Profi-Stadtplaner testet Cities:Skylines II bei Work hard - play hard

Stadtplaner bewertet neuen Städtebau-Simulator

Transkription

Im Fokus des Tests stand die Umsetzung städtebaulicher Konzepte im Spiel. Der Experte bewertete, inwieweit virtuelle Planungsprinzipien wie die 15-Minuten-Stadt oder autofreie Zonen abgebildet werden und wie sich die Komplexität realer Verwaltungsprozesse im Gameplay widerspiegelt.

Cities: Skylines II
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Cities: Skylines II

Stream-Start und Vorstellung der Teilnehmer

00:10:43

Der LiveStream beginnt auf dem ARD Twitch-Channel mit dem neuen Format 'Work hard, play hard', bei dem Profis Simulatoren testen. Moderator Mara stellt den heutigen Gast Willi vor, der als Stadtplaner fungiert und sein Fachwissen in das Spiel Cities: Skylines II einbringt. Mara erklärt die Spielregeln und gibt einen ersten Überblick über die anstehende Herausforderung, bei der Willi ihre bereits im Spiel erstellte Stadt bewerten wird.

Erste Eindrücke von Stadträson und Kritik

00:21:06

Willi beginnt mit der Analyse von Maras Stadt, die er als 'großes Dorf' bezeichnet und kritisiert, dass sie extrem viel versiegelte Fläche besitzt. Er hinterfragt den übermäßigen Einsatz von Einfamilienhäusern in Zeiten des Wohnungsmangels und fehlender Naherholungsbereiche sowie einen nahegelegenen Friedhof direkt neben einer Mülldeponie, was als städtebaulicher Fehlgriff angesehen wird. Des Weiteren bemängelt er den Platzmangel für einen ÖPNV und die fehlende Diversität der Gebäudearten.

Stadtplanerische Grundsätze und Lösungsansätze

00:25:38

Willi erläutert die städtebaulichen Fehler in Maras Stadt und geht auf die Kernprinzipien der modernen Stadtplanung ein. Er spricht über die Notwendigkeit von Mischgebieten, um Verkehrslärm zu minimieren, und betont die Bedeutung von Bebauungsplänen, die die Art und Weise der Bebauung von vorgegebenen Flächen regeln. Zudem diskutiert er die Vorteile nachhaltiger Konzepte wie die 'Superblocks' in Barcelona, die autofrei sind und so Lebensqualität erhöhen.

Level 2: Aufbau des ÖPNV und Stadtentwicklung

00:38:59

In der zweiten Aufgabe wird der Fokus auf den Bau eines ÖPNV-Systems gelegt, um die Bevölkerung der Stadt auf 10.000 Bewohner zu bringen. Der Stream geht ausführlich auf die Bedarfssymbole und Werkzeuge des Spiels ein, die die Nachfrage nach verschiedenen Gebäudearten anzeigen. Dabei werden Grundlagen des Städtebaus wie die Planung von Wohngebieten, Gewerbezonen und die Versorgung mit Wasser und Strom erklärt, um eine ausgewachsene Metropole zu schaffen.

Beispiele gelungener Stadtplanung

00:44:11

Auf die Frage nach einer am besten geplanten Stadt nennt Willi Barcelona mit seinen 'Superblocks' und Kopenhagen als vorbildliche Beispiele. Er beschreibt, wie diese Städte autofreie Zonen schaffen und gleichzeitig die täglichen Bedürfnisse der Anwohner innerhalbs der Blöcke abdecken. Besonders hervorhebenswert ist der exzellente Ausbau des Fahrradnetzes in Kopenhagen, das als schnellere und umweltfreundlichere Alternative zum Auto dient und die Lebensqualität maßgeblich steigert.

Planungsstart und Grundlagen der Stadtentwicklung

00:52:39

Der Stream beginnt mit der Einführung der Backseat-Gaming-Regel, bei der Zuschauer Tipps geben dürfen. Es werden die grundlegenden Gebäudearten vorgestellt, darunter Krankenhäuser, Mülldeponie, Recyclinghöfe, Bildungseinrichtungen von der Grundschule bis zur Universität sowie Feuerwachen. Dabei betont der Stadtplaner die Notwendigkeit dieser Infrastruktur für eine funktionierende Stadt. Auch die Polizeistation wird erwähnt, die als verzichtbar angesehen wird.

