Crusader Kings 3 - Der Herr der Ringe (Mod) ✦ Multiplayer mit @mauriceweber, @pietsmiet & @lpgjustjohnny ✦ 28. Mai ab 16 Uhr ✦ !commands

Crusader Kings 3: Mittelerde-Pakt gebrochen

Transkription

Die Allianz von Rohan und Gondor gegen die übermächtigen Fraktionen Mordor und Isengard stand im Mittelpunkt. Trotz der klaren strategischen Überlegenheit der Gegenseite wurden Pläne für einen koordinierten Verteidigungskrieg durch interne Fehlkalkulationen und den plötzlichen Ausbruch von Kriegshandlungen zunichtegemacht, was zu chaotischen und unbefriedigenden Ergebnissen führte.

Crusader Kings III
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Crusader Kings III

Einleitung und Stream-Start

00:22:10

Der Stream beginnt mit technischen Vorbereitungen. Der Streamer begrüßt die Zuschauer und stellt den heutigen Inhalt vor: ein Crusader Kings 3 Multiplayer-Spiel mit der Herr-der-Ringe-Mod. Vier Spieler, Maurice Weber, PietSmiet, lpgjustjohnny und der Streamer selbst, werden in einer fiktiven Mittelerde-Karte spielen. Der Streamer hat sich im Vorfeld intensiv mit der Mod beschäftigt und ist von der Umsetzung begeistert, stellt aber gleichzeitig die Machtdominanz von Fraktionen wie Mordor und Isengard fest.

Spielerkonstellation und Ausgangslage

00:29:42

Die Spielpartner stellen sich vor und offenbaren die Ausgangssituation. Maurice Weber und PietSmiet spielen Mordor und Isengard, während lpgjustjohnny als Gondor und der Streamer als Rohan antreten. Die KI hat bereits die Runden durchgespielt und so die Stärken der Fraktionen getestet. Rohan und Gondor stehen als Allianz gegen die beiden offensichtlich übermächtigen Gegner da. Ein wichtiger Punkt ist, dass der Streamer die Musik des Spiels deaktivieren muss, da nur die Filmmusik der Reihe spielt und er stattdessen den Crusader Kings 3 Soundtrack als Alternative nutzt.

Stärken, Schwächen und strategische Überlegungen

00:33:28

Eine detaillierte Analyse der militärischen Ausgangslage zeigt die Überlegenheit der Gegenseite. Mordor startet mit 17.000 Mann, Gondor mit 10.000 und Rohan mit nur 5.000. Isengards Armee ist mit 2.000 zwar schwächer, wächst aber schnell. Ein entscheidender Vorteil für die gute Seite ist, dass Isengard und Rohan für die ersten zehn Jahre nicht den Krieg erklären können. Der Streamer entscheidet sich für einen Diplomatie-Lifestyle, um eine Allianz mit den Elben um Galadriel zu schlagen, was seine einzige realistische Chance darstellt. Geld wird ein entscheidender Limitierer für seine teuren Reitertruppen sein.

Spielbeginn und erste Aktionen

00:57:32

Das Spiel beginnt mit einer dramatischen Einleitung. Die frisch gestarteten Herrscher begrüßen einander in ihren Rollen, was zu humorvollen und taktischen Bemerkungen führt. Der Streamer als Theoden von Rohan beendet sein Spielsetup. Er wählt den Diplomatie-Lifestyle, stellt starke Vasallen wie Grima Schlangenzunge in wichtige Positionen und plant, die Westmark zu erobern, um seine eigene Macht zu stärken, ohne seinen Nachbarn Isengard sofort zu provozieren. Eine rasche Vasalisierung der benachbarten Fraktionen ist sein erstes strategisches Ziel.

Strategieabstimmung und Problemanalyse

01:18:48

In einer strategischen Pause sprechen sich die Alliierten Gondor und Rohan ab. lpgjustjohnny, der Gondor spielt, beschreibt seine schwierige Lage. Er ist auf die militärische Überlegenheit von Rohan angewiesen, um seine Gebiete im Osten verteidigen zu können. Die große Herausforderung für beide ist die große Distanz, die eine schnelle gegenseitige Unterstützung bei einem Angriff durch Mordor erschwert. Der Streamer als Rohaner wird erst Krieg im Westen führen, um stärker zu werden, bevor er Gondor zu Hilfe eilen kann.

