RÄNKESPIEL mit @steinwallen @mauriceweber @nils @copeylius ptsmt
Crusader Kings III: Fünf Patrizier ringen um Venedigs Dogenwürde
In der Partie wurde das neue Crusader Kings III DLC Silk and Silver erstmals gezeigt. Fünf Beteiligte traten als Patrizierfamilien in Venedig gegeneinander an, handelten mit Waren, schmiedeten Bündnisse und stimmten über Edikte ab. Es wurde bis kurz vor Mitternacht gespielt, der amtierende Doge starb kurz vor Schluss.
Rückblick auf besondere Momente
00:00:00Zu Beginn blickt die Runde auf persönliche Höhepunkte aus früheren Projekten zurück: Ein Interview mit einem großen Namen, ein Quizformat mit zahlreichen bekannten Creatoren sowie die Zusammenarbeit mit Hella von Sinnen werden als besonders einprägsame Erlebnisse genannt. Auch eine Begegnung mit Tom Holland in Barcelona sowie ein Auftritt in einer Filmkulisse werden nostalgisch gewürdigt. Strategierunden wie Crusader Kings, Age of Empires oder Zivilisation mit anderen Creatoren gelten als besonders spaßig, ebenso die PUBG-Turniere und gemeinsame Koch- oder Gastformate mit externen Partnern. Der Rückblick verdeutlicht, wie eng das Format mit der Creator-Landschaft vernetzt ist und wie gerne man Gäste einbindet.
Chaotische Anmod und erste Spielversuche
00:03:12Die Übertragung startet mit einer Mischung aus absurden Tierbeobachtungen, einem Sprachspiel über vermeintliche Insekten und dem abrupten Tod des eigenen Charakters in einem Spiel, was für laute Verzweiflung sorgt. Mehrere Teilnehmer geraten in hektisches Gefluche, als kurz vor dem Ziel Fehler passieren und jemand anderes überholt. Anschließend diskutiert man über merkwürdige Belohnungen wie ständige Münzgewinne und über einen Vorsprung, der sich als trügerisch erweist. Die Stimmung ist durchgehend albern, von spontanen Ausrufen und gegenseitigen Neckereien geprägt.
Taktikdiskussionen und Überfälle im Spiel
00:07:28Im Spiel entbrennt eine Diskussion über einen verdächtigen Schuss in die Luft und die Frage, wer zuerst geschrien hat, was als typisches Verhalten von Terroristen bezeichnet wird. Die Teilnehmer streiten scherzhaft darüber, ob ein Angriff angekündigt war oder nicht, während jemand einen Gegner voll trifft und ein anderer von hinten überrascht wird. Es folgen lautstarke Rufe, einen Überfall zu inszenieren, bei dem Werkzeuge oder ein Auto gefordert werden. Die Szene mündet in die Feststellung, dass die Bombe an einem bestimmten Punkt liegt.
Verwirrung um Platzierungen und Fahrzeuge
00:10:18Es entsteht Verwirrung darüber, wer das Fahrzeug steuert und wer gewonnen hat, da die Anzeige offenbar nicht eindeutig ist. Mehrere Stimmen bezweifeln, dass die Runde bereits vorbei ist, und werfen sich gegenseitig vor, einen Fehler gemacht zu haben. Die Diskussion über Abstände und Platzierungen wird von lautem Unverständnis begleitet, während einer der Teilnehmer als unverdienter Erster bezeichnet wird. Letztlich bleibt unklar, ob das Ergebnis offiziell gewertet wird oder nicht.
Seltsame Themenwechsel und Irland-Witz
00:12:46Ein Gespräch über eine angeblich unfassbar saubere Stadt und die Beobachtung, dort keine Ausländer zu sehen, wird schnell als unpassende Formulierung erkannt und mit dem Hinweis kommentiert, dass diese Dinge nichts miteinander zu tun hätten. Danach entspinnt sich ein absurder Dialog darüber, dass Irland angeblich nicht existiere, weil es nur auf Deutsch so heiße und der englische Name eben Ireland sei. Die Teilnehmer verheddern sich in Wortspielen und Eigenheiten der Sprache, während andere scherzhaft von einer Wette oder einem Versprechen sprechen.
Lieblings-Formate und Live-Events
00:15:45Die Runde erinnert sich an ein Live-React aus dem Jahr 2014 zum WM-Spiel Brasilien gegen Deutschland, das als außergewöhnliches Erlebnis beschrieben wird. Als persönliches Highlight wird ein Football-Spiel zwischen den Patriots und den Falcons genannt, das wohl nie von einem anderen Sportereignis übertroffen werde. Auch das Format Friendly Fire wird als im echten Leben bedeutsames Projekt hervorgehoben, weil es zeigt, wie man mit Events viele Menschen bewegen kann. Ein nicht gestreamtes Pizza-Dinner mit Zuschauern im Jahr 2025 und Besuche bei der Formel 1 werden als besonders schöne Erinnerungen geschildert.
Arena-Event und weitere IRL-Höhepunkte
00:17:28Ein besonders großes Event wird thematisiert: eine komplett gefüllte Arena mit weit über 40.000 gleichzeitigen Zuschauern, was als eine der größten Aktionen des Formats gilt. Man bedauert rückblickend, dass die Marke von 50.000 nicht geknackt wurde, und tauscht sich über die Gründe aus. Weitere beliebte Formate wie Kart-Events und eine Pfadfinder-Aktion werden genannt, wobei bei Letzterer betont wird, dass sie finanziell ein absoluter Verlust war. Auch eine WC-Tour, bei der die eigene Schwester vor der Kamera auftrat, sowie Wochenendtrips und Roadtrips nach Norwegen, Österreich und Ostdeutschland werden als gelungene Erlebnisse hervorgehoben.
Spielchaos und Ankündigung des Ränkespiels
00:19:30Ein Spielabschnitt gerät außer Kontrolle, als der eigene Wagen wiederholt zurückgesetzt wird und der Teilnehmer über Minuten nicht vom Fleck kommt. Zwischen Frust und Gelächter wird nach dem Verursacher gesucht und über technische Pannen gewitzelt. Danach wird die eigentliche Ankündigung des Abends nachgeholt: Nach Jahren gibt es wieder ein Ränkespiel, das bis Mitternacht läuft und mit Nils, Maurice, Steinwallen und Coppelius besetzt ist. Der Fokus liegt auf dem neuen Crusader-Kings-3-DLC Silk and Silver, das erst eine Woche später erscheint und hier als Weltpremiere gezeigt wird.
Ablauf des Abends und Weltpremiere
00:22:31Der Ablauf wird konkretisiert: Es gibt vorbereitete Szenen mit allen Beteiligten, eine Gameplay-Übersicht sowie eine große Abstimmung um 20 Uhr, bei der das Publikum Einfluss nehmen kann. Der Stream startet um 16 Uhr und soll bis 24 Uhr laufen. Highlight ist, dass das neue DLC Silk and Silver weltweit erstmals gezeigt wird, obwohl es offiziell erst am 17. November erscheint, also etwa anderthalb Wochen später. Zusätzlich wird erwähnt, dass Zuschauer durch Abos oder längeres Zuschauen ein eigens gestaltetes Ränkespiel-Badge erhalten können.
