Die Verteidigung von Gondor gegen die Übermacht von Sauron und seinen Verbündeten ist in einem Crusader-Kings-III-Spiel dramatisch gescheitert. Trotz anfänglicher Erfolge gegen Isengart endete der Konflikt mit einem totalen administrativen Kollaps. Die fehlende Unterstützung von Verbündeten und eine als unfair empfundene Spielmechanik führten zum Fall von Mordor. Die Gegner feierten einen klaren Sieg.

Crusader Kings III
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Crusader Kings III

Einleitung und Spielvorbereitung

00:00:52

Der Stream startet mit der Ankündigung eines gemeinsamen Multiplayer-Streams des Herr-der-Ringe-Mods für Crusader Kings 3. Zwei Teams stehen sich gegenüber: Sepp und Maurice Weber als Sauron auf der einen Seite, sowie Johnny als Denethor von Gondor und Steinwallen als Theoden von Rohan auf der anderen. Die Spieler tauschen sich über die Spielvorbereitung, wie die Wahl der Lebensstil-Perks, die Einrichtung des Hofes und die ersten strategischen Entscheidungen aus. Die Herausforderung für das Team Gondor wird bereits als sehr eingeschätzt, da sie eine schwierige Ausgangslage haben.

Spieler-Charaktere und Kriegsziele

00:17:17

Die offiziellen Anmoderation enthüllt die Spielrollen: Johnny agiert als Denethor, Herrscher von Gondor, während Steinwallen Theoden von Rohan anführt. Auf der Gegenseite steuert Maurice Weber den Charakter Sauron. Sepp spielt als Saruman, dessen Rolle zunächst neutral und unabhängig dargestellt wird. Das Hauptziel von Gondor ist die Verteidigung seiner Territorien, insbesondere von Ost-Gilead, gegen die erwarteten Angriffe aus Mordor. Eine grundlegende Strategie ist, defensiv zu agieren und auf Events zu warten, die die Lage verbessern könnten.

Interaktion und diplomatische Spannungen

00:37:14

Während des Spiels kommt es zu humorvollen und strategischen Interaktionen zwischen den Spielern. Saruman äußert Friedensgedanken, was von Gondor mit Skepsis aufgenommen wird, und streitet eine Verantwortung für menschliche Konflikte ab. Sauron provoziert, indem er von der giftigen Atemqualität durch Vulkane spricht, was eine direkte Auseinandersetzung mit Gondor auslöst. Johnny signalisiert, dass er im Westen eigene Operationen durchführen muss und nicht sofort helfen kann, was die gegenseitige Abhängigkeit der Bündnispartner verdeutlicht.

Spielerische Überraschungen und Frustmomente

00:47:58

Das Spiel ist von unvorhergesehenen Ereignissen geprägt. Maurice Weber als Sauron erleidet einen erheblichen Rückschlag, als er ungewollt eine neue Religion annimmt und dadurch sein Reich verliert. Saruman kämpft mit Geldproblemen und muss sehen, wie seine kleinen Vasallen in den Krieg ziehen, ohne dass er eingreifen kann. Gleichzeitig muss Gondor beobachten, wie seine Truppen dem Feind unterlegen sind und es gelingt nicht, den wichtigen Vasallen im Süden zu halten, was die ohnehin prekäre Lage weiter verschärft.

Kritik an der Spielmechanik und Rollenspiel-Aspekte

01:04:17

Der Streamer äussert deutliche Kritik an den Entwicklungen in Crusader Kings, insbesondere am Übermass von Events und sinnlosen Sinnlosigkeiten, die vom Kernspiel ablenken. Reisemechaniken werden als übermässiger Aufwand mit zu geringer Belohnung verstanden. Im Spiel selbst nutzt er seine Position als Sauron, wird aber ständig in Verteidigungskriege hineingezogen. Er beschäftigt sich mit dem Aufbau seines Reiches, Mordor, und berichtet von Einnahmen aus der Provinz Barad-Dur sowie den Schwierigkeiten, die Wirtschaft durch das Fehlen von Innovationen wie der Windmühle aufrechtzuerhalten.