Mordors Pläne und die finale Herausforderung

01:21:15

Ein Einblick in das Gameplay von Mordor enthüllt den Plan des Gegners. Mordor wird aggressiv expandieren und drei separate Kriege führen, bevor der finale Ringkrieg beginnt. Zuerst wird er die kleinen Gebiete von Faramir und Boromir angreifen und anschließend Pelargir im Süden einnehmen. Diese Expansion wird seine Macht massiv steigern und die Lage für die Allianz aus Gondor und Rohan noch hoffnungsloser gestalten. Der Streamer erkennt, dass ein koordinierter Verteidigungsplan der einzige Weg ist, eine totale Niederlage zu verhindern.

Militärische Strategie und Herausforderungen

01:21:37

Im Mittelpunkt stehen die Kriegsführung gegen Gondor und die Defensive gegen Sauron. Es wird die Notwendigkeit defensiver Taktiken bis zu bestimmten Events betont, da der erste Krieg oft verliert. Die Strategie umfasst vorkriegliche Aktionen, um Gebiete östlich des Anduin zu sichern, und den Bau von Burgen wie Ost-Goliath für den finalen Konflikt. Die Limitierung durch Geld ressourcen ist ein zentrales Problem, das Kriegsführung einschränkt.

Diplomatische Bündnisse und Politik

01:25:07

Der Fokus verschiebt sich auf diplomatische Bemühungen, insbesondere das Bündnis mit Galadriel durch den Diplomatie-Perk. Dies würde die defensive Position erheblich verbessern. Saruman, als dunkler Herrscher, muss sich zudem mit internen Problemen wie religiösen Konflikten und dem Wechsel seiner Glaubensrichtung auseinandersetzen, was seine Stabilität schwächt.

Gameplay-Mechaniken und technische Probleme

01:36:17

Das Gameplay wird durch spezifische Zauberfähigkeiten und Mechaniken geprägt, wie das Herbeizaubern von Armeen oder das Erhöhen der Mörderwahrscheinlichkeit. Diese bringen strategische Vorteile, können aber auch zu spielerischen Frustrationen führen. Wichtiger sind massive technische Schwierigkeiten, die zu wiederholten Abstürzen und Spielunterbrechungen führen, was den Multiplayer-Verlauf erheblich stört.

Wirtschaft und Ressourcenmanagement

01:48:05

Die Wirtschaft in Mordor wird als skurril beschrieben, mit Erträgen wie Sklavenminen und einem schwindenden Goldbestand. Das Upgrade von Gebäuden ist limitiert durch technologische Voraussetzungen. Die Besprechung von Bauoptionen wie der 'Royal Road' und die allgemeine Skepsis gegenüber Investitionen in langfristige Wirtschaftsgebäude in kurzen Runden sind ein zentrales Thema.

Ausbruch eines Paktbruchs und Schlachtverlauf

02:03:50

Der Konflikt eskaliert, als Isengard die Grenze über Isengard verletzt und einen Krieg beginnt. Dies führt zu einem Paktbruch und einer hektischen militärischen Reaktion von Sauron-Seite. Der Schlachtverlauf ist chaotisch, geprägt von taktischen Fehlern wie dem nicht vollständigen Einheben von Truppen und Problemen mit der Versorgung, was zu einer knappen und unbefriedigenden Entscheidung führt.

Verhandlungen und neue Bedrohungen

02:19:41

Nach der mühsamen Schlacht konzentriert sich der Stream auf neue diplomatische und militärische Herausforderungen. Der Versuch, ein Bündnis mit Galadriel zu schlagen, scheitert. Gleichzeitig warnen die Spieler vor dem Herannahen weiterer Feinde wie Elben und der Notwendigkeit, sich auf mehrere Fronten gleichzeitig vorzubereiten, was den Stressfaktor des Spiels erhöht.