Technikchecks und Vorstellungsrunde
00:25:56Nach einer kurzen Begrüßung und dem Einstieg in die Lobby folgen ausführliche Audio- und Kamera-Checks, bei denen sich die Teilnehmer gegenseitig Rückmeldung geben. Dabei wird unter anderem darüber gesprochen, wer wie laut ist und ob einzelne Stimmen übersteuern. Ein kurzer Exkurs widmet sich historischen Regeln, die seit Jahrhunderten überliefert sind, sowie dem Hinweis, dass bei bestimmten Wettkämpfen Rettungssanitäter anwesend waren. Die Runde einigt sich darauf, dass sich alle entmuten und jeder ein paar Sätze sagt, damit der Chat die Stimmen beurteilen kann.
Scherze über Kronen und Gartenzwerge
00:28:42Ein Vorschlag, dass der spätere Doge die Krone tragen solle, wird zunächst ignoriert und später aufgegriffen, weil die Krone nur zur Zierde dienen soll. Die Teilnehmer machen sich über Kamerapositionen, Overlays und die eigene Darstellung im Stream lustig, wobei eine Aussage über eine Hose auf dem Kopf für Erheiterung sorgt. Außerdem wird Coppelius wegen seiner Kameragröße und der Bezeichnung als Gartenzwerg aufgezogen, was als Running Gag für den Abend etabliert wird. Die Stimmung bleibt locker und wird von gegenseitigen Spitzen geprägt.
Ankündigung der Ambitionen und Testläufe
00:30:38Die Teilnehmer betonen scherzhaft ihre guten Absichten für den Abend, geben aber gleichzeitig zu, dass Emotionen und Ränkespiele die Menschen leicht verleiten können. Es wird offen darüber gesprochen, dass nicht die Konkurrenz um Handelsrouten das größte Risiko ist, sondern ein früher Tod des eigenen Charakters. Zwei Testläufe werden erwähnt, in denen jemand bereits nach wenigen Minuten ein uneheliches Kind hatte und kurz darauf starb, was als realistische Gefahr für den gesamten Abend gilt. Diese Anekdoten verdeutlichen, wie unberechenbar das Spiel ist.
Audio-Probleme und Chat-Hinweise
00:32:40Es wird ausführlich über Tonprobleme gesprochen, insbesondere über die Qualität von Discord, Kameramikrofonen und versehentlich ausgewählten Controllern als Audioquelle. Ein Teilnehmer entdeckt, dass bei ihm Push-to-Talk aktiviert war, was die Kommunikation zeitweise verhindert hat. Gleichzeitig kommen aus dem Chat konstruktive Hinweise, etwa dass ein bestimmter Stream noch nicht auf Twitch live ist oder wann jemand ein besseres Mikrofon bekommt. Die Runde nimmt diese Hinweise mit Humor und versichert, daran zu arbeiten.
Pausenplanung und Vorstellungsrunden
00:38:19Für den Abend wird eine mögliche Essenspause gegen 19:45 Uhr vorgeschlagen, bevor um 20 Uhr die Abstimmung mit Plädoyers und Edikten stattfinden soll. Falls jemand dringend eine Pause braucht, kann der Spielleiter das Spiel jederzeit anhalten. In der Vorstellungsrunde erzählt ein Teilnehmer, was er zum Frühstück gegessen hat, und die Chats geben Feedback zur Lautstärke der einzelnen Stimmen. Die Runde einigt sich darauf, das Spiel zu starten, sobald alle technischen Fragen geklärt sind.
Einleitung zum Ränkespiel um Venedig
00:43:45Mit einer feierlichen Anmoderation wird das Ränkespiel um die Dogenwürde Venedigs eröffnet. Fünf vorgebliche Ehrenleute treten in Crusader Kings 3 gegeneinander an, wobei das Event von Paradox gesponsert wird und die neue Erweiterung Silk & Silver erstmals weltweit präsentiert wird. Die Zuschauer werden darauf hingewiesen, dass in Beschreibungen und Chats Links zum DLC zu finden sind und dass das Event unterstützt wird, wenn man dort vorbeischaut. Die Einleitung betont, dass neben Macht vor allem Geld und Handel im Mittelpunkt stehen.
Vorstellung der fünf Dogenkandidaten
00:45:37Die fünf Charaktere werden der Reihe nach vorgestellt. Nils von den Rocket Beans betont die Bedeutung des Handels, während Sepp das Haus PietSmith vertritt und verspricht, Frieden in die intrigante Runde zu bringen. Coppelius führt seinen Charakter Karl Amari Christus ein, einen Händler mit besonderen Vorzügen, der die Pfefferpreise senken will. Steinwallen präsentiert Waldino Steinelli, den Weinhändler, der auf Ehrenhaftigkeit pocht, und der Gastgeber selbst spielt einen Charakter, der nur eine Eigenschaft hat: Er will Doge werden.
Regeln des Abends und Wahlmechanik
00:49:57Der Gastgeber erklärt die Grundregeln: Das Event endet um 24 Uhr, und wer zu diesem Zeitpunkt Doge ist, gewinnt. Es wird betont, dass die Mittel zur Erlangung der Dogenwürde vollkommen egal sind, solange man das Amt am Ende innehat. Eine wichtige Regel verbietet Mordkomplotte gegen Mitglieder von Spielerfamilien, weil das zu leicht zum Ausscheiden führen würde. Zur Halbzeit um 20 Uhr halten alle Teilnehmer ein Plädoyer für ein Edikt, über das alle fünf Chats gemeinsam abstimmen; das Edikt muss für alle gleichermaßen gelten und bindet auch den Vorschlagenden selbst.
Kommunikationskanäle und Spieltempo
00:53:55Die Teilnehmer einigen sich darauf, sich bei Bedarf selbst zu muten oder in separate Discord-Kanäle zu wechseln, die scherzhaft Intrigenkammer und Geheimkammer genannt werden. So können Absprachen unter vier Augen getroffen werden, ohne die anderen zu langweilen. Zu Beginn wird auf Geschwindigkeit 1 gespielt, damit jeder die neuen Handelsmechaniken in Ruhe kennenlernen kann; später soll auf Geschwindigkeit 3 gewechselt werden. Höhere Geschwindigkeiten werden vermieden, weil die Internetverbindung einzelner Teilnehmer das Spiel verlangsamen könnte.
Historischer Hintergrund: Guelfen und Ghibellinen
00:56:17Das Szenario spielt in Italien, wo fünf venezianische Patrizierfamilien um Einfluss ringen. Der Konflikt zwischen Papst Alexander und Kaiser Heinrich spaltet Norditalien in Guelfen und Ghibellinen, und die Teilnehmer müssen abwägen, welche Seite sie unterstützen. Ein Teilnehmer mit Geschichtshintergrund erklärt, dass die Zeit des Investiturstreits geprägt war von der Frage, ob Kaiser oder Papst die höhere Autorität besitzt. Händler können in turbulenten Zeiten profitieren, weil beide Seiten Geld und Güter für ihre Kriegsmaschinerie benötigen.
Patrizierfamilien und Dogenwahl
01:01:34Die Runde hat sich für ein ungewöhnliches Szenario entschieden: Statt weltumspannender Konflikte geht es um die kleinere Bühne Venedig, dafür aber umso intensiver. Alle Teilnehmer starten als Patrizier, die als Händler in der Stadt anfangen und in der republikanischen Regierung bis zum Dogen aufsteigen können. Es gibt eine Dogenwahl mit mehreren Kandidaten, und die Spielercharaktere sind mit purpurnem Hintergrund hervorgehoben. Der aktuelle Favorit ist ein gewisser Patrizio Luigi, der als unbedeutend eingestuft wird.