ÖPNV-Planung und Herausforderungen der Stadterweiterung

00:54:49

Das Hauptthema ist der Aufbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), beginnend mit der Platzierung eines Busdepots und der Planung von Buslinien. Hierbei zeigt sich die zentrale Herausforderung der Stadtplanner: Der begrenzte Platz erfordert ständige Kompromisse. Neue Projekte wie Busspuren können zu Platzproblemen führen. Der Streamer experimentiert mit einem Planierraupe-Tool, um Gebäude zu entfernen und neu zu platzieren, und stellt dabei die Einstellung ein, dass die Baukosten rückerstattet werden.

Diskussion über Stadtästhetik und Effizienz

00:56:44

Es findet eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Frage statt, ob eine effiziente Stadt automatisch unansehnlich sein muss. Der Stadtplaner verneint dies und verweist auf Planungsbeispiele wie die Superblocks in Barcelona, die kurze Wege und geringen Flächenverbrauch mit hoher Lebensqualität verbinden. Im Gegensatz dazu stehen geplante Städte wie Brasilia, die zwar futuristisch aussehen, aber nicht effizient sind. Die individuelle Vorlieben von Bürgern beeinflussen die Planung und können zu Konflikten führen.

Politische und bürgerschaftliche Einflussnahme

01:08:53

Ein Zuschauer fragt, wie oft Pläne durch Lobbygruppen oder Politiker auf den letzten Metern umgeworfen werden. Der Stadtplaner erläutert, dass solche Prozesse nie reibungslos verlaufen. Neben formalen Einwänden von Politikern spielen häufig die Anliegen von Bürgern eine entscheidende Rolle, etwa durch Bürgerentscheide oder Ablehnung von Bauvorhaben vor eigenen Häusern. Die Gefahr besteht darin, innovative und unkonventionelle Planungsansätze in der Schublade zu landen, da viele Menschen Angst vor Innovationen haben.

Aufbau der Stadtinfrastruktur und Bevölkerungswachstum

01:14:29

Nachdem das Busdepot und Bushaltestellen im Industriegebiet und nahe des Friedhofs gebaut wurden, wird das nächste Ziel definiert: Die Stadt muss auf 10.000 Einwohner wachsen. Der Stadtplaner erklärt das Prinzip der Nachverdichtung und der Erschließung neuer Flächen. Es werden verschiedene Wohnungstypen wie Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und geförderter Mietwohnungsbau realisiert, wobei der geförderte Wohnungsbau oft als Teil von Bauprojekten verpflichtend ist.

Berufliche Reflexionen des Stadtplaners

01:26:37

In einer Vorurteilsfrage wird der Stadtplaner gefragt, ob er als Stadtplaner andere Städte im Urlaub urteilt. Er bejaht dies und beschreibt es als Teil des Berufs, ständig die Funktionsweise von Städtebau zu analysieren. Ein weiteres Vorurteil ist, dass der Berufstatel nicht als attraktiv für Dates gilt. Der Stadtplaner findet es zwar interessant, wie Menschen auf seinen Beruf reagieren, betont aber, dass dies kein Hauptanliegen sei.

Studien- und Berufsweg des Stadtplaners

01:38:05

Der Streamer dementiert das Vorurteil, Stadtplaner würden typischerweise ein abgebrochenes Studium hinter sich haben. Er beschreibt seinen Weg nach dem Abitur als schrittweise Findung: Er begaß ohne konkrete Pläne und entschied sich später für einen Master in Soziologie, Stadtplanung und Partizipation. Er betont, dass sein Beruf aus echtem Interesse an spannenden und nicht öden Aufgaben resultiert. Er stellt klar, dass Stadtplaner Generalisten sind, die verschiedene Fachbereiche überblicken, aber keine Spezialisten wie Architekten oder Juristen sind.