Strategische Fehlentscheidungen und Kriegsverlauf

02:22:49

Zu Beginn des Abschnitts verteidigt sich der Spieler gegen Vorwürfe im Chat, die ihm die Eroberung des Elbenheimlands vorwerfen, und betont seine Unschuld. Er analysiert kritisch seine eigene strategische Lage, gibt zu, dass seine Machtbesessenheit ihn zu riskanten Manövern verleitet hat und ihn in eine strategische Sackgasse zwischen Gondor und Rohan manövrierte. Dies zwang ihn, einen langen und umständlichen Umweg zu gehen, was sich als taktische Fehlentscheidung herausstellte. Die unvorhergesehene Eroberung durch Isengard bestätigt diesen Irrtum.

Diplomatische Fehlschläge und interfraktionelle Spannungen

02:24:05

Der Spieler konstatiert, dass durch die Kriegshandlungen von Rohan und Gondor extreme Reichtümer angehäuft wurden, was die Machtdynamik in der Region verändert hat. Sein Versuch, Verbündeten zu helfen, hat sich ins Gegenteil verkehrt und ihm geschadet. Als er über die diplomatischen Optionen nachdenkt, stellt er fest, dass er keinen direkten Anspruch auf bestimmte Gebiete hat. Er wird durch eine Fraktion der 'Liedlosen Auge Populisten' gestört, die gegen Sauron aufbegehrt, und stellt fest, dass er kaum Respekt von seiner Bevölkerung erhält. Auch seine Schergen, wie der Hexenkönig, weigern sich, in den Krieg zu ziehen, was seine Position als dunkler Herrscher schwächt.

Militärische Engpässe und taktische Schwierigkeiten

02:29:30

Bei der Vorbereitung auf einen Kampf gegen Monster stellt der Spieler fest, dass seine Armee keine Einheiten besitzt, die diese effektiv bekämpfen können. Er ist überfordert von der Spielsituation und kann die taktischen Mechanismen nicht vollständig überblicken. Ein tragischer Vorfall ereignet sich, als Eowyn im Alter von 13 Jahren stirbt, was ihn verärgert und verwirrt zugleich ist. Er bemerkt auch, dass sich unerwarteterweise Grima Schlangenzunge an seinem Hof aufhält, was ihn wütend macht und auf eine feindliche Intrige hindeutet. Sein finanzieller und militärischer Zustand scheint an seine Grenzen zu stoßen.

Kriegsfronten und unvorhergesehene Angriffe

02:39:16

Ein plötzlicher Bauernaufstand und ein Kriegserklärung von Mordor zwingen den Spieler zu einer Umstrukturierung seiner Verteidigung. Er ist komplett überfordert von der Vielzahl der Ereignisse und hat zunächst keinen klaren Plan, wie er die gegnerischen Armeen bekämpfen soll. Er muss seine Vasallen aktivieren, um sie in den Krieg zu schicken. Die Lage wird noch komplexer, als Gondor um Hilfe bittet, während Isengard und Mordor gleichzeitig seine Gebiete bedrohen. Der Spieler fühlt sich von seinen Verbündeten im Stich gelassen, da der Hexenkönig ebenfalls seine Hilfe verweigert.

Rückzug und Koordination der Allianz

02:40:34

Nach anfänglichem Chaos beschließt der Spieler, strategisch zurückzugehen, um seine Truppen zu sammeln und die gegnerischen Armeen abzuwarten. Er trifft Vorbereitungen für eine Verteidigungsschlacht. Er koordiniert sich mit seinem Verbündeten, um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Nachdem gegnerische Armeen vernichtet und eine Schlacht erfolgreich geschlagen wurde, stabilisiert sich die Lage. Der Spieler erhält eine große Menge Gold als Tribut und kann seine Kriegskraft weiter aufbauen, während er sich auf den nächsten Angriff von Isengard vorbereitet.

Entscheidende Schlacht und Belagerungsstrategie

02:57:51

Nach erfolgreicher Abwehr eines gegnerischen Angriffs, bei dem er einen massiven Vorteil im Gelände hatte, erringt der Spieler einen klaren Sieg in einer Schlacht. Er nutzt diesen Momentum, um Isengard zu belagern und den Krieg zu seinen Gunsten zu entscheiden. Obwohl die Belagerung lange dauert und Isengard versucht, den Kriegszustand zu verlängern, ist der Ausgang für den Spieler bereits gesichert. Er erhält große Mengen an Gold und militärischen Vorteilen, während die feindliche Versorgungslage zusammenbricht.