Vorstellung der Spielercharaktere
01:03:16Nils stellt Patrizio Nilsus von der Groschenbücker-Familie vor, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und sich über Generationen hochgearbeitet hat. Sepp präsentiert Patricio Sebastiano Gildato von der Aurato-Familie, die für ihren Reichtum und ihre Goldliebe bekannt ist. Coppelius führt Bürger Karl Amari von der Krustus-Familie ein, einen exzentrischen Händler mit markanten Gesichtszügen und einer Vorliebe für Frutti di Mare. Steinwallen beschreibt Waldino Steinelli als ehemaligen Maler, der zum Weinhändler wurde, und der Gastgeber stellt Doge Rico von der Dogeovani-Familie vor, dessen einzige Eigenschaft sein Ehrgeiz ist.
Doppelgänger und KI-Nils
01:14:37Ein humorvoller Fehler sorgt für Aufregung: Nils hat versehentlich einen zweiten Charakter erstellt, der als KI-Nilsus Groschenbücker in der Padua-Familie gespeichert wurde. Der Gastgeber entscheidet, das Spiel nicht neu zu starten, weil das Humorpotenzial zu groß ist, und erklärt scherzhaft, dass immer Nils schuld sei, wenn dieser Doppelgänger Probleme verursacht. Die Runde überlegt, wie man den KI-Nils erkennen kann, und ein Teilnehmer schlägt vor, ihn zu verstümmeln oder wegzuheiraten. Zum Schluss wird betont, dass die Pinnwand im Multiplayer hilft, die echten Mitspieler auseinanderzuhalten.
Start der Partie und erste Handelsmechaniken
01:19:40Die Partie beginnt auf Geschwindigkeit 1, und die Teilnehmer machen sich mit ihren Handelshäusern vertraut. Jeder startet mit einer Partnerrei und zufälligen Gebäuden wie Gutshaus, Zünften, Warenhäusern, Straßen und Marktplatz. Da die Runde in 1066 startet, sind manche Upgrades möglicherweise nutzlos, während andere einen echten Vorteil bieten. Ein Teilnehmer erklärt, dass die Handelsrouten ein zentrales neues Element sind und dass man Waren wie Salz, Glas, Zucker oder Weihrauch produzieren und exportieren kann. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Metagaming strikt verboten ist und Chats nur zuschauen sollen.
Handelsrouten und erste Strategien
01:24:26Ein Teilnehmer erklärt ausführlich, wie Handelsrouten eingerichtet werden: Man wählt eine Startregion, legt Zwischenstopps fest und entscheidet, welche Waren gehandelt werden. Dabei muss man Angebot und Nachfrage vergleichen, um lukrative Routen zu finden, und kann Handelskontore in anderen Regionen bauen, um das Handelsnetz zu erweitern. Die Runde diskutiert die Bedeutung von Edelmetallen wie Gold und Silber und tauscht sich über die besten Strategien aus. Ein Teilnehmer zeigt, wie er eine Route von Venedig nach Böhmen aufbaut, um dort von den dortigen Gold- und Diamantvorkommen zu profitieren.
Glaubenssätze und Nachfolgeplanung
01:31:33Die Teilnehmer beschäftigen sich mit der Auswahl von Glaubenssätzen, die verschiedene Boni freischalten, und diskutieren, welche für ihre Handelsstrategie am vorteilhaftesten sind. Ein Teilnehmer nominiert sich selbst als Nachfolger und zeigt, dass er der jüngste Charakter in der Runde ist, während die anderen bereits älter sind. Es wird erklärt, wie die Dogenwahl funktioniert und dass man Stimmen gewinnen muss, indem man Freunde findet oder Druck ausübt. Die Runde tauscht sich darüber aus, welche Charaktereigenschaften und Bündnisse für den weiteren Verlauf entscheidend sein könnten.
Heiratspolitik und Familienplanung
01:33:35Die Teilnehmer diskutieren ausführlich über mögliche Ehepartner für ihre Charaktere und wägen Alter, Eigenschaften und politische Vorteile gegeneinander ab. Ein Charakter namens Enderqueena wird als Amazone vorgestellt, die trotz ihres Alters von 31 Jahren als gute Wahl gilt, weil sie großartige Kinder verspricht. Ein anderer Teilnehmer entscheidet sich für Inga Knutsdotter, obwohl dies Prestigeverlust bedeutet. Die Runde scherzt über die Bedeutung von Fruchtbarkeit und darüber, dass der Weinkonsum angeblich die Zeugung von Kindern fördert. Schließlich wird die erste Schwangerschaft und die Geburt eines Sohnes namens Midas gefeiert.
Ausbau des Handelsimperiums
01:45:08Ein Teilnehmer erklärt, wie man das eigene Handelsimperium ausbaut, indem man Handelsrouten verlängert, Zwischenstopps hinzufügt und die Kapazität erhöht. Er zeigt, dass man mit genügend Gold neue Handelsrouten freischalten und die Reichweite vergrößern kann, um in lukrativere Regionen vorzudringen. Dabei wird deutlich, dass die Routen regelmäßig überprüft und angepasst werden müssen, weil sich Angebot und Nachfrage ständig ändern. Ein Teilnehmer berichtet, dass seine Frau ebenfalls im Handelsgeschäft tätig ist und ihn unterstützt, während ein anderer über die hohen Kosten für den Ausbau klagt.
Verbannungserlass und politische Intrigen
01:54:39In der Versammlung wird über einen Verbannungserlass abgestimmt, der es der Republik ermöglichen würde, unliebsame Familien zu verbannen. Ein Teilnehmer erklärt, dass ein solches Gesetz nur mit Zustimmung der Versammlung in Kraft treten kann und dass jeder Patrizier dafür oder dagegen stimmen darf. Die Runde diskutiert die Vor- und Nachteile und scherzt darüber, dass manche lange dafür sind, solange es andere betrifft, aber dagegen, wenn es sie selbst trifft. Anschließend wird ein Mordkomplott gegen einen Edelmann namens Iacopo Contarini angedeutet, der angeblich Geheimnisse über die Teilnehmer kennt.
Wirtschaftssystem und Gebäudebau
02:04:07Ein Teilnehmer erklärt, dass das neue Handelssystem weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Spiel hat, auch wenn man als Graf, Herzog oder König spielt. Die Ökonomie wurde umgebaut, und Gebäude benötigen bestimmte Ressourcen, um zu funktionieren. Als weltlicher Herrscher kann man Handelsrouten nicht selbst einrichten, sondern ist auf Händler angewiesen, die Waren in die eigenen Provinzen bringen. Die Runde zeigt, wie Bezirke und Gebäude wie ein Fischereibezirk oder ein Salzsammler die Produktion und Nachfrage in einer Stadt beeinflussen. Diese Mechaniken sind für alle neu und werden gemeinsam erkundet.
