Die Entwickler von Diablo IV haben die Pläne für die kommende Season 9 präsentiert. Im Zentrum der Neuordnung stehen umfangreiche Anpassungen an verschiedenen Builds und Klassen. Insbesondere die Reduzierung der Lebenspunkte für Gegner in den hochstufigen Pits soll das Erlebnis verbessern und mehr Spielvarianten zugänglich machen.

Diablo IV
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Diablo IV

Erwartungen und aktuelle Gameplay-Tests

00:17:44

Zu Beginn des Streams spricht der Streamer über seine Erwartungen an die bevorstehende Season 9, wobei er die Vereinfachung des Spiels als seine oberste Priorität ansieht. Er testet momentan den Hydra-Build im PTR-Modus, um dessen Funktion und Leistung zu überprüfen. Er zeigt den Spielablauf, beschwört Hydras und verweist dabei auf die Unsicherheit, ob in Season 9 standardmäßig drei Hydras erlaubt sein werden, da die entsprechenden Patchnotes widersprüchlich sind und die Entwickler eventuell einen Fehler in der PTR-Version eingeführt haben.

Build-Analysen und Klassenentscheidungen

00:23:06

Für den Start der neuen Saison überlegt der Streamer, welche Klasse er spielen soll. Er erwähnt, dass die Zauberin und der Spiritborn seine Favoriten sind, während der Wirbelwind-Barbar durch ein neues Item stark aufgewertet wurde, er ihn aber aufgrund des hohen Aktionsbedarfs scheut. Der Drude wird ebenfalls als Option genannt, da er laut Streamer gut aufgestellt ist und beliebte Builds wie den Dornenbuild entwickeln wird, obwohl dieser als komplex gilt. Entscheidungen hängen von den finalen Patchnotes ab.

Analyse des Hydra-Builds und Patchnotes

00:31:51

Der Streamer vertieft sich in die Analyse des Hydra-Builds, da seine Fähigkeit, drei Hydras gleichzeitig zu beschwören, im PTR unklar ist. Er konsultiert verschiedene Planer und die offiziellen PTR-Patchnotes, in denen lediglich steht, dass der Hydraskill keine Manakosten mehr hat, aber nicht, dass sich die Anzahl der beschwörbaren Hydras erhöht hat. Diese Diskrepanz vermutet er auf einen Bug im PTR oder eine vergessen Änderung in den Patchnotes, was für den geplanten Build einen massiven Schadenfall bedeuten würde.

Rückblick und Bewertung der bisherigen Seasons

00:41:24

Der Streamer zieht eine persönliche Bilanz der bisherigen Diablo-4-Seasons. Für ihn sind Season 4 und 5 die besten, da sie grundlegende Spielmechaniken und Inhalte wie die Erhärtung und die Höllenhorde eingeführt haben. Season 7 wird auf Platz 4 gefolgt von Season 8. Negativ bewertet er Season 3 als den absoluten Tiefpunkt, da die komplexe Mechanik des Gauntlets und der restliche Content die Spieler frustrierte. Er äußert die Meinung, dass Blizzard aus diesem Fehler gelernt hat und seither nur noch konservative und riskofreie Änderungen vornimmt.

Einordnung von Blizzards anderen Spielen

00:54:21

Der Streamer weitet das Gespräch auf andere Spiele von Blizzard aus. Er vergleicht den wirtschaftlichen Erfolg von Diablo 4 mit anderen Titeln und stellt fest, dass Blizzard sich primär auf die Spiele mit der höchsten Rentabilität konzentriert. Er spricht über das mobile Spiel Diablo Immortal, das extrem hohe Ausgaben ermöglicht, aber auch über die anhaltenden Probleme von Overwatch 2. Er analysiert den Wettbewerb im MOBA-Genre und führt den Erfolg von Riot Games auf deren Strategie zurück, erfolgreiche Konzepte von anderen zu adaptieren und zu perfektionieren.

Verbindung zu Last Epoch und Path of Exile

01:22:55

Der Streamer erwähnt kurz die bevorstehende Season 3 von Last Epoch, die am 21. August startet und sich zeitlich möglicherweise mit Path of Exile 2 überschneiden könnte. Er spricht über seine langjährige Erfahrung mit ARPGs und kritisiert die Maus-und-Tastatur-Steuerung in Spielen wie Path of Exile oder Project Diablo 2 aufgrund des hohen Risikos für den Handgelenk. Er äußert jedoch große Begeisterung für Project Diablo 2, da es dem Original treu bleibt und Controller-Support bietet, was es für ihn spielbar macht.

Kritik am Season-Rhythmus und der Gamescom

01:33:59

Der Streamer kritisiert den frühen Start der Season 9 am 1. Juli, da er vom bisherigen Rhythmus abweicht und die nächste Season möglicherweise erst im Januar folgen würde. Er vermutet, dass dieser ungewöhnliche Zeitplan mit der bevorstehenden Ankündigung des Add-ons für Diablo 4 zusammenhängt, das vermutlich auf der Gamescom oder den Game Awards im Dezember stattfinden wird. Er zeigt sich verwundert über die mangelnde Kommunikation von Blizzard bezüglich dieser Pläne.

Vorbereitung und Erwartungen an den Campfire

01:54:02

Nachdem der Stream zu Ende gegangen ist und der Diablo Campfire live gegangen ist, bereitet sich der Streamer auf die Übertragung vor. Er äußert seine Erwartungen an den Stream und betont, dass die wichtigste Information für ihn eine Reduzierung der Schwierigkeit des Pits sei. Er kritisiert, dass Blizzard für den Campfire Drops anbieten muss, was seiner Meinung nach auf ein geringes Interesse an reinen Inhaltsankündigungen hindeutet. Er hofft, dass sich der Streamer im Gegensatz zu anderen nicht als langweilig erweist.

