Ein gemeinsamer Abend wurde in einem Berliner Restaurant mit anspruchsvoller Küche verbracht. Es wurden mehrere Gänge serviert, deren Genuss im Mittelpunkt stand. Auch eine kulinarische Auseinandersetzung mit dem Service wurde Teil des Erlebnisses.

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Ankunft, Vorstellung und Ziel des Streams

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Verena begrüßt den Chat und stellt das Datum und den Anlass des Streams vor: Es ist der Valentinstag und sie bereitet sich auf ein Date mit Wallace, alias Anton, vor. Nach einer längeren Pause vom Streamen verkündet sie, dass sie das gesamte Date live übertragen wird, um den Zuschauern einen gemeinsamen Valentinstag zu ermöglichen. Das Date beginnt mit einem Treffen am Hauptbahnhof, wo sie eine Strumpfhose und Anton einen Strauch Rosen kaufen möchte.

Vorbereitungen und Reise zum Bahnhof

00:08:45

Verena zeigt das dunkelrote Samtkleid, das sie zum Date anziehen möchte, und stellt fest, dass es wegen der Kälte eine Strumpfhose erfordert. Sie gibt an, dass sie keine passenden Schuhe oder eine Handtasche mitgenommen hat, was sie im Nachhinein bedauert. Die Reise zum Hauptbahnhof gestaltet sich schwieriger als erwartet, da Verena einen Umweg geht und eineinhalb Minuten benötigt, anstatt der geplanten 30 Sekunden. Im Hotel angekommen, stellt sie fest, dass sie keine Zimmernummer auf ihrer Karte hat und auf die Hilfe von Peggy angewiesen ist.

Besorgungen und Anprobe des Outfits

00:17:35

Auf der Suche nach einem DM oder Rossmann im Hauptbahnhof gibt es Verwirrung, da die Standorte unklar sind und der Chat widersprüchliche Informationen liefert. Schließlich findet sie den Rossmann. Dort wird ein Strauch Rosen für Anton gekauft. Im Anschluss zieht Verena ihr Kleid an, muss jedoch feststellen, dass es nicht so passt, wie es sollte, und es fehlt eine passende Handtasche und Schuhe, was ihr Outfit nicht perfekt erscheinen lässt.

Warten auf Anton und Verabschiedung

01:01:17

Da Verena und Anton mit dem Auto zum Restaurant fahren, ist Verena eine halbe Stunde zu früh am verabredeten Treffpunkt. Sie setzt sich in die Hotellobby, trinkt einen Cocktail und wartet auf Anton. Sie deutet an, dass sie auf die Technik für die Übertragung angewiesen ist und macht auf den Stream aufmerksam. Während des Wartens unterhält sie sich mit dem Chat und tauscht sich über das Datum aus.

Reflexionen über Ernährung und Sport

01:23:27

Verena reflektiert über ihre Essgewohnheiten nach einem Zugfahrt, bei der sie Nuss-Schoko-Käse-Sandwich gegessen hat, und stellt fest, dass sie mit 37 Jahren freudiges Essen zu sich nehmen kann. Nach einer Betrachtung im Spiegel entscheidet sie sich jedoch, ab nächste Woche wieder Sport zu treiben, da sie merkt, dass dies zunehmend notwendig wird, um ihren Körper zu pflegen und ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.

Antons bevorzugter Lebensstil und das Date

01:24:56

Verena beschreibt Anton als Feinschmecker und Feinschmecker auf Twitch, der Zigarren raucht und anspruchsvolle Restaurants bevorzugt und niemals zu McDonalds gehen würde. Sie stellt die Frage, ob Männer Blumen geschenkt bekommen möchten, da sie selbst keine Blumen von Männern erhalten hat. Sie berichtet, dass sie die Blumen von einer unfreundlichen Blumenverkäuferin in Berlin hat zusammenstellen lassen, die eher genervt war als kooperativ.

Zusammentreffen mit Anton im Hotel

01:30:30

Verena wartet auf Anton in einer Hotellobby, wobei sie sich unwohl fühlt und die Situation als stressend empfindet. Sie äußert Bedenken bezüglich ihrer Kleidung und vergleicht sich unbewusst mit anderen Gästen, die schick gekleidet erscheinen. Gleichzeitig versucht sie, den Chat zu beruhigen und stellt fest, dass die Situation trotz einiger technischer Unannehmlichkeiten wie der Lichtverhältnisse nun besser geworden ist.