Komplott und Aufstieg in der Patrizierwertung
02:10:27Ein Teilnehmer führt ein Komplott durch, das seiner Familie einen geförderten Ruf und eine höhere Patrizierwertung einbringt. Dadurch steigt die Familie auf eine geschätzte Patrizierfamilie mit 57 Punkten und erhält zusätzliche Boni wie ein höheres Salär und eine verbesserte Hausbestrebung. Die Runde diskutiert, wie wichtig es ist, die eigene Position in der Stadt kontinuierlich zu verbessern, und tauscht sich über die verschiedenen Wege aus, dies zu erreichen. Ein Teilnehmer freut sich über die Geburt seines ersten Sohnes und nennt ihn Midas, während ein anderer über die vielen Kinder in seiner Familie staunt.
Erster Platz bei der Dogenwahl
02:17:23Ein Teilnehmer gibt bekannt, dass er bei der Dogenwahl den ersten Platz erreicht hat und fünf Stimmen erhalten hat, weil er als vorzüglicher Edelmann gilt. Die anderen reagieren überrascht und teils skeptisch, weil sie nicht nachvollziehen können, woher die Unterstützung kommt. Es wird spekuliert, ob jemand heimlich den Ruf gestärkt hat oder ob es sich um einen Fehler im Spiel handelt. Der Kandidat ist optimistisch, dass er die Führung bis zur Wahl halten kann, und kündigt an, sich um einen Leibarzt zu kümmern, um möglichen Anschlägen vorzubeugen.
Neue Ereignisse und Entscheidungen
02:22:20Die Teilnehmer entdecken neue Ereignisse aus dem DLC, die ihnen verschiedene Entscheidungen ermöglichen. So kann man beispielsweise Handelsgesandte fördern, um Kapazität, Wettbewerb oder Expertise zu verbessern, oder durch Venedig schlendern, um die Stimmung der Stadt zu erkunden. Ein Teilnehmer wählt eine Investition in die Stadt, die zehn Jahre lang die Patrizia-Bewertung verbessert, während ein anderer über die hohen Kosten für bestimmte Aktionen klagt. Die Runde tauscht sich darüber aus, welche Entscheidungen langfristig am meisten bringen und wie man die eigenen Ressourcen am effizientesten einsetzt.
Hofposten und Familienangelegenheiten
02:27:56Ein Teilnehmer geht die Hofposten durch und stellt fest, dass ein guter Leibarzt wichtig ist, auch wenn die eigene Ärztin kurz zuvor gestorben ist. Ein anderer Teilnehmer berichtet, dass er einen Sohn bekommen hat und nun eine passende Ehefrau für ihn sucht, wobei er scherzhaft die Tochter eines Mitspielers anbietet. Die Runde scherzt über die Schönheit der weiblichen Charaktere und darüber, dass diese offenbar große Begeisterung auslösen. Es wird deutlich, dass Familienplanung und Heiratspolitik zentrale Elemente des Spiels sind und strategisch genutzt werden.
Festmahl und gesellschaftliche Ereignisse
02:32:19Ein Teilnehmer plant ein großes Festmahl, um seine Beliebtheit zu steigern und seine Chancen bei der nächsten Wahl zu verbessern. Er lädt einen Kardinal als Ehrengast ein und hofft auf Prestigegewinn, während andere Teilnehmer scherzhaft über vergifteten Wein und die Qualität der verschiedenen Weine sprechen. Das Fest wird als Gelegenheit genutzt, um Beziehungen zu stärken und politische Allianzen zu schmieden. Ein Teilnehmer berichtet, dass seine Frau schwanger ist und dass das Fest gleichzeitig als Feier dieser Nachricht dienen soll. Die Runde diskutiert, welche Gäste eingeladen werden sollen und welche Vorteile das Fest bringen könnte.
Geburt und Krankheit im Hause Gildato
02:38:15Während des Festmahls wird die Geburt des zweiten Sohnes von Sebastiano Gildato bekannt gegeben, der den Namen Aurelius erhält. Allerdings wird das Kind kränklich geboren, was auf den ausschweifenden Lebensstil der Mutter während der Schwangerschaft zurückgeführt wird. Ein Teilnehmer kommentiert sarkastisch, dass dies nicht passiert wäre, wenn man der Leibärztin vertraut hätte. Die Runde reagiert mit einer Mischung aus Mitgefühl und Spott und scherzt darüber, dass das Kind trotzdem stark werden könne. Die Szene zeigt, wie unvorhersehbar das Spiel ist und wie Familienereignisse den Verlauf beeinflussen.
Abstimmung über Luxuswaren und Wahlkampf
02:43:20In der Versammlung wird über ein Gesetz zu Luxuswaren abgestimmt, das die Handelsexpertise für Edelsteine verbessern soll. Ein Teilnehmer spricht sich dagegen aus, weil er nicht mit Luxuswaren handelt, während ein anderer betont, dass Patrizier Luxus lieben und daher dafür sein sollten. Die Runde nutzt die Gelegenheit, um über die bevorstehende Dogenwahl zu sprechen und Stimmen zu werben. Es wird deutlich, dass die Wahlkampfdynamik bereits in vollem Gange ist und dass die Teilnehmer versuchen, durch Geschenke und Versprechen Unterstützung zu gewinnen.
Wahl des ersten Dogen
02:49:33Sebastiano Gildato wird zum ersten Dogen des Abends gewählt und verspricht, seine Unterstützer mit Ämtern zu belohnen. Die anderen Teilnehmer gratulieren, teils ironisch, und betonen, dass sie schon immer hinter ihm gestanden hätten. Der neue Doge erklärt, dass seine Amtszeit zehn Jahre beträgt und dass er nun mehr Geld und Einfluss zur Verfügung hat. Es wird darauf hingewiesen, dass das Ränkespiel bis Mitternacht weitergeht und dass derjenige gewinnt, der zu diesem Zeitpunkt Doge ist. Der frisch gewählte Doge kündigt an, seine Macht zu nutzen, um Venedig in Gold erstrahlen zu lassen.
Rekordwahl und Stadtentwicklung
02:53:07Ein Teilnehmer erzählt von einer historischen Wahl in Liberia, bei der 15.000 registrierte Wähler 234.000 Stimmen abgaben, was als Rekord für die am übelsten manipulierte Wahl der Menschheitsgeschichte gilt. Die Runde amüsiert sich über diese Anekdote und vergleicht sie mit den eigenen Wahlmanipulationen im Spiel. Anschließend diskutiert man, in welche Bereiche der neue Doge investieren soll, wobei ein Teilnehmer vorschlägt, den Weinhandel und den Weinkonsum zu fördern. Es wird jedoch festgestellt, dass es in Venedig offenbar keine Gebäude gibt, die den Weinkonsum steigern, was als Zeichen gedeutet wird, sich anderen Handelsgütern zuzuwenden.
Herausforderungen als weltweit Erste
02:57:16Die Runde betont, dass sie die ersten sind, die diese neuen Mechaniken spielen, weshalb es keine Guides oder Erfahrungswerte gibt. Man müsse sich komplett auf die eigene Kompetenz verlassen und könne nicht auf bekannte Strategien zurückgreifen. Ein Teilnehmer merkt an, dass dies ein Nachteil sei, weil man keine Vorlagen habe, aber auch ein besonderes Erlebnis, weil man das Spiel gemeinsam erkundet. Die Diskussion dreht sich darum, welche Gebäude und Handelsgüter am vielversprechendsten sind und wie man die eigene Strategie anpassen sollte. Dabei wird deutlich, dass alle Teilnehmer noch viel lernen müssen.