Eintritt des Multiplayer-Gegners und technische Probleme

01:08:19

Während des Spiels greift Isengard den Streamer an, was zu einem Krieg führt. Es kommt zu taktischen Überlegungen, insbesondere über die Grenzziehung und die Strategie am Fluss Isen. Parallel dazu ereignen sich massive technische Probleme, die den Stream unterbrechen. Der Streamer stürzt mehrfach ab, was auch den Mitspieler betrifft. Die Ursache wird auf ein aktuelles Windows-Update zurückgeführt, und die Lösung könnte ein Wechsel auf die Vulkan-Grafik-API sein. Der Streaming-Betrieb wird durch diese Störungen erheblich beeinträchtigt.

Taktische Kämpfe und diplomatische Verwicklungen

01:21:47

Nach dem Wiedereinstieg in das Spiel wird die Situation hektisch. Isengard greift an und Roharische Truppen, die den Streamer unterstützen, fallen in Isengard ein. Es kommt zu einer grossen Schlacht, in der die verbündeten Truppen siegreich sind und einen Waffenstillstand erzwingen. Der Streamer erhält eine Aufforderung zur Hilfeleistung durch einen anderen Verbündeten und muss seine Truppen neu positionieren. Er diskutiert mit einem Mitspieler die Kriegsziele und das Vorgehen gegen Isengard, wobei das Verhalten der KI und der Zustand der Armeen analysiert werden.

Schwerwiegender Fehler und finanzielle Folgen

01:36:27

Ein entscheidender Sieg gegen Isengard wird errungen, aber es folgt ein kritischer Fehler. Die Truppen des Streamers wurden nicht zum Kriegsschauplatz geschickt, was zu einer finanziellen Katastrophe führt. Das Vermögen von Mordor schrumpft drastisch auf minus 1700 Gold. Der Streamer fühlt sich überfordert und schreibt den Fehler den komplexen KI-Erfahrungen zu. Eine andere Fraktion namens 'Liedloses Auge' macht ihm Schwierigkeiten, was seine Herrschaft als dunkler Herrscher erschwert. Der Fokus verlagert sich auf die internen Probleme seines Reiches.

Aussenpolitische Entwicklungen und Allianzen

01:50:44

Die Diplomatische Lage wird komplexer. Der Streamer hat das Bündnis mit Elrond genutzt, was Isengard zu einer Geste der Freundschaft veranlasst. Das militärische Vorgehen gegen Isengard gestaltet sich aber zäh und erfordert taktische Geschicklichkeit. Isengard, geschwächt, muss seine Armeen neu aufstellen. Der Streamer ist besorgt über die Folgen für seine Allianzen, sollte sein Verbündeter Theodin von Rohan sterben. Es kommt zu weiteren kleineren Auseinandersetzungen und der Notwendigkeit, Ressourcen wie 'Holy Order'-Truppen zu managen.

Letzter Schlag gegen Isengard und Ausblick

02:14:35

Nach taktischen Manövern und der Ausschaltung von feindlichen Plündern wird eine letzte, entscheidende Schlacht gegen Isengards Hauptarme gefochten. Die vereinten Truppen von Mordor, Rohan und Elfen erringen einen klaren Sieg. Nach der Kapitulation Isengards wird ein Waffenstillstand ausgehandelt, bei dem der Streamer Ressourcen wie 3000 Gold erhält. Obwohl der Krieg gewonnen ist, bleibt die Situation heikel: eine massive Plünderarme des Gegners ist noch aktiv, und die kommende Aktion gegen diese Einheit ist ungewiss. Galadriel stellt sich als verbündetete Hilfe zur Verfügung, was die Kräfteverhältnisse weiter zu Gunsten des Streamers verschiebt.