Fahrt zum Restaurant und erste Eindrücke

01:35:24

Auf dem Weg zum Restaurant unterhalten sich Verena und Anton über die angenehmen Wetterbedingungen in München im Vergleich zu Berlin. Sie erreichen das Restaurant, das für seine anspruchsvolle Küche bekannt ist, und platzen in ein gehobenes Ambiente. Verena fühlt sich untertrieben gekleidet mit ihrer Jacke von Peggy, während Anton sie beruhigt und sie den Abend genießen sollen.

Entscheidung für das Menü und die Weinauswahl

02:00:43

Nach einer kurzen Rücksprache im Chat entscheiden sich Verena und Anton für ein mehrgängiges Menü, das ein Amuse-Bouche, einen zweiten Gang und ein Dessum enthält. Sie ordern einen Begleitwein für jeden Gang, um das kulinarische Erlebnis abzurunden, und Anton macht sich die Gedanken, ob es Etikettvorschriften gibt, wer den Wein bestellt und präsentiert.

Genuss der ersten Gänge und des Brot

02:05:33

Das Menü beginnt mit einem Amuse-Bouche, darunter eine Wachtel vom Grill, Austern und eine Mini Pizza. Verena ist begeistert von der Qualität und der Präsentation, insbesondere vom Brot, das sie als unglaublich saftig und lecker beschreibt. Sie unterhalten sich über die italienische Sprache auf der Speisekarte und die Bedeutung der Gerichte, während sie die ersten Kostproben genießen.

Kulinarisches Highlight: die Auster und der Begleitwein

02:23:07

Das kulinarische Highlight des Abends ist der Gang mit der Auster, der auf einem Salzbett serviert wird. Verena ist von der Ästhetik und dem Geschmack begeistert und macht Fotos für Instagram. Beim Wein stellen sie fest, dass er hervorragend schmeckt und zum Gericht passt, und diskutieren, wer das Weintasting übernehmen soll, was letztlich von der Wahl abhängt.

Erlebnis mit Meerrettich und Gesamteindruck

02:27:19

Zum Gang mit der Auster wird Meerrettich serviert, der Verena den Mund verbrennt, da er sehr scharf ist. Sie findet den Kontrast zwischen der milden Auster und dem scharfen Meerrettich jedoch spannend. Sie fasst den Abend als sehr gelungen und das Menü als eines der besten zusammen, das sie je gegessen hat, und ist begeistert von der Erfahrung und dem kulinarischen Erlebnis.

Gastro-Erlebnis und kulinarische Diskussionen

02:29:17

Die beiden Streamer tauschen sich intensiv über ihr Essen aus. Verena ist besonders von den Austern mit Meerrettich und Apfel begeistert, während Anton kritischer bleibt. Sie diskutieren die Zubereitung zu Hause und die Verfügbarkeit in München, wobei Anton die Kombination als sehr gelungen beschreibt. Später kommt es zu einem humoristischen Disput über die Menge des verwendeten Salzes, bei dem beide gegenseitig vorwerfen, sich nur nachzureden und die eigenen Aussagen zu vergessen. Das Gespräch erstreckt sich zudem auf die Weinbegleitung, wobei der Unterschied zwischen Wein und Schaumwein erklärt und die Herstellung mit Kohlensäure erläutert wird.

Persönliche Themen und kulturelle Aspekte

02:37:08

Abseits des Essens werden persönliche und gesellschaftliche Themen angesprochen. Verena und Anton sprechen über ihre Perspektiven auf Paare, die sie in der Umgebung beobachten. Während Anton unpersönliche Interaktionen bevorzugt, sehnt sich Verena nach mehr Romantik. Die Unterhaltung wird unterbrochen von einer spontanen Idee, als Paar auf dem Kölner Karneval aufzutreten, was schnell wieder verworfen wird. Anschließend folgt eine längere und kontroverse Diskussion über regionale Begriffe für Pfannkuchen, wobei beide Berliner Terminologien verteidigen und die Sinnlosigkeit der Debatte anerkennen, ohne sich jedoch vollständig einigen zu können.