Erwartungen und Inhalte des Campfires

02:11:04

Der Streamer äußert seine Frustration über den erneuten Campfire, da er erwartet, dass sich Inhalte seit dem PTR geändert haben, während stattdessen Wiederholungen aus dem letzten Treffen präsentiert werden. Er kritisiert die Länge des Streams und die Menge an bereits bekannten Informationen, die für ihn wenig Neuigkeiten enthält und sich wie Zeitverschwendung anfühlt. Die Themen wie Nightmare Dungeons und Monster-HP-Reduzierung werden nur angerissen, was den Streamern enttäuscht, da er diese Details eigentlich hören wollte.

Anpassungen von Items und Builds

02:22:18

Im Zuge der PTR-Anpassungen wird der Gizmo als in den PTR-Tests als 'broken' eingestuft, da er unendlichen Schaden ermöglichte und daher wurde seine Mechanik nachgebessert. Diese Änderung war notwendig, da sie zu 150er Pit-Führungen führte. Zusätzlich wird das neue Juwel mit 40% physischem Schaden als extrem stark bewertet, was vor allem den Barbar-Benefits. Einzig der verbuggte Staubteufel-Build wird später ebenfalls genervt, was den Streamer für einen möglichen Meta-Wechsel zu Barb builds anspornt.

Neue und veränderte Mechaniken für Klassen

02:48:52

Die Entwickler präsentieren für Druide einen neuen Gift-Aspekt bei Pulverisieren, der aber eine andere Ausrichtung als zuvor hat und nicht mehr die gewünschte Schockwellen-Mechanik nutzt. Dennoch gibt es neue Druiden Builds wie Companion, die als sehr vielversprechend gelten. Beim Nekromanten wird der Diener-Nekro durch Buffs an den Handschuhen noch stärker, besonders für Pit-Pushing. Jedoch bleibt die Komplexität in höheren Pits ein Problem, während der Bloodwave-Build trotz weiterer Overpower-Nerfs weiterhin als stark gilt.

Änderungen bei den Fähigkeiten und Uniques

03:00:58

Ein wesentlicher Punkt ist die Halbierung des Dornen-Unique-Schadens, da die Jagdfähigkeit (Hunter) zu dominant war und Build-Vielfalt verhinderte. Um auszugleichen, werden alle anderen Ultimate-Fähigkeiten gebufft. Außerdem wurde die Fähigkeit 'Victimized' grundlegend überarbeitet: Sie basiert nicht mehr auf dem Basis-Schaden der Fertigkeit und kann nicht mehr für Herzsucher-Builds genutzt werden. Stattdessen erhält man einen garantierten Burstdamage, was den Skill für Builds relevanter macht, auch wenn seine Langzeitwirkung als 'langweilig' angesehen wird.

Verbesserungen bei den Nightmare Dungeons und Strongrooms

03:07:36

Ein Schwerpunkt der Entwicklung nach dem PTR liegt auf der Überarbeitung der Nightmare Dungeons und Strongrooms. Es wurden neue Affixe hinzugefügt, wie 'Dark Omen', die das Erlebnis dynamischer gestalten sollen. Die Affixe wurden zudem neuthematisiert und die Elite-Affixe erweitert, um mehr taktische Optionen zu bieten. Diese Änderungen sollen das Gefühl der Vielfalt und die Progression durch die Dungeons verbessern und sind ein zentraler Bestandteil des ewigen Spiels.

Drop-Änderungen und Feedback-Umsetzung

03:12:50

Ein wichtiges Feedback, das nach dem PTR umgesetzt wurde, betrifft die Drop-Raten. Die Chance auf legendäre Runen bei Bossen wird erhöht, um das Farmen angenehmer zu gestalten. Zudem wurde die Anzahl an Leichen, die für Blutsperre benötigt werden, von fünf auf drei reduziert. Es wird geschätzt, dass ungefähr die Hälfte der eingereichten Feedback-Liste umgesetzt wurde, insbesondere kleinere Anpassungen, während die größeren Punkte wie die Pit-Skalierung zunächst ausbleiben.

Patch Notes und Gamechanger Monster-HP

03:55:55

Nach dem Stream werden die Patch Notes veröffentlicht und enthalten die wichtigste Änderung für den Streamer: Die Monster-HP pro Pit-Tier ab Qual 1 wurde leicht reduziert. Diese Anpassung ist entscheidend, da sie das Ziel verfolgt, mehr Builds in Qual 4 spielbar zu machen und das Scaling zu verbessern. Der Streamer ist erleichtert und hofft, dass dies die hohen Pits wieder attraktiver macht, auch wenn er die genaue Auswirkung erst in der Saison beurteilen kann.

Abschließende Analyse und Pläne für die Season

04:01:53

Zusammenfassend bewertet der Streamer die Season positiv, da seine gespielten PTR-Builds, mit Ausnahme des verbuggten Flay-Builds, alle überlebt haben und direkt umsetzbar sind. Die Halbierung des Staubteufel-Builds wird als nicht kritisch angesehen. Die Monster-HP-Änderung sieht er als großen Gamechanger, der ihm wieder Lust auf die Saison gemacht hat. Er plant, die Builds auf seiner Website zu veröffentlichen und ein weiteres Analyse-Video zu den Patch-Änderungen zu erstellen.