Handelsposten und Handelsliga
03:02:03Ein Teilnehmer entdeckt, dass ein Handelsposten in Mestre von einem anderen Patrizier kontrolliert wird und dass er ihn möglicherweise übernehmen könnte. Es wird erklärt, dass das Stehlen eines Handelspostens den Zusammenhalt innerhalb der Handelsliga verringern kann, was langfristig negative Konsequenzen haben könnte. Die Runde diskutiert, ob man die Lombardische Handelsliga verlassen und eine eigene gründen sollte, wobei unklar ist, ob der Doge dazu die Befugnis hat. Ein Teilnehmer beschließt, die Liga aufzulösen, weil sie nur Nachteile bringt, und hofft, später eine eigene Handelsliga gründen zu können.
Kreuzzug und militärische Ambitionen
03:05:53Ein Kreuzzug wird ausgerufen, und ein Teilnehmer kündigt an, sich mit seinen Truppen zu beteiligen, um neue Handelsoptionen im Orient zu erschließen. Ein anderer Teilnehmer spricht sich entschieden gegen den Krieg aus, weil er negative Auswirkungen auf den Handel befürchtet und keine militärischen Aktionen im Nahen Osten unterstützen will. Die Runde diskutiert hitzig über die Vor- und Nachteile eines Kreuzzugs und darüber, ob man Rom den afrikanischen Muslimen überlassen sollte. Es wird deutlich, dass die Meinungen weit auseinandergehen und dass der Konflikt die politische Landschaft Venedigs prägt.
Karneval und politische Spannungen
03:11:11Der Doge kündigt einen Karneval an, um seine Beliebtheit zu steigern und das Volk für sich zu gewinnen. Ein Teilnehmer weist darauf hin, dass ein Ratsmitglied, das ihn unterstützt, noch keine Gegenleistung erhalten hat, was für Spannungen sorgt. Die Runde diskutiert, ob der Doge seine Versprechen einhält oder ob er nur seine eigene Macht festigen will. Ein Teilnehmer fordert eine Entschädigung für Handelsverluste, die durch den Kreuzzug entstanden sind, während ein anderer betont, dass der Krieg langfristig neue Märkte erschließen könnte.
Krankheit, Scheidung und Familienkonflikte
03:11:39Ein Teilnehmer erkrankt und hofft auf die Behandlung seiner ausgezeichneten Ärztin, während ein anderer berichtet, dass seine Frau ihn als aufgeblasenes Schwein bezeichnet und zur Rivalin wird. Es wird über eine mögliche Scheidung gesprochen, die eine Pilgerreise zum Papst erfordern würde, was als teures Unterfangen gilt. Die Runde scherzt über die Schwierigkeiten, eine Ehe zu beenden, und darüber, dass der Papst immer eine offene Hand für Geld hat. Ein Teilnehmer beschließt, die Scheidung zu vollziehen und plant, sich auf eine schwierige Reise zu begeben.
Krankheit und Familienkonflikte
03:12:24Ein Teilnehmer berichtet, dass er krank geworden ist, aber durch die Behandlung seiner ausgezeichneten Ärztin bereits eine Besserung verspürt. Gleichzeitig wird enthüllt, dass seine Frau ihn als aufgeblasenes Schwein bezeichnet und zur Rivalin erklärt hat, was für großes Amüsement in der Runde sorgt. Es wird über die Möglichkeit einer Scheidung gesprochen, die eine Pilgerreise zum Papst erfordern würde und als teures Unterfangen gilt. Die Runde scherzt darüber, dass der Papst immer eine offene Hand für Geld hat, und ein Teilnehmer beschließt, die Scheidung zu vollziehen und sich auf die Reise zu begeben. Die Szene zeigt, wie persönliche Beziehungen und politische Ränkespiele ineinandergreifen.
Hofchronist und Pilgerreise zum Papst
03:13:42Ein Teilnehmer wird zum Hofchronisten ernannt und erhält die Aufgabe, die Geschichte Venedigs für die Nachwelt festzuhalten. Ein anderer Teilnehmer plant eine Pilgerreise zum Papst, um seine Scheidung durchzusetzen, was als teures und aufwendiges Unterfangen beschrieben wird. Die Runde diskutiert, ob sich der Aufwand lohnt und welche Konsequenzen eine Scheidung für die politischen Allianzen hätte. Es wird deutlich, dass persönliche Entscheidungen weitreichende Folgen für das Spiel haben können und dass die Teilnehmer ihre Strategien ständig anpassen müssen.
Reise zum König von Böhmen
03:25:03Ein Teilnehmer begleitet den Dogen auf einer Reise zum König von Böhmen, um dort Handelsbeziehungen zu knüpfen und die eigene Position zu stärken. Während der Reise erfährt er, dass seine Frau ein weiteres Kind bekommen hat, und es entbrennt ein Gespräch darüber, wer der Vater sein könnte. Die Runde scherzt über mögliche Affären und darüber, dass jemand ein Mordkomplott gegen einen Rivalen plant. Die Reise wird als Gelegenheit genutzt, um Allianzen zu schmieden und die eigene Machtbasis auszubauen, während die anderen Teilnehmer versuchen, ihre eigenen Interessen zu verfolgen.
Gemeinsames Ziel: Großrepublik Venedig
03:27:02Die Runde diskutiert, wie man Venedig zu einer Großrepublik aufwerten kann, wofür der Doge eine bestimmte Ruhmstufe erreichen und die Stadt eine Metropole der Stufe 8 werden muss. Es wird betont, dass dies ein gemeinsames Ziel ist, das nur durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Ein Teilnehmer erklärt, dass der aktuelle Fortschritt noch langsam ist und dass die Handelsrouten begrenzt sind, weshalb man den Palast ausbauen muss, um weitere Routen freizuschalten. Die Runde tauscht sich darüber aus, welche Schritte als Nächstes notwendig sind und wie man die begrenzten Ressourcen am effizientesten einsetzt.
Bauprojekte und politische Forderungen
03:28:32Der Doge kündigt an, in die Stadtwerke zu investieren, um Venedig schöner und populärer zu machen. Er bittet andere Patrizier um finanzielle Unterstützung, stößt jedoch auf Widerstand, weil diese nicht bereit sind, ihr privates Geld für öffentliche Projekte auszugeben. Ein Teilnehmer fordert ein Ratsamt als Gegenleistung für seine Unterstützung und droht damit, seine Stimme zu ändern. Die Runde diskutiert hitzig über die Verteilung von Ämtern und die Verantwortung des Dogen gegenüber seinen Unterstützern. Es wird deutlich, dass die politischen Spannungen zunehmen und dass die Teilnehmer ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen.
Neuer Ratskanzler und Wahlkampf
03:33:15Ein Teilnehmer wird zum Ratskanzler ernannt und verspricht, den Dogen zu unterstützen, während andere Teilnehmer ihre Stimmen neu verteilen. Es wird spekuliert, ob der Doge wiedergewählt wird oder ob ein anderer Kandidat die Führung übernehmen könnte. Ein Teilnehmer betont, dass er den Dogen nur unterstützt, wenn dieser seine Versprechen einhält, und dass er notfalls seine Stimme zurückziehen wird. Die Runde diskutiert die Chancen der verschiedenen Kandidaten und die Bedeutung von Allianzen und Versprechen. Es wird klar, dass die Wahlentscheidung von vielen Faktoren abhängt und dass die Teilnehmer ihre Strategien laufend anpassen.