Interaktion mit dem Publikum und ambiente

02:48:12

Die Atmosphäre im Restaurant wird kritisch reflektiert. Beide stellen fest, dass sie als Paare oft angesehen werden, wobei sie in der eher konservativen Umgebung Charlottenburgs ungewöhnlich wirken. Sie erwähnen, dass die Bedienung sporadisch ist und ein Déjà-vu auftritt, was zu einer kurzen, philosophischen Unterhaltung über die Realität führt. Die Streamer lesen Chat-Kommentare vor und reagieren auf positive Zuschauerreaktionen, insbesondere auf eine ausführliche Beschreibung Anton als perfekten Dinnerpartner. Dieser Teil des Streams zeigt das Zusammenspiel zwischen dem persönlichen Erlebnis und der direkten Rezeption durch das Publikum.

Hauptgericht und Servicekritik

02:57:41

Bei Ankunft des Hauptgerichts, einer Pasta, wird die wiederholte Inkompetenz des Service thematisiert. Die Bedienung hat vergessen, den Trüffel für das Gericht hinzuzufügen, was die Stimmung trübt. Die Streamer diskutieren über den Wert von Service in gehobenen Restaurants und vermissen proaktives Nachhaken, wenn Gäste unzufrieden scheinen. Es wird die unangemessene Situation kritisiert, in der man sich auf Englisch verständigen muss, und die Erwartungshaltung an Details und persönliche Aufmerksamkeit wird betont. Trotz der Mängel wird der Geschmack der Nudeln als sehr gelungen und außergewöhnlich positiv beschrieben, woraufhin Verena das Gericht mit einer hohen Bewertung honoriert.

Essenskritik und subjektive Bewertung

03:16:11

Ein zentraler Fokus ist die detaillierte Kritik an einem vorherigen Gang, der Mini-Pizza. Verena beschreibt den Teig als billig und ähnlich dem von Kirmessnacks, was nicht zur gehobenen Küche passe. Sie kritisiert das Missverhältnis zwischen Teig und Belag und empfindet das Essen als unbefriedigend, wobei sich Schinken zwischen die Zähne festsetzt. Anton versucht, das Essen zu bewerten, verschiebt dies aber. Das Gespräch verschiebt sich auf die subjektive Wahrnehmung und die Erwartungshaltung an die Qualität der Gerichte, wobei betont wird, dass das Erlebnis des Essens mehr als nur die Nahrungsaufnahme umfasst.

Serviceerlebnis und Preiskritik

03:19:59

Die Missstände im Service werden nochmals aufgegriffen und mit den hohen Preisen in Relation gesetzt. Die Streamer betonen, dass in dieser Preiskategorie eine höhere Aufmerksamkeit und proaktive Kommunikation von Seiten des Personals erwartet wird. Die Bedienung wird als passiv und desinteressiert wahrgenommen, was durch das Fehlen des Trüffels und die fehlende Nachfrage nach dem Befinden der Gäste untermauert wird. Anton merkt an, dass er bei alleinigem Besuch deutlicher Kritik geübt hätte, während Verena das Verhalten der Bedienung als unprofessionell und demotivierend empfindet.

Trüffelzubereitung und kulinarischer Luxus

03:24:46

Beim Servieren der korrigierten Pasta mit Trüffel wird der Prozess der Zubereitung und des Servierens von Luxuszutaten wie Trüffeln erläutert. Anton erklärt, dass in gehobener Gastronomie oft nach der Menge der Zutaten gefragt wird und die Kosten schnell explodieren können. Die Streamer spekulieren über den Preis pro Gramm und wie die Bedienung das Trüffelgewicht bestimmt. Dies führt zu einer Diskussion über den Wert von kulinarischen Erlebnissen, bei denen der Preis nicht nur für das Essen selbst, sondern für die gesamte Experience, einschließlich der Personalbetreuung, bezahlt wird.