Berufsbild und rechtliche Grundlagen

01:42:34

Es wird thematisiert, dass der Titel 'Stadtplaner' in Deutschland ein geschützter Beruf ist und nur von Personen geführt werden darf, die in der Architekten- und Stadtplanerkammer eingetragen sind. Der Streamer arbeitet daher als 'Stadtplaner' ohne Kammermitgliedschaft. Es gibt verschiedene Studiengänge, um Stadtplaner zu werden. Auch nicht-ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Soziologie sind möglich, solange der Fokus auf Planung liegt. Die Kammermitgliedschaft hat Auswirkungen auf die Altersvorsorge, was eine individuelle Entscheidung ist.

Planungsprinzip im Spiel und in der Realität

01:44:56

Beim Bau eines neuen Stadtviertels greift der Streamer auf ein unerschlossenes Waldstück zu. Er erläutert dabei das in der Realität geltende Planungsprinzip 'Innenentwicklung vor Außenentwicklung'. In der Realität wäre das umliegende Grüne als Außenbereich ausgewiesen und baurechtlich stark eingeschränkt, was den Bau neuer Quartiere dort faktisch unmöglich macht. Er deutet an, dass dies im Spiel zwar anders funktioniert, er aber dennoch versuchen möchte, die neue Bebauung nah am Fluss anzusiedeln, um sich annähernd an reale Gegebenheiten zu orientieren.

Herausforderungen bei der städtebaulichen Erschließung

01:52:16

Bei der Gestaltung eines neuen urbanen Quartiers stößt der Streamer auf Probleme im Spiel. Er möchte im Stil von Barcelona Superblöcke verkehrsberuhigte Zonen mit nur einer Hauptverkehrsstraße um die Block herum erstellen, was jedoch im Spielumgebung nur schlecht umsetzbar scheint. Er muss für jedes Gebäude eine direkte Anbindung an eine befahrbare Straße schaffen. Darüber hinaus wird die Komplexität der Infrastrukturplanung deutlich, da nicht nur Straßen, sondern auch separate Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom verlegt und angeschlossen werden müssen.

Bauvorhaben und Einwohnerwachstum

02:10:24

Der Streamer konzentriert sich darauf, die Einwohnerzahl der Stadt auf 10.000 zu steigern, um das Level 2 zu erreichen. Hierbei erkennt er ein Problem: Bislang wurden fast ausschließlich Wohnflächen geschaffen, aber kaum Arbeitsplätze. Die Nachfrage der Bürger nach Gewerbe- und Bürozonen ist hoch. Auch die Bürgerzufriedenheit sinkt, da der Verkehr und Lärm zunehmen. Um die Versorgung zu verbessern, entscheidet er, mit dem Bau eines Bahnhofs zu beginnen und gleichzeitig das Stadtgebiet zu erweitern, um Platz für neues Wachstum zu schaffen.

ÖPNV-Ausbau und Stadtplanungsphilosophie

02:15:13

Beim Bau der Zugverbindung wird die Frage nach dem Standort des Bahnhofs und Depots diskutiert. Der Streamer verortet solche Anlagen in der Realität typischerweise am Stadtrand, auch wenn große Hauptbahnhöfe oft in der Innenstadt liegen. Später werden Vorurteilsfragen zur Berufsbegeisterung und zu den Lebensgewohnheiten von Stadtplanern beantwortet. Im Kern des Gesprächs steht das Konzept der '15-Minuten-Stadt', als Konzept der kurzen Wege und dezentraler Nahversorgung, das der Streamer grundsätzlich befürwortet.

Erklärung des Berufsbildes und technische Herausforderungen

02:22:51

Der Streamer fasst zusammen, dass sein Hauptaufgabenfeld in der Kommunalverwaltung die Leitung von Bebauungsplanverfahren ist. Es wird die wiederholte Klärung, dass er als 'Stadplaner' arbeitet, ohne eingetragenes Mitglied der Kammer zu sein. Anschließend versucht er vergeblich, eine Metro-Linie im Spiel zu verlegen. Das Gestalten von Kurven und die Anbindung von Schienen an bestehende Infrastruktur erweist sich als komplex und frustrierend, was zu technischen Schwierigkeiten im Spielablauf führt.

