1 Tag Auszubildener bei der Deutschen Flugsicherung mit @Rumathra I !DFS Recruiting Day

Neuer Blick auf anspruchsvollen Beruf: Fluglotsen-Tag bei der DFS

Fast 2000 Personen verfolgten live die Einblicke in den Berufsalltag bei der Deutschen Flugsicherung. Praktische Simulationen, Ausbildungswege und die hohen Anforderungen des Berufs wurden detailreich dargestellt. Gleichzeitig erhielten Interessierte konkrete Tipps zur Bewerbung.

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Begrüßung und Ankündigung des DFS Recruiting Day

00:05:44

Der Stream beginnt mit einer Begrüßung des Chat-Publikums und einer kurzen Vorstellung des heutigen Programms: ein Tag als Auszubildender bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) im Rahmen des DFS Recruiting Days. Der Streamer betont die Vorfreude auf die gemeinsame Rundführung mit Wieland und erwähnt, dass sie bereits letztes Jahr am gleichen Event teilgenommen haben. Die Atmosphäre wird als entspannt und positiv beschrieben, mit einer hohen Teilnehmerzahl von etwa 2000 Personen.

Besuch im Simulator der Flugsicherungsakademie

00:12:14

Die Gruppe begibt sich in den Simulationsbereich der Flugsicherungsakademie, wo eine praktische Demonstration der Fluglotsenarbeit stattfindet. Ein Fluglotse erklärt die Arbeitsweise im oberen Luftraum (über 8 km Höhe), der vom Center Karlsruhe kontrolliert wird. Die Simulation umfasst den sogenannten Würzburg-Sektor, in dem Flugzeuge auf verschiedenen Flughöhen und Routen koordiniert werden müssen, um Kollisionen zu vermeiden. Die Kommunikation erfolgt über spezifische Phraselogie, um Missverständnisse zu vermeiden. Besonders betont wird die Teamarbeit zwischen dem Radar-Lotsen (Exekutiv) und dem Planner (z. B. Johannes oder Leni), die sich gegenseitig unterstützt.

Special Events
00:12:46

Special Events

Herausforderungen und Stressmanagement im Fluglotsen-Beruf

00:37:09

Die anwesenden Fluglotsen schildern die hohen Anforderungen und den Stresslevel ihres Berufs. Sie erklären, wie wichtig es ist, unter Druck ruhig zu bleiben und klare Entscheidungen zu treffen, auch wenn es Meinungsverschiedenheiten im Team gibt. Stressbewältigungstechniken wie kurze Pausen oder bewusst langsameres Sprechen werden erwähnt. Die Ausbildung umfasst auch spezifische Module zur Stressbewältigung, wie eine geführte Meditation, die jedoch von vielen Teilnehmern genutzt wurde, um einzuschlafen. Die Rolle der Simulationen wird hervorgehoben, um den Praxisbezug zu trainieren, bevor man im echten Luftraum arbeitet.

Ausbildungsweg und Anforderungen für angehende Fluglotsen

00:51:06

Ein Ausbilder erklärt detailliert den strukturierten Ausbildungsweg zur Fluglotsin oder zum Fluglotsen bei der DFS. Dieser umfasst das Basic-Training (Grundlagen für alle Lotsen), das Rating-Training (spezifisch für Tower-, Lower- oder Upper-Luftraum-Kontrolleure) und das Unit-Training (praxisnahe Ausbildung im spezifischen Luftraum, z. B. Karlsruhe für Upper-Luftraum-Lotsen). Die gesamte Ausbildung dauert etwa zwei bis drei Jahre, einschließlich On-the-Job-Training mit Live-Verkehr. Zudem wird betont, dass die Regelungen strenge sind – so wird beispielsweise ein 2,7er Notendurchschnitt im Abitur vorausgesetzt, und die Eignungsuntersuchung in Hamburg ist ein entscheidendes Hindernis.

Einsatz des Simulators im Rahmen der Ausbildung und Weiterbildung

00:54:11

Der Simulator dient nicht nur der Ausbildung neuer Fluglotsen, sondern auch dem Kompetenzerhalt bereits erfahrener Lotsen. Alle drei Jahre müssen diese zur Akademie zurückkehren, um selten vorkommende Szenarien zu üben – wie Notfallmanagement bei Brand an Bord, wo ein schnelles und koordiniertes Handeln essenziell ist. Die DFS legt Wert auf kontinuierliche Weiterbildung, um die höchste Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten. Der Streamer nutzt die Gelegenheit, um mögliche Karrierewege bei der DFS allgemein und konkrete Bewerbungstipps zu thematisieren.

Notfalltraining und Sicherheitstraining der Lotsen

00:55:06

Die Streamer erklären die Bedeutung des regelmäßigen Notfalltrainings für Fluglotsen, das mindestens alle drei Jahre stattfindet. Dabei werden kritische Szenarien wie Triebwerksausfälle oder eingeschränkte Hydraulik simuliert, um auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein. Ziel ist es, die Handlungskompetenz in Stresssituationen zu erhalten, da solche Notfälle zwar selten, aber entscheidend für die Sicherheit sind. Die Trainings umfassen auch das Verhalten bei Feuer im Cockpit und andere komplexe Situationen, um die Lotsen zu schulen.

