und für Verwirrung zu sorgen.
Ausblick und zukünftige Kooperation
02:21:01Der Stream endet mit einem Ausblick auf zukünftige Inhalte und eine mögliche Challenge für die Zuschauer. Der Streamer, nach einem Abend voller neuer Create-Kenntnisse, ist gespannt auf weitere kollaborative Projekte und Ideen aus der Community. Insbesondere wird der Wunsch geäußert, dass die Zuschauer Vorschläge für Challenges in die Kommentare schreiben, die dann im nächsten Stream gemeinsam umgesetzt werden könnten. Das Stream-Duo signalisiert, dass es in Kontakt bleiben und sich weiter austauschen möchte, um gemeinsam lustige und kreative Dinge mit Create zu bauen.