Vom Studienabschluss zur praktischen Berufstätigkeit

02:24:17

Der Streamer erklärt den Grund, warum er nicht als eingetragener 'Stadtplaner' arbeiten darf: Sein Bachelor-Abschluss in Soziologie hatte nicht genug Credits im Fach Stadtplanung, um die Kammermitgliedschaft zu erreichen. Dies war eine Voraussetzung, die er nicht erfüllt hat. Es wird erwähnt, dass man die Zulassung jedoch auch über praktische Berufserfahrung erlangen kann. Der Prozess der Kammeraufnahme und die damit verbundenen Vorsorgeverpflichtungen sind somit für viele eine persönliche und finanzielle Entscheidung, die den beruflichen Werdegang beeinflusst.

Stadtplanung in Cities: Skylines II

02:26:02

Die Kriterien für die Bebauung in Cities: Skylines II sind komplex und realitätsnah. Es können nicht alleine Entscheidungen getroffen werden, sondern es gibt ein Baurechtsamt, das eingreift. Bei der Bewertung von Potenzialflächen wird geprüft, ob diese realistisch bebaut werden können und ob sie angeschlossen sind. Die Eigentümerverhältnisse sind ein entscheidender Faktor, da Flächen mit verschiedenen Eigentümern schwieriger zu erschließen sind. Zudem wird die sinnvolle Erschließung für den Wohnungsbau geprüft.

Die Herausforderung der Stadtplanung

02:28:07

Der Stadtplaner beschreibt seine Herangehensweise bei der Stadterweiterung. Er teilt große Flächen zunächst in einzelne Bereiche auf und plant diese isoliert, bevor er sie erschließt. Die Priorisierung von Straßen oder Gebäuden ist eine schwierige Frage. Die Erfahrung zeigt, dass das reine Straßenbauen nicht immer die beste Lösung ist. Die Erschließung muss am Ende funktionieren, daher werden nun Schienen für ein neues Stadtviertel gebaut, das auch in Zukunft wachsen wird.

Praktische Probleme und Lösungen

02:30:36

Bei der Platzierung von Bahnhöfen und Schienen zeigt sich die Komplexität des Spiels. Die Positionierung des ersten Bahnhofs war ungünstig, da er nicht mit dem Auto erreichbar war und an einer steilen Stelle lag. Der Streamer muss die Strecke neu ausrichten und den Bahnhof drehen, um ihn an eine geeignete Stelle zu platzieren. Zuschauer geben Ratschläge und verweisen auf realistische Vorgehensweisen aus China, wo oft die U-Bahn vor der Bebauung errichtet wird. Der Prozess ist mühsam und erfordert präzises Planen.

Analyse realer Städte

02:35:06

Der Stream wird unterbrochen, um reale Städte zu analysieren. Die Zuschauer nennen ihre Herkunftsorte, und der Stadtplaner betrachtet diese in Google Maps. Bad Segeberg, Chemnitz und Barcelona werden besprochen. Barcelona zeigt eine klare Blockstruktur, die als Vorbild dient. Brasilia wird als Beispiel für eine Planstadt analysiert, die autogerecht ist, aber für die heutigen Anforderungen nicht lebenswert ist. Tokio wird für seine extreme Dichte und die unterirdischen Anti-Flut-Tunnel als beeindruckend beschrieben.

Umweltkritik und künftige Großprojekte

03:04:08

Ein Zuschauer erwähnt das Projekt The Line in Saudi-Arabien, eine gigantische, durch die Wüste führende Stadt, die als Machtdemonstration und für die Umwelt als katastrophal angesehen wird. Dies führt zu einer Diskussion um die Austragung der asiatischen Winterspiele in Saudi-Arabien. Der Stadtplaner betont die Absurdität solcher Projekte. Im Spiel wird weiter an einem neuen Stadtteil gebaut, während Bewohner über fehlende Abwasser und Strom klagen, was an reale Großbauprojekte wie Stuttgart 21 erinnert.

Baufehler und stadtplanerische Dilemmata

03:11:07

Der Streamer stößt auf technische Probleme bei der Anschlüsse im Spiel. Ein Zuschauer fragt nach bekannten Bau-Fails in der Realität, was zu einer Erwähnung von Extra 3 und Mario Barth führt. Die Kritik am Rosenstein-Quartier Stuttgart wird eingebracht. Der Stadtplaner erläutert, dass in der Realität Bebauungspläne für ganze Gebiete erstellt werden, die von einzelnen Investoren umgesetzt werden, was zu abwechslungsreichen Fassaden führt. Das Thema schließt mit den Dilemmata eines Stadtplaners ab, der Entscheidungen treffen muss, die nicht allen gefallen können.