Gesamteindruck und Resümee des Abends

03:27:11

Zum Ende des Streams fassen Verena und Anton ihre Gesamteindrücke zusammen. Sie betonen, dass ein guter Restaurantbesuch ein ganzheitliches Erlebnis ist, das aus Essen, Ambiente und Service besteht. Während das Hauptgericht mit Pasta und Trüffel gelobt wird, bleibt der Eindruck durch die Mängel im Service und die weniger überzeugenden Vorspeisen getrübt. Anton beziffert die voraussichtliche Rechnung auf rund 300 Euro pro Person und kommt zu dem Schluss, dass der Abend trotz aller Kritik ein interessantes Erlebnis war, bei dem die Wertigkeit des Erlebnisses im Vordergrund steht, nicht nur die Qualität des Essens allein.

Weinprobe und kulinarische Einkehr

03:39:01

Zu Beginn des Streams tauschen sich Verena und ihr Begleiter über den Wein des Abends aus, der als krass und sehr schmackhaft beschrieben wird. Passend zu Speisen wie Marille oder Birne. Nach zwei Gläsern Wein wird bereits über den leichten Rausch gesprochen. Begleitet wird dies durch eine Diskussion über Essensgewohnheiten, wobei Verena ein Käse-Schinken-Sandwich auf der Bahnfahrt erwähnt und ihr Begleiter betont, dass man vor einem Fressbesuch nicht essen sollte, um den Appetit nicht zu beeinträchtigen.

Restaurantbesuch und Servicekritik

03:40:30

Die Unterhaltung verlagert sich auf einen Restaurantbesuch in Berlin, wo Verena traurig ist, dass ein Ben & Jerrys-Laden geschlossen hat. Die Bewertung des Essens erfolgt über eine zehnstufige Skala, wobei der Trüffel als Highlight hervorgehoben wird. Allerdings gibt es eine deutliche Kritik am Service: Die Bestellung der Weine ist unzureichend erklärt, der Service als chaotisch und aufdringlich beschrieben. Es fehlt die mündliche Erklärung der Weine zu den Gängen, was die Verwirrung um die Weinbegleitung verstärkt.

Eskalationsstufen bei kulinarischem Frust

03:45:29

Die Unternehmerin über ihre Eskalationsstufen im Restaurant, falls das Essen nicht den Erwartungen entspricht. Sie erzählt von einem negativen Erlebnis, bei dem ein Schnitzel extrem zäh und kalt war, während die Kartoffeln versalzen. Als sie dies anmerkte, gab es kein Entgegenkommen von der Kellnerin, die sogar noch pötzlich wurde. Sie verließ das Restaurant, ohne die Rechnung zu begleichen, und betont, dass man für bezahltes Essen Anspruch auf Qualität hat.

Gang 2: Wachtel mit Lolo Rosso

03:55:11

Die Hauptmahlzeit, eine Wachtel, wird serviert und detailliert besprochen. Das Fleisch wird als sehr saftig und zart beschrieben, die knusprige Haut als positiv. Der Beilage, ein Lolo Rosso Salat, wird eine schärfere Dressingnote attestiert, die nicht bei allen Geschmack liegt. Verena vergibt für die Wachtel eine 8 bis 9, während ihr Begleiter, da er am Knochen isst, nur eine 8 gibt und betont, dass es Geschmackssache ist.

Nachtisch, Rosenüberreichung und Social-Media-Dilemma

04:01:34

Beim Nachtisch, einer kleinen Süßspeise, gibt es erneut eine Diskussion um den Wein, da er zum Dessett eigentlich nicht vorgesehen war. Die Kellnerin überreicht Verena zum Abschied eine Rose. Dies führt zu einem längeren Dialog über den Umgang mit diesem Geschenk und die damit verbundenen Social-Media-Dilemmata. Man überlegt, wie man die Rose in Instagram präsentieren kann, ohne falsche Annahmen über die Beziehung zu wecken.

Bezahlung und gemeinsamer Abschied

04:40:40

Die Bezahlung der Rechnung im Wert von 273 Euro wird thematisiert. Ein Zuschauer spendet 200 Euro und die anderen 73 Euro, sodass Verena nichts zahlen muss. Sie erwähnt, dass sie die Spende von der Steuer absetzen kann. Die Verabschiedung erfolgt mit einem kurzen Rundgang durchs Restaurant, wobei Verena die genaue Adresse in der Wielandstraße nennt und für den Folgetag eine Flohmarktbesuch plant.