Plädoyers für die Dogenwahl
03:35:22Die Kandidaten halten ihre Plädoyers und versprechen unterschiedliche Projekte: Der eine will die Stadtwerke unterstützen, der andere setzt auf Weinhandel und Frieden. Ein Teilnehmer wird beschuldigt, gegen die Stadtwerke zu sein, was er empört zurückweist. Es wird deutlich, dass die Wahlkampagne von gegenseitigen Vorwürfen und Misstrauen geprägt ist. Ein Kandidat betont, dass er die Freiheit des Handels verteidigen und keine neuen Steuern einführen will. Die Runde diskutiert die verschiedenen Programme und versucht, die Wähler für sich zu gewinnen, während der amtierende Doge seine Erfolge hervorhebt.
Kreuzzug und militärische Beteiligung
03:39:55Ein Kreuzzug wird ausgerufen, und ein Teilnehmer beschließt, sich daran zu beteiligen, um neue Handelsoptionen im Orient zu erschließen. Ein anderer Teilnehmer warnt vor den negativen Folgen für den Handel und spricht sich gegen militärische Abenteuer aus. Es wird hitzig darüber diskutiert, ob der Krieg gerechtfertigt ist und ob man Rom den afrikanischen Muslimen überlassen sollte. Ein Teilnehmer betont, dass der Kreuzzug die Möglichkeit bietet, neue Märkte zu erschließen und den Handel auszuweiten, während ein anderer auf die Zerstörung von Handelsrouten hinweist. Die Runde zeigt sich gespalten, und die politischen Spannungen nehmen weiter zu.
Pause und Hinweis auf kostenlose Spielphase
03:42:25Während einer kurzen Pause wird darauf hingewiesen, dass Crusader Kings 3 vom 19. bis 23. November kostenlos auf Steam spielbar ist. Das neue DLC Silk and Silver erscheint am 17. November, und die Zuschauer werden ermutigt, sich die Steam-Seite anzusehen, um das Event zu unterstützen. Es wird betont, dass solche Events nur möglich sind, wenn genügend Interesse besteht, und dass die Runde gerne weitere ähnliche Formate machen würde. Die Teilnehmer zeigen sich begeistert von der Interaktion und dem Roleplay der anderen und hoffen, dass das Format auch in Zukunft weitergeführt wird.
Weinqualität und politische Diskussionen
03:44:16Ein Teilnehmer lobt die Qualität seines Weines und erklärt, dass die Trauben von zärtlicher Hand gepflückt und unter besten Bedingungen gelagert werden, im Gegensatz zu den billigen Methoden der Konkurrenz. Es wird scherzhaft darüber gesprochen, dass die Steinellis eher mit Whisky handeln sollten, was jedoch nicht möglich ist. Ein anderer Teilnehmer weist darauf hin, dass die beiden Unterstützer des amtierenden Dogen diesem zu einer weiteren Amtszeit verhelfen könnten, was vielleicht nicht die beste Entscheidung sei. Die Runde diskutiert die Vor- und Nachteile einer erneuten Wahl und die Gefahr, dass der Doge seine Macht zu sehr festigt.
Erwachsene Kinder und neue Handelsroute
03:53:38Ein Teilnehmer berichtet stolz, dass seine Tochter Heidi erwachsen geworden ist und über außergewöhnliche Fähigkeiten als Taktikerin und Pionierin verfügt. Er beschreibt sie als hübsch und vielseitig talentiert, was in der Runde für Bewunderung sorgt. Ein anderer Teilnehmer kündigt an, die letzte Ausbaustufe seiner Villa zu errichten, um seine Handelsroute zu erweitern und die Familie international erfolgreicher zu machen. Es wird betont, dass der Bau zwei Jahre dauern wird und dass die Wahlführung weiterhin unsicher ist. Die Runde zeigt sich gespannt, wie sich die Machtverhältnisse in den nächsten Stunden entwickeln werden.
Kreuzzug und Zerstörung von Handelsrouten
03:57:08Der Kreuzzug beginnt in 30 Tagen, und ein Teilnehmer warnt, dass dies zur Zerstörung von Handelsposten und Handelsrouten führen könnte. Ein anderer Teilnehmer widerspricht und betont, dass der Krieg dem Handel dienen könne, weil neue Märkte erschlossen werden. Es wird hitzig darüber diskutiert, ob man den Kreuzzug unterstützen oder sich gegen ihn stellen sollte. Ein Teilnehmer ruft dazu auf, sich auf die Gewinnerseite zu schlagen, während ein anderer auf die Gefahren für den Weinhandel hinweist. Die Runde zeigt sich gespalten, und die Diskussion wird von gegenseitigen Vorwürfen begleitet.
Erste Schlacht und Handelsverluste
04:00:10Die erste Schlacht im Kreuzzug wird geschlagen, und die Verbündeten erleiden Verluste, was jedoch als nicht katastrophal eingestuft wird. Ein Teilnehmer beklagt massive Handelsverluste durch die Belagerung der Toskana und fordert Entschädigung. Ein anderer Teilnehmer betont, dass kurzfristige Störungen langfristig durch neue Märkte ausgeglichen werden könnten. Die Runde diskutiert die Auswirkungen des Krieges auf die Handelsrouten und die Frage, ob man den Kreuzzug weiter unterstützen sollte. Es wird deutlich, dass die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Teilnehmer stark auseinandergehen.
Kritik an Kriegsgegnern und neue Allianzen
04:02:34Ein Teilnehmer kritisiert scharf diejenigen, die sich gegen den Kreuzzug aussprechen, und wirft ihnen vor, inkompetente Händler zu sein, die ihre Routen ins Kriegsgebiet gelegt haben. Er betont, dass seine eigenen Handelsrouten resilient gebaut seien und keine Verluste erlitten hätten. Ein anderer Teilnehmer verteidigt sich und erklärt, dass niemand den Ausbruch des Krieges vorhersehen konnte. Es wird über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Sultan gesprochen, um die Handelsbeziehungen zu stabilisieren. Die Runde zeigt sich tief gespalten, und die Diskussion wird zunehmend emotional geführt.
Schlachten und Rückeroberung Roms
04:05:00Die Teilnehmer verfolgen gespannt die Schlachten im Kreuzzug und hoffen auf die Rückeroberung Roms. Ein Teilnehmer ruft dazu auf, in die Schlacht zu ziehen und die Barbaren aus den eigenen Ländern zu vertreiben. Es wird betont, dass Venedig seinen Teil dazu beitragen wird, Rom wieder in christliche Hand zu bekommen. Nach ersten Erfolgen wird die Rückeroberung als erste Amtshandlung angekündigt, und es wird über die nächsten Schritte diskutiert. Die Runde zeigt sich optimistisch, dass der Kreuzzug siegreich enden wird, und plant bereits die Verteilung der neuen Ländereien.
Wiederwahl des Dogen und Kriegspolitik
04:07:46Der amtierende Doge wird für weitere zehn Jahre wiedergewählt, was als Wahl zwischen Pest und Cholera bezeichnet wird. Ein Teilnehmer kritisiert, dass die Alternativen nicht besser gewesen wären und dass der Doge seine Macht durch Bestechung und Versprechen festigt. Der Doge verteidigt seine Politik und betont, dass er den Handel und den Wohlstand Venedigs fördert. Es wird über die Möglichkeit gesprochen, die Republik in eine Monarchie umzuwandeln, was jedoch auf Widerstand stößt. Die Runde diskutiert die Zukunft Venedigs und die Gefahr, dass der Doge zu mächtig wird.