Technische Herausforderungen im Spiel

03:16:07

Die Bemühungen, eine funktionierende Stromversorgung für die Stadt aufzubauen, gestalten sich als äußerst herausfordernd. Es kommt zu wiederholten Fehlschlägen bei der Anbindung von Windrädern, was zu Frustration führt. Der Streamer wird überfordert, da das Spiel ihm keine klaren Hinweise zur Lösung des Problems gibt. Im Chat werden diverse Vorschläge geäußert, doch erst nach mehreren Versuchen und dem Lösen eines versehentlich aktivierten Pausenmodus fließt endlich Strom, was eine gewisse Erleichterung bringt.

Parallele Diskussion zur realen Stadtplanung

03:22:43

Während die Spielstadt im Chaos versinkt, wird eine parallele Diskussion über reale stadtplanerische Prozesse geführt. Es wird das Bebauungsplanverfahren und die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung erklärt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Paragraphen 34 des Baurechts, der beschreibt, wie sich Bebauung an die Umgebung anpassen muss, wenn kein formeller Bebauungsplan existiert. Der Stadtplaner erläutert anhand eines Beispiels aus Stuttgart, wie solche historischen Gegebenheiten die heutige Stadtentwicklung beeinflussen können.

Herausforderungen der modernen Verwaltung

03:35:38

Die Diskussion vertieft sich in die Komplexität der Verwaltung und die Organisation großer Städte. Die Notwendigkeit, unzählige offene Baustellen gleichzeitig zu managen, wird deutlich. Gleichzeitig werden die Vor- und Nachteile der Digitalisierung von stadtplanerischen Verfahren wie dem Bebauungsplanverfahren analysiert. Ein besonderer Konflikt entsteht, als die Stadt im Spiel überfordert ist und der Streamer sich mehr und mehr vom Stadtplaner zum Brandbekämpfer und Krisenmanager wandelt, was die Parallele zu der anspruchsvollen und vielseitigen Rolle in der Realität verdeutlicht.

ARD Gaming als Zielgruppe-Angebot

03:38:52

Es wird die Strategie der ARD erläutert, auf Plattformen wie Twitch präsent zu sein. Der Fokus liegt darauf, nicht nur zu unterhalten, sondern auch journalistische und informative Inhalte für eine jüngere Zielgruppe (ab 14) zu schaffen. Das Format "Work hard - play hard" dient als Beispiel, um Hintergrundwissen über verschiedene Berufe zu vermitteln. Es wird betont, dass das Ziel ist, mit diesen Inhalten aufzuklären und Einblicke zu gewähren, anstatt nur zu zocken. Zudem wird auf die Präsenz der ARD auf der Gamescom hingewiesen, wo man direkt ansprechbar ist.

Offizielle Bewertung von Cities: Skylines II

03:54:03

Der Höhepunkt des Streams ist die offizielle Bewertung des Spiels für den ARD-Kanal. Der Stadtplaner, der das Spiel zum ersten Mal gespielt hat, teilt seine Eindrücke. Er bezeichnet die Steuerung und das Interface als relativ easy, stellt aber fest, dass das Gameplay schnell komplex werden kann und man schnell die Übersicht verlieren kann. Der Chat wird aktiv in die Bewertung mit einbezogen, da sich viele Spieler geäußert haben, dass der erste Teil besser sei. Kritikpunkte aus dem Chat, wie das Fehlen von Radwegen und die Abbildung von Baurecht, werden ebenfalls in die Rezension aufgenommen.

Zukunft der Städte und Stadtplanung

04:00:48

Zum Abschluss des Streams gibt der Stadtplaner eine persönliche Bilanz. Er gibt Einblicke in seinen Beruf, den er als extrem spannend und vielseitig beschreibt, der aber auch Geduld erfordert. Er rät Interessierten, zunächst ein Praktikum zu machen, um den Beruf kennenzulernen. Der Stadtplaner sieht auch gute Quereinstiegesmöglichkeiten, besonders aufgrund des Fachkräftemangels. Ein Quereinstieg ist laut Aussage des Experten definitiv möglich.