Technische Infrastruktur und Vorbereitung auf neue Terminals

00:56:22

Die Lotsen nutzen hochmoderne Simulatoren, die exakte Abbildungen realer Flughäfen darstellen – etwa das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen. Diese Simulatoren ermöglichen es, Flugabläufe und ungewöhnliche Situationen zu simulieren, bevor sie eintreten. Damit können die Lotsen auch unbekannte Szenarien meistern, die sich niemand vorher ausdenken könnte. Die Technologie unterstützt so den Kompetenzerhalt und die Weiterentwicklung der Lotsen.

Ziel und Ablauf des Recruiting Days

00:56:55

Der Recruiting Day bietet Interessenten die Möglichkeit, den Beruf des Fluglotsen live zu erleben. Es gibt Einblicke in Arbeitsabläufe, Kontakte zu aktiven Lotsen und praktische Demonstrationen. Der Tag richtet sich an alle, die den Beruf kennenlernen möchten oder sich bereits im Auswahlverfahren befinden. Ziel ist es, realistische Einblicke zu geben, da viele Aspekte des Berufs sonst unzugänglich sind. Die Veranstaltung dient auch der Rekrutierung neuer Talente für die DFS.

Vorstellung des Teams und technische Details der Simulatoren

00:58:04

Die Streamer präsentieren ihr Team, darunter den Kollegen Rocco Bardello, der für Frankfurt-Garbein zuständig ist. Es werden die technischen Komponenten des Simulators erläutert, etwa die originalgetreue Ausstattung mit Mikrofonen, Beleuchtungssystemen und Steuerpulten, die den Arbeitsplatz im echten Tower widerspiegeln. Besonders hervorgehoben wird die Möglichkeit, Flugbewegungen in Echtzeit zu kontrollieren, etwa bei der Landung eines Flugzeugs.

Funktionen des Towers und Arbeitsabläufe im Simulator

00:59:10

Der simulierte Tower bietet eine 360-Grad-Sicht auf den Flughafen und ermöglicht es den Teilnehmern, Flugzeuge in Echtzeit zu steuern und zu koordinieren. Die Streamer erklären, wie die Lotsen verschiedene Pisten überwachen, etwa die Nordbahn, und durch kurze Funkgespräche mit Piloten – etwa „Clear to Land, Runway 25 Right“ – die Sicherheit gewährleisten. Diese Übungen dienen der Ausbildung und der Vergegenwärtigung der hohen Verantwortung.

Ausbildung der Trainees und Bewertungsprozesse

01:02:29

Der Simulator wird hauptsächlich für die Ausbildung neuer Fluglotsen genutzt. Dabei arbeitet jeder Trainee eng mit einem Ausbilder zusammen, der die Leistung kontinuierlich bewertet und Tipps gibt. Die Trainees stehen unter großem Anspannung, da jede Entscheidung dokumentiert wird und sie sich unter Beweis stellen müssen. Die Atmosphäre ist geprägt von Akribie und dem Ziel, die internationalen Standards der Flugsicherung zu erfüllen.

Eindrücke aus der Simulation und Vorbereitung auf den Beruf

01:04:41

Die Streamer teilen ihre Eindrücke aus der Simulation, etwa das Gefühl, eine Startbahn zu kontrollieren oder ein Flugzeug zu landen. Die Trainees äußern ihre Vorfreude und Anspannung, den Beruf ausüben zu dürfen. Besonders betont wird die Notwendigkeit fundierter Englischkenntnisse und technischer wie persönlicher Voraussetzungen wie Selbstbewusstsein, als Voraussetzung für den Beruf.

Umgang mit Krisensituationen und KI-Debatten

01:07:20

Die Streamer diskutieren reale Notfälle wie Brände in der Kabine und die Rolle von KI in der Flugsicherung. Während viele Abläufe durch Technologie unterstützt werden könnten, bleibt die menschliche Kontrolle unersetzlich, da Entscheidungen im Flugverkehr extrem flexibel und situationsabhängig sein müssen. Die Verantwortung der Lotsen wird als zentrales Element betont, da Fehler schwerwiegende Konsequenzen haben könnten.

Suche nach dem Kaffeestand und erste Eindrücke vom DFS-Personal

01:53:14

Der Stream beginnt mit der Suche nach einem bekannten Kaffeestand auf dem Gelände der Deutschen Flugsicherung. Es wird humorvoll über mangelnde Orientierung und die difficoltà junger Teilnehmer zu Beginn des Tages gesprochen. Zudem wird erwähnt, dass drei Jungen anwesend waren, wovon einer falsche Auswahlkriterien genannt hat. Der Streamer reflektiert seine eigene Bewerbungserfahrung und merkt sich die Standorte relevanter Einrichtungen wie des Towers oder Centers.