Karneval und politische Spannungen
04:10:05Der Doge kündigt an, einen großen Karneval zu veranstalten, um seine Wiederwahl zu feiern und seine Unterstützer zu ehren. Ein Teilnehmer kündigt an, den Karneval zu boykottieren, während ein anderer betont, dass der Krieg noch nicht vorbei sei. Es wird über die Kosten und den Nutzen des Festes diskutiert, und ein Teilnehmer wirft dem Dogen vor, seine Macht durch Bestechung zu festigen. Der Doge weist die Vorwürfe zurück und betont, dass er die Stadtwerke gebaut habe und den Wohlstand Venedigs fördere. Die Runde zeigt sich weiterhin gespalten, und die politischen Spannungen bleiben hoch.
Kreuzzugserfolg und Heiratspläne
04:12:33Der Kreuzzug wird siegreich beendet, und die Teilnehmer erhalten hohe Prestigegewinne, was für Überraschung sorgt. Ein Teilnehmer bemerkt, dass der Doge 8000 Prestige erhalten hat, obwohl er nicht an der Front war. Es wird diskutiert, wie man das Prestige nutzen kann, um Venedig zur Großrepublik aufzuwerten. Gleichzeitig planen zwei Teilnehmer eine Hochzeit zwischen ihren Kindern, um ihre Allianz zu festigen. Die Runde zeigt sich erfreut über den Erfolg und plant bereits die nächsten Schritte, um die eigene Macht weiter auszubauen.
Herausforderungen als Händler und Ratsbesetzung
04:15:07Ein Teilnehmer erklärt, dass es als Händler schwierig ist, geeignete Höflinge für die verschiedenen Hofposten zu finden, weil die Auswahl begrenzt ist. Er betont, dass man mit genügend Prestige leicht Ratspositionen besetzen kann, aber dass die richtigen Kandidaten fehlen. Ein anderer Teilnehmer weist darauf hin, dass die Gebäude, in denen Wohnsitz-Artefakte platziert werden können, oft erst freigeschaltet werden müssen. Die Runde tauscht sich über die besten Strategien aus und diskutiert, wie man die eigenen Ressourcen am effizientesten einsetzt. Es wird deutlich, dass das Spiel viele komplexe Mechaniken bietet, die noch erforscht werden müssen.
Fehlende Kriegsgründe und Festankündigung
04:18:40Ein Teilnehmer stellt fest, dass er keine Möglichkeit findet, einen Krieg zu erklären, weil ihm die klassischen Wege fehlen, einen Kriegsgrund zu fingieren. Ein anderer Teilnehmer kündigt an, ein Fest zu veranstalten, um sich für frühere Einladungen zu revanchieren und verschiedene Weine auszuschenken. Es wird betont, dass es kein Monopol auf Wein gibt und dass jeder seine eigenen Vorlieben haben darf. Die Runde diskutiert, ob der neue Papst, Anastasius der Bärtige, lange im Amt bleiben wird, da er einen welkenden Verstand hat und fast tot ist. Die Stimmung bleibt trotz der politischen Spannungen locker und humorvoll.
Pause vor der Edikt-Abstimmung
04:20:20Vor der Abstimmung über die Edikte wird eine kurze Essenspause eingelegt, die von allen Teilnehmern begrüßt wird. Es wird noch einmal betont, dass um 20 Uhr jeder Spieler ein Edikt vorschlagen kann, an das sich alle halten müssen, und dass die Chats darüber abstimmen werden. Die Zuschauer werden ermutigt, in der Zwischenzeit den Link zum neuen DLC Silk and Silver zu besuchen und sich über den Release am 17. November zu informieren. Nach der Pause soll es mit der Abstimmung weitergehen, und alle sind gespannt, welche Vorschläge die anderen vorbereitet haben.
Resümee der ersten Spielhälfte
04:22:31Nach der Pause tauschen sich die Teilnehmer über den bisherigen Verlauf aus und zeigen sich begeistert von der Interaktion und dem Roleplay. Ein Teilnehmer betont, dass ihm das kleine Intermezzo mit dem Kreuzzug besonders gut gefallen hat, weil es ihm 8000 Prestige und 500 Gold eingebracht hat. Ein anderer Teilnehmer kritisiert, dass ein Mitspieler versucht, an seinem Thron zu sägen und dabei kontraproduktive Entscheidungen trifft. Die Runde diskutiert die kulturellen und strategischen Möglichkeiten des Spiels und ist sich einig, dass das Format viel Spaß macht und gerne wiederholt werden sollte.
Kulturwechsel und Traditionen
04:26:42Ein Teilnehmer überlegt, eine eigene Kultur abzuspalten, um neue Traditionen und Boni freizuschalten. Er entdeckt, dass er eine Tradition austauschen könnte, und sucht nach den besten Optionen, wie etwa Bürgerreligion, Reich, Bergbewohner, Burgenbauer oder Braukultur. Es wird betont, dass Kulturwechsel teuer und komplex sind und dass man die Auswirkungen auf die Entwicklung der eigenen Provinz berücksichtigen muss. Ein anderer Teilnehmer merkt an, dass das Spiel viele Möglichkeiten bietet, die noch nicht vollständig erforscht sind. Die Runde tauscht sich über die verschiedenen Strategien aus und plant, die Partie weiter zu vertiefen.
Beginn der Edikt-Plädoyers
04:32:14Nach fast vier Stunden Ränkespiel beginnt die entscheidende Phase: Jeder Teilnehmer hält ein Plädoyer für ein Edikt, das für den Rest des Spiels gelten soll. Der Gastgeber erklärt, dass das Edikt für alle gleichermaßen gelten muss und dass man nicht einfach jemanden zwingen kann, etwas zu tun, was nur ihn betrifft. Die Zuschauer in allen fünf Chats stimmen gemeinsam ab, und das Edikt mit den meisten Stimmen tritt in Kraft. Die Runde zeigt sich gespannt und bereit, ihre Vorschläge zu präsentieren. Der erste Teilnehmer beginnt mit seiner Rede.
Maurices Edikt zur Amtszeitbegrenzung
04:33:42Maurice hält das erste Plädoyer und schlägt vor, die Dogenamtszeit auf fünf Jahre zu begrenzen, um die Macht regelmäßig zu legitimieren. Er betont, dass dies die niedrigste mögliche Amtszeit ist und dass der amtierende Doge auf diese Weise schnell wiedergewählt werden könne. Das Plädoyer wird mit Applaus bedacht, aber es wird klargestellt, dass noch nicht abgestimmt werden darf, bis alle Vorschläge vorliegen. Die Zuschauer werden darauf hingewiesen, dass sie in jedem Chat für jede Person abstimmen können. Maurice hofft, dass sein Edikt die Stabilität Venedigs sichert.
Steinwallens Edikt gegen Stimmenkauf
04:35:01Steinwallen hält ein leidenschaftliches Plädoyer und warnt davor, dass der amtierende Doge die Republik in eine Monarchie umwandeln will. Er schlägt vor, das Bestechen von Ratsmitgliedern, das Senden von Geschenken und den Stimmenkauf bei Gesetzesvorhaben zu verbieten, um zu verhindern, dass der Doge seinen Reichtum nutzt, um seine Macht weiter zu festigen. Er betont, dass dieser Vorschlag von seinem Konkurrenten Nilsus unterstützt wird und dass beide gemeinsam ein Cuvée-Wein herausgebracht haben. Die Zuschauer werden eingeladen, den Wein mit dem Codewort Nielselli zu kaufen. Der Vorschlag wird als wichtiger Schritt zur Erhaltung der republikanischen Ordnung dargestellt.