Strategieerneuerung und Lernprozesse

03:06:52

Der Spieler reflektiert über die gespielte Strategie und erkennt grundlegende Fehler. Er gibt zu, die Spielmechanik für Sauron falsch eingeschätzt zu haben. Seiner Meinung nach hätte er weitaus mehr Kriegsvolk aufbauen müssen, da er einen Perk besitzt, der den Unterhalt drastisch reduziert. Er war der irrigen Annahme, an der Obergrenze der Kriegsleute angekommen zu sein. Diese Erkenntnis führt zu einer Neuausrichtung seiner Taktik für zukünftige Konflikte und zur Einführung eines neuen Heilig Ordens zur Verstärkung seiner Armee.

Unerwartete Unabhängigkeitsbestrebungen und ein Krieg auf zwei Fronten

03:16:13

Ein Populistenaufstand in den eigenen Reihen und die plötzliche Unabhängigkeitserklärung von Dol Guldur, einem ehemaligen Schergen, erschweren die Lage des Spielers zusätzlich. Er sieht sich nun mit einem Aufstand von 20.000 Orks konfrontiert und muss seine Truppen neu organisieren, um diese Bedrohung zu bekämpfen. Gleichzeitig plant er einen Angriff auf Mordor, um verlorene Gebiete zurückzuerobern. Die Situation wird komplexer, als er nach einem Weg sucht, seine Vasallen und Verbündeten wieder unter seine Kontrolle zu bringen, während er gleichzeitig einen neuen Krieg vorbereitet.

Belagerung von Isengard und Kriegsverlauf

03:32:00

Ein bemerkenswertes militärisches Unglück ereignet sich, als Maurice Webers Truppe bei der Belagerung von Isengard eine überwältigende Niederlage erleidet. Die Armee des Herrn der Ringe-Charakters wird vernichtend geschlagen, 7400 Tote stehen im Kontrast zu nur 174 eigenen Verlusten. Der Kommentar "Das ist frustrierend" unterstreicht die Härte der Schlacht. Später wird eine zweite, noch schlimmere Niederlage erlitten, die zum Verlust von Isengard führt, was die prekäre Lage des Spielers verdeutlicht und zu einem vorläufigen Ende der Belagerungsaktion zwingt.

Kriegsstrategie und Fehlkalkulationen

03:34:18

Eine tiefe strategische Analyse beleuchtet die kritischen Fehler im Spielverlauf. So wird Maurice Weber als größter Fehler im Spiel identifiziert, da er dem Spieler wertvolle Ressourcen verschafft hat. Die Einheiten des Spielers werden "well supplied" und erleben einen harten Winter, was den Gegner schwächen soll. Dennoch ist der Weg zum Sieg steinig, und der Ausgang eines anderen Kriegs gegen Aragorn wird als zentral für den weiteren Spielverlauf betrachtet, wobei die Entscheidung getroffen wird, diesen zu akzeptieren, um mögliche Vorteile zu nutzen.

Game Synchronisation und Neustart

03:36:03

Ein technisches Problem unterbricht den Spielablauf und führt zu einer "out of sync"-Meldung. Dies zwingt die Streamer, den Modus von Multiplayer auf Singleplayer umzustellen. Nach einem erfolgreichen "Speichern und Neu aufsetzen" wird das Spiel fortgesetzt. Der Spieler äußert die Vermutung, dass die Erscheinung von Aragorn das Spiel möglicherweise destabilisiert hat, entscheidet sich aber dennoch dafür, das Angebot zur Annahme der Bedingungen zu akzeptieren, um den Spielverlauf nicht zu verzögern.