Bewerbungsvoraussetzungen und Erfahrungen mit Auswahlverfahren

01:55:16

Ein Teilnehmer berichtet von seiner Bewerbung für die Ausbildung zum Fluglotsen, inklusive der Teilnahme an einem ersten Auswahlverfahren in Hamburg. Die Entfernung und Kosten werden diskutiert: Der Teilnehmer aus Ulm hatte eine dreistündige Anreise zum Veranstaltungsort vor Hamburg, während ein anderer acht Stunden unterwegs war, aber eine Kilometerpauschale von 140 Euro erhalten hat. Die Hotelkosten müssen selbst getragen werden. Die NC-Aufhebung wird erwähnt, die es nun ermöglicht, sich auch jenseits der Altersgrenze von 27 Jahren zu bewerben, solange keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen.

Allgemeine Bewerbungssituation und Erreichbarkeit als Fluglotse

01:58:27

Die Altersgrenze für die Ausbildung zum Fluglotsen wurde aufgehoben, was überraschend ist, da sie noch bis vor einem Jahr galt. Es wird diskutiert, dass mit besserem Abitur (z.B. 2,8) die Erfolgschancen steigen. Der Streamer betont, dass trotz Herausforderungen für ihn die Bewerbung weiterhin möglich und erstrebenswert bleibt. Die Motivation für einen Berufszweig mit hoher Verantwortung und guter Bezahlung wird hervorgehoben, auch wenn der Alltag precum somitenweise stressig sein kann.

Kaffeeverkostung und Beobachtungen zum Catering vor Ort

02:02:13

Es wird ausgiebig über die Qualität des Kaffees und des Kuchenangebots der DFS gesprochen. Die Gäste erhalten kostenlosen Kaffee und Kuchen, was positiv überrascht. Der Streamer lobt die Atmosphäre und die Möglichkeit, sich an einem angenehmen Ort zu stärken. Die lokale Küche und der Service der DFS werden gelobt, wobei besonders der Käsekuchen und die verschiedenen Kaffeespezialitäten wie Americano oder Cappuccino hervorgehoben werden.

Reaktions-Challenge und körperliche Grenzen

02:05:38

Es findet eine Reaktionswand- und Fahrrad-Challenge statt, bei der die Teilnehmer ihre Schnelligkeit und Konzentration unter Beweis stellen müssen. Die Leistung erweist sich als herausfordernd, wobei die körperliche Anstrengung und die Konzentration auf Details (z.B. Lichtsignale) hervorgehoben werden. Die Sweats und spürbare Erschöpfung zeigen, wie intensiv die Aufgaben sind. Es wird betont, dass Fluglotsen ähnliche Eigenschaften benötigen, um im Bedarfsfall blitzschnell zu reagieren.

Werdens des Alterslimits und Reflexion über Eignung

02:11:12

Es wird betont, dass die Altersgrenze für die Ausbildung zum Fluglotsen nun entfallen ist, was die Tür für ältere Bewerber wie den Streamer endlich geöffnet hat. Gesprächspartner spekulieren über mögliche Hindernisse bei der Zusage trotz gutem Abitur (z.B. 1,5 oder 1,6). Die Unsicherheit bezüglich der Teamfähigkeit wird aufgegriffen, ein zentraler Aspekt der Fluglotsen-Tätigkeit. Die Erfahrung mit unterschiedlichen Bewerbungsrunden wird vertieft, besonders die hohe Durchfallquote (z.B. nur 24 Bewerber des NC von ursprünglich 100).

Ende der Challenges und Resümee des Tages

02:16:13

Nach ausgiebigen körperlichen und mentalen Herausforderungen endet der Tag. Es wird reflektiert, wie intensiv die Aufgaben waren, die Fluglotsen im Alltag meistern müssen, von Multitasking über Stressbelastbarkeit bis hin zu körperlicher Fitness. Die Gäste loben die Organisation und die Möglichkeiten der DFS, sich als Auszubildende zu bewerben. Der Streamer betont die Bedeutung der konkreten Berufserfahrung und die Möglichkeit, in weitere Areas der DFS hineinzuschnuppern. Die Tag endet mit einem positiven Fazit und dem Dank an die Organisatoren für die Einladung.

Zusammenfassung und Berufsmotivation durch den DFS-Tag

02:59:36

Der Stream endet mit einem Rückblick auf die Erfahrungen und Erlebnisse des Tages. Es wird betont, dass die DFS einen attraktiven Arbeitgeber darstellt, der nicht nur Fluglotsen, sondern auch IT und andere Berufsfelder fördert. Die positiven Eindrücke kompensieren die körperliche Erschöpfung, besonders durch die Herausforderung der Interaktion und der Challenges. Die interaktive Bewerbung, die beide Seiten (Streamer und DFS) durch den Stream ermöglicht haben, steht im Fokus. Es wird der Aufruf lanciert, sich zu bewerben und die Bereitstellung des Arealen durch die DFS für weitere Erkenntnisse zu nutzen.