Nils' Unterstützung und Zusammenlegung der Stimmen
04:37:18Nils unterstützt Steinwallens Vorschlag und betont, dass selbst er als größter Konkurrent von der Sinnhaftigkeit überzeugt sei. Der Gastgeber bemerkt, dass zwei Teilnehmer denselben Vorschlag machen, und entscheidet, die Stimmen für beide zusammen zu zählen, um die Abstimmung fair zu gestalten. Es wird scherzhaft angemerkt, dass dies die Regeln verbiege, aber im Sinne der Runde sinnvoll sei. Die Zuschauer werden daran erinnert, noch nicht abzustimmen, da noch zwei weitere Vorschläge ausstehen. Die Runde zeigt sich gespannt, wie die anderen Vorschläge aussehen werden.
Coppelius' Edikt zur Ämterkontrolle
04:39:25Coppelius schlägt vor, dass der Doge verpflichtet wird, seinen Rat ausschließlich aus den anderen vier Spielercharakteren zusammenzusetzen, um sicherzustellen, dass die Stadtverwaltung in den Händen der Patrizier liegt. Er betont, dass dies die Machtverteilung ausgleichen und verhindern soll, dass der Doge zu viel Einfluss gewinnt. Der Vorschlag sieht vor, dass der Doge nur noch einen Posten mit jemandem besetzen darf, der nicht zu den Spielern gehört. Die Runde diskutiert die Vor- und Nachteile und zeigt sich interessiert an der Idee, die Kontrolle über die Ämter zu behalten. Es wird betont, dass das Edikt für alle gleichermaßen gelten muss.
Sebastianos Edikt gegen den Wein
04:42:09Der amtierende Doge Sebastiano hält sein Plädoyer und schlägt vor, den Weinhandel in Venedig komplett zu verbieten, weil Wein angeblich den Verstand vernebelt und die Menschen zu falschen Entscheidungen verleitet. Er argumentiert, dass die Erfolge seiner Regentschaft ohne den Wein erzielt wurden und dass Venedig ohne Wein wie ein Phönix auferstehen werde. Der Vorschlag stößt auf gemischte Reaktionen: Ein Teilnehmer bezeichnet ihn als handelsfeindlich und vergleicht ihn mit der Aufgabe gegenüber dem Sultan. Es wird betont, dass das Volk über das Edikt entscheiden wird. Die Runde zeigt sich gespannt, wie die Abstimmung ausgehen wird.
Zusammenfassung vor der Abstimmung
04:44:59Vor der Abstimmung fasst der Gastgeber die Vorschläge noch einmal zusammen: Maurice will die Dogenamtszeit auf fünf Jahre begrenzen, Steinwallen und Nils wollen den Stimmenkauf verbieten, Coppelius will den Rat mit den Spielercharakteren besetzen, und Sebastiano will den Weinhandel verbieten. Es wird klargestellt, dass die Edikte bis zum Ende des Spiels gelten und nicht ohne Weiteres geändert werden können. Die Zuschauer werden aufgefordert, in allen Chats abzustimmen und ihre Stimmen für die verschiedenen Vorschläge abzugeben. Der Gastgeber betont, dass die Abstimmung nun beginnt und dass alle Teilnehmer gespannt auf das Ergebnis warten.
Edikte zur Bestechung und zum Weinhandel
04:45:28Nils und Steinwallen legen ein gemeinsames Edikt vor, das Bestechungen von Ratsmitgliedern und Familien in der Versammlung verbietet; der genaue Wortlaut wird mehrfach diskutiert, weil zunächst unklar ist, ob der Handel mit Wein insgesamt oder nur die Handelsroute durch Venedig untersagt werden soll. Ergänzend bringt Coppelius einen Vorschlag ein, wonach der Doge unabhängig von seiner Person stets die übrigen vier Charaktere in seinen Rat setzen muss. Damit sind drei konkurrierende Regelvorschläge für die anstehende Abstimmung versammelt.
Start der Abstimmung über die Edikte
04:47:11Die Abstimmung wird live gestartet und ist auf drei Minuten angesetzt; jeder Zuschauer kann in jedem der fünf Chats für einen der Charaktere stimmen, wobei das Tool doppelte Stimmen durch Chatwechsel unterbindet. Betont wird, dass es sich um ehrliche Wahlen im schönen Venedig handeln soll. Zugleich wird kritisiert, dass die beiden zusammengelegten Vorschläge ein cleveres Schlupfloch darstellen und die Konkurrenz dadurch benachteiligen.
Vorwürfe einer gestohlenen Wahl
04:48:40Ein Teilnehmer sieht sich bei aktuell 33 Prozent um den Sieg betrogen und spricht von einer gestohlenen Wahl, während ihm entgegnet wird, er hätte während der Diskussion einen Antrag zur Geschäftsordnung stellen müssen. Weil sich zwei ähnliche Vorschläge gegenseitig Stimmen wegnehmen, werden Rufe nach einem stichfesteren Ränkespielgesetz laut, das Schlupflöcher künftig schließt. Zugleich wird geklärt, dass jeder Spieler auch für sich selbst stimmen darf.
Sieg des gemeinsamen Edikts
04:49:56Der Countdown endet mit 36 Prozent für den gemeinsamen Vorschlag von Nils und Steinwallen, der damit die Abstimmung gewinnt. Der Verlierer zeigt sich sportlich und stolz darauf, ein Format geschaffen zu haben, das auf Schurkereien ausgelegt ist und nun gegen ihn selbst verwendet wird. Coppelius kündigt an, künftig zum Veto-Meister zu werden, und der Sieger verspricht, dessen Vorschlag in seinem Rat umzusetzen – wobei sofort angezweifelt wird, ob dieses Versprechen bindend ist.
Suche nach fehlenden sieben Prozent
04:51:25Es fehlen rund sieben Prozent der Stimmen, was zunächst auf ein Problem im Wahltool hindeutet; das Backend weist 1151 abgegebene Stimmen aus. Als Ursache stellt sich heraus, dass Ausrufezeichen mit Namen ausgeschrieben wurden, die nicht zu den fünf Kandidaten gehören und daher als ungültig gewertet werden müssten. Die exakten Stimmenzahlen werden daher nachgeliefert, um das Problem aufzulösen.
Exakte Wahlergebnisse und Kameraausfall
04:53:44Die finalen Zahlen lauten 426 Stimmen für Coppelius (37,01 Prozent), 370 für Steinwallen (31,19 Prozent) und 101 für Nils (8,77 Prozent); die Abweichung zu den angezeigten Prozentwerten wird als Rundungsfehler erklärt. Zugleich fällt bei Steinwallen erneut die Kamera aus, weshalb künftig exakte Stimmenzahlen in den Bannern angezeigt werden sollen. Gelobt wird die enorme Wahlbeteiligung als Zeichen dafür, wie lebendig die Demokratie in Venedig inzwischen ist.
Bewertung der Vorschläge im Rückblick
04:