Bewertung des Spielverlaufs und Szenarienwechsel

03:39:06

Eine ehrliche Einschätzung der aktuellen Spielsituation erfolgt. Die Gegenseite wird als "relativ safe gewonnen" eingestuft, während die eigene Seite "sehr schwierig" aussehe. Trotz der angedrohten Niederlage bietet der Spieler verschiedene Lösungsansätze an: Man könne auf "Dreiergeschwindigkeit" weiterspielen, die Seiten tauschen oder eine Revanche in vier Wochen in Erwägung ziehen. Die letztendliche Entscheidung fällt auf einen Neustart, um die Spielerdynamik zu verändern und für die Zuschauer neue Perspektiven zu schaffen.

Neustart und technische Hürden

03:43:54

Nach der Entscheidung für einen Neustart des Spiels stößt man auf erhebliche technische Schwierigkeiten. Der Host, Steinwallen, ist sich nicht sicher, wie er die anderen Spieler in das neue Spiel einladen kann. Nach mehreren Versuchen und der Anleitung des Chats wird ein privates Spiel erstellt, bei dem die Passworte und IDs ausgetauscht werden müssen. Der gemeinsame Chat funktioniert nicht, was als Nachteil, aber auch als Faktor für mehr Konzentration im Spiel gewertet wird. Schließlich schafft es der Host, alle Spieler wieder im Spiel zu vereinen.

Kriegsausbruch und Verwirrung

03:49:36

Nach erfolgreichem Neustart beginnt das Spiel als "Return of the King". Sofort ereignet sich ein kritischer Fehler: der Kriegsführer, König Denethor, verschwindet und wird von der KI übernommen, was eine Kriegsfortführung unmöglich macht und die Kriegsziele auf null zurücksetzt. Der Spieler ist nun "plus 52 %" für den Krieg, kann aber nicht eingreifen. Die Lage wird als "lame" und "beschissun" beschrieben, da der Krieg nun von der KI geführt wird und der Spieler passiv bleiben muss.

Ressourcenmangel und politische Turbulenzen

04:00:38

Nach anfänglichem Erfolg gerät der Spieler in eine tiefe Krise, die durch Ressourcenknappheit und interne Rebellionen verschärft wird. Eine "Lackluster Administration" führt zu drastischen Einkommensverlusten, während rebellierende Vasallen wie die Dunländer eigene Unabhängigkeitskriege führen. Der Spieler verliert zunehmend Kontrolle über sein Reich, kann keine Truppen nachkaufen und sieht sich einem "kompletten Pfannenhauen" gegenüber, das seine Machtposition untergräbt und ihn zum zusehenden Verlierer macht.

Finale Kämpfe und unerwartete Wendungen

04:21:32

In der Endphase des Spiels ereignen sich dramatische Wendungen, die den Sieg der Gegenseite besiegeln. Gleichzeitig kommt es zu einer unerwarteten Rebellion, die zur Unabhängigkeit von Isengard und zur Zerschlagung von Saurons Reich führt. Der Spieler, trotz seiner Niederlage, lobt die Leistung seines Kontrahenten als " großartige Schurkerei ". Der Stream endet in einer Mischung aus Frustration über das Scheitern und Bewunderung für die inszenierte Komik der finalen Ereignisse, die als " schwarzer Humor" bezeichnet wird.

Diplomatische und militärische Komplikationen

04:30:04

In der Kriegsführung zeigt sich, wie entscheidend die Truppenteilung ist und wie komplex diplomatische Manöver sind. Johnny erhält eine Allianz, während Maurice versuchte, Steinwallen zu Vasallen zu machen, was dieser jedoch ablehnt. Die Lage eskaliert, als Feinde, angeführt von Theoden, in Mordor einfallen. Steinwallen ist militärisch überfordert, kann aber nichts belagern, da das Schwarze Tor kein selbstständiges Objekt ist. Die Allianz steht unter Druck, da Maurice nicht rechtzeitig zur Schlacht eilen kann. Der plötzliche Tod Aragorns, der Maurice zugeschrieben wird, führt zur Thronfolge durch den dreijährigen Eldarion.