Kriegsverlauf und strategische Fehler

02:22:25

Der Stream beginnt mit einem回顾 der Kriegsphase gegen Gondor. Der Streamer berichtet, trotz hohen Verlusten von 500 Einheiten im Vergleich zu den 5000 des Gegners, habe er den Krieg für sich entschieden und dabei 3500 Gold erbeutet. Dies führt zu einer dreijährigen Kriegspause. Es folgt eine entscheidende Erkenntnis: Der Streamer hat die Spielmechanik für Sauron grundlegend falsch eingeschätzt. Er hat zu wenig Kriegsvolk ausgebildet, obwohl es durch einen Perk extrem günstigen Unterhalt hat. Er konstatiert einen katastrophalen Fehler in seiner Strategie und gesteht, dass er denkt, am Grenzwert der maximalen Einheiten zu sein, während das Spiel das Gegenteil vorsieht.

Diplomatie und gescheiterte Bündnisse

02:26:47

Im diplomatischen Bereich zeigt sich eine komplexe Lage. Der Streamer gesteht ein, sich von seinen Verbündeten, den Nazgul und anderen Schergen, im Stich gelassen zu fühlen. Diese lehnten es ab, in den Krieg gegen Gondor zu ziehen, mit der Begründung, es sei 'mehr ein Du-Problem'. Auch andere Fraktionen wie die Ostlinge lehnten ab. Die Situation wird zusätzlich durch Galadriel verschärft, die sich Waffenstillstand sichert, indem sie dem Streamer sogar Gold anbietet. Der Streamer resümiert, dass seine schlechte diplomatische Position, insbesondere der Verlust der Allianz mit Galadriel, ein Hauptgrund für den weiteren Kriegsverlauf ist.

Aufstand und innere Instabilität

02:38:01

Ein Aufstand des Volkes wirft den Streamer in eine schwere Krise. Eine Nachricht der Aufständischen verkündet den Sturz des dunklen Herrschers. Daraufhin sammelt sich eine massive Armee von 20.000 Orks, während der Streamer und seine Vasallen nur auf 64.000 Mann kommen. Die Schlacht endet zwar mit einem Sieg für den Streamer, doch die Probleme verschärfen sich. Unmittelbar nach der Schlacht erklärt sich die Fraktion Dol Guldur für unabhängig, der wichtigste Verbündetet ist fortan verloren. Dies markiert den Beginn einer Phase innerer Zerbrechlichkeit und externer Bedrohung.

Eingreifen von Aragorn und Umstrukturierung

02:47:56

Die Situation ändert sich dramatisch mit dem Erscheinen von Aragorn. Der Streamer erhält die Option, diese Figur in sein Königreich aufzunehmen. Dies erfordert den sofortigen Verlust seiner aktuellen Armeen, was als 'kleiner Nachteil' betrachtet wird. Gleichzeitig führt ein technischer Fehler zu einem Desync, der einen Neustart des Spiels notwendig macht. Aufgrund der langen Spieldauer und der Kritik am bisherigen Spielverlauf beschließen die Streamer, das Spiel an dieser Stelle zu beenden und eine Revanche für ein späteres Datum in Aussicht zu stellen.

Restart und strategische Neuausrichtung

03:03:06

Nach dem technischen Desync und einer kurzen Pause wird ein Neustart des Spiels initiiert. Die Streamer tauschen ihre Fraktionen aus, um die Spielbalance zu verbessern und neue Erfahrungen zu sammeln. Das Spiel beginnt mit der Rückkehr von Aragorn, was für Gondor einen massiven strategischen Vorteil bedeutet. Die Spielmechanik wird nun als fairer empfunden, da sich die Spieler an die zuvor erlernten Lektionen anpassen müssen und die Anfangsbedingungen ausgeglichener sind.

Verlust der Kriegsführung und Desintegration

03:08:52

Nach dem Neustart droht das gesamte Bündnis Gondors zu zerfallen. Der plötzliche Tod von König Denethor bewirkt, dass Gondor unter eine AI-Kontrolle gerät. Dies hat den fatalen Effekt, dass der Streamer nicht mehr als Kriegsführer agieren kann und wichtige Kriegsziele nicht mehr verfolgt werden können. Während Maurice Gondor weiterführt, ist Johnny als Aragorn ausgeschlossen. Diese unglückliche Konstellation führt zu einer chaotischen Lage, in der die strategische Koordination vollständig verloren geht und jede Fraktion für sich kämpfen muss.

Pech und Kritik am Balancing

03:13:04

Die zunehmende Frustration gipfelt in mehreren unglücklichen Zufällen und dem Gefühl des Streamers, übel behandelt zu werden. Er beschwert sich über den schmalen Sieg der Gegner in einer Schlacht und kritisiert, dass sein Verbündeter Maurice kurz vor dem Gewinn einen Krieg ablösen konnte. Er sieht sich als Außenseiter und kritisiert das Balancing des Spiels, das ihm zu viele Nachteile bei der Ressourcenverwaltung und Moral bescheinigt. Sein Missfallen drückt er in sarkastischen Ausrufen wie 'Ihr Schweine!' aus.

Game Over: Verwaltungskollaps

03:30:19

Das Spiel endet mit einem abrupten, aber logischen Zusammenbruch des Reiches des Streamers. Nach dem Fall von Isengard erleidet sein Königstenreich einen völligen Verwaltungszusammenhang. Der Status 'Lackluster Administration' führt zu einem permanenten Einkommensverlust, der seine Armee ausbluten lässt. Der Streamer, der weder Nachschub kaufen noch neue Truppen rekrutieren kann, gibt schließlich auf. Er empfindet den Spielverlauf als eine 'Komplettkatastrophe' und 'das günstigste Strategiespiel-Event je', dessen Existenz er am liebsten verbergen würde.

Verwirrung an der Front

03:33:03

Anfängliche Verwirrung über verlorene Schlachten führt zur Erkenntnis, dass nur eine Schlacht, jene um Theoden, entscheidend ist. Der Streamer reflektiert über Fehlentscheidungen und das Verhalten der KI-Truppen, die nicht wie erwartet eingreifen. Er beobachtet den Tod von Theoden, der durch einen plötzlichen Vorstoß Isengards ermöglicht wird, und muss feststellen, dass sein Verbündeter nicht zu Hilfe kommt.

Systemischer Zusammenbruch

03:36:23

Die Situation eskaliert zu einem völligen Zusammenbruch der eigenen Machtsphäre. Verbündete wie die Nazgul weigern sich zu kämpfen, Dunländer rebellieren, und das eigene Königreich gerät in Aufruhr. Streamer diskutiert das Scheitern der Strategie und die unerwarteten Spielmechaniken, die solche Szenarien möglich machen. Gondor fällt, und Maurice Weber ist am Zug, während nur noch kleine Reste von Mordor übrig sind.

Umbau und neue Allianzen

03:44:58

Nach dem Verlust von Gondor versucht Maurice Weber, mit einem verbliebenen Charakter einen Neustart zu wagen. Das Ziel ist, sich Aragorn anzuschließen oder ein Vasall zu werden, um wieder in den Krieg einzugreifen. Dies gestaltet sich jedoch schwierig, da der Charakter stark eingeschränkt ist und Interaktionsmöglichkeiten fehlen. Schließlich wird eine Allianz mit Johnny gebildet, um die verbliebenen Truppen zu koordinieren.

Wendungen und ein unvorhergesehener Sieg

04:03:57

Gemeinsam mit Johnny startet Maurice Weber einen Krieg gegen Denethor, um Minas Tirith zurückzuerobern. Obwohl sie die Schlacht verlieren und Maurice in Schulden gerät, gelingt es ihm, einige Provinzen zu sichern und den Titel des High Queen zu erhalten. Johnny übernimmt die Kontrolle über einen Charakter in Gondor. Der Stream endet mit der Anerkennung von Steinwallen und Johnny als legitime Sieger des Abends.