Thronwechsel und chaotische Machtkämpfe

04:34:05

Der plötzliche Tod von Aragorn und der Machtwechsel zum Kindkönig Eldarion lösen massive politische Turbulenzen im Vereinigten Königreich aus. Denethor wird der neue Erbe, was die Situation weiter destabilisiert. Gondor zerfällt in unabhängige Fraktionen, während Steinwallen in einer verlassenen Festung festsitzt und keinen Zugriff mehr auf sein Territorium hat. Maurice nutzt die Schwäche des Königreichs, um einen Krieg anzuzetteln, und wird zum Vasallen von Gondor, was die ohnehin fragile Balance komplett sprengt.

Vasallenstatus und Spielmechaniken

04:43:00

Die neue Dynamik der Partie zeigt die Beschränkungen des Vasallenstatus: Johnny ist als Vasall von Maurice stark limitiert und kann keine eigenen Kriege führen oder wichtige Entscheidungen treffen. Gleichzeitig hat Maurice selbst mit unloyalen Vasallen zu kämpfen. Maurice will Johnny als Nazgul in sein Reich integrieren, scheitert jedoch an den Spielmechaniken. Auch die Möglichkeit, Spieler zu wechseln, wird als Option erörtert, was die komplexe und nicht immer intuitive Natur der Mod verdeutlicht.

Finanzkollaps und verlorene Schlachten

04:52:16

Finanzielle Schwierigkeiten werden zum entscheidenden Faktor. Beide Spieler haben hohe Schulden, was ihre Kampfkraft erheblich schwächt. Steinwallen schuldet Maurice Geld, kann es aber nicht zurückzahlen. Die militärischen Auseinandersetzungen verlaufen unglücklich. Steinwallens Truppen werden von Elrond und anderen Heerführern vernichtet, obwohl sie zahlenmäßig überlegen sind. Auch Theoden, der eine heroische Schlacht erwartet, stirbt nicht, sondern überlebt, was den unvorhersehbaren Charakter des Spiels unterstreicht.

Heroischer Tod und unglückliche Episoden

05:10:18

Es kommt zu den letzten, dramatischen Gefechten. Theoden kämpft in einer letzten Schlacht, überlebt aber. Maurice wird schließlich von Saruman getötet, was als unglückliches und ironisches Ende für seine Figur gewertet wird. Der Versuch, einen epischen Kampf vor dem Schwarzen Tor zu inszenieren, scheitert, da Aragorn zuvor getötet wurde. Die Spieler resignieren und geben das Spiel als beendet auf, während sie den Verlauf als 'verrückt' und 'verflucht' beschreiben.

Folgen und Analyse der Runde

05:13:50

Nach dem offiziellen Ende der Runde analysieren die Spieler die Folgen: Isengard ist erobert, Gondor zerfallen und Mordor wiedererstarkt. Mittelerde befindet sich in einem chaotischen Zustand. Die Teilnehmer bewerten die Mod als sehr gelungen und spannend, besonders für einen Abend. Sie erkennen jedoch an, dass es sich primär als Einzelspieler-Mod eignet und für Multiplayer ein gewisses Vorwissen über die Mechaniken erforderlich ist, um den vollen Spaß zu erleben.

Zusammenfassung und Ausblick

05:20:56

Die Spieler fassen die Runde zusammen und bewerten sie als eine der 'verrücktesten', die sie gespielt haben. Sie loben gegenseitig das strategische Vorgehen, besonders die Erfolge in den Anfangsphasen. Maurice räumt ein, dass er die Macht von Gondor überschätzt hat, während Johnny seinen aggressiven Spielstil positiv hervorhebt. Alle sind sich einig, dass die Runde eine verdiente Revanche verdient, bei der die Spieler besser auf die spezifischen Mechaniken der Mod vorbereitet sind.

Stream-Pause und nächste Pläne

05:25:21

Der Streamer kündigt eine knapp zweiwöchige Pause an, da er im Urlaub ist. Nach der Pause ist eine Steam-Demo-Woche geplant, bei der er wieder Sonder-Streams veranstalten wird. Er erwähnt auch, dass die Jagged Lines 3-Serie für drei Wochen unterbrochen wird und dass es kein Stellaris 4.0-Video geben wird. Der Stream endet damit, dass er die Zuschauer für ihre Unterstützung bedankt und einen Raid bei 'Prima Lavera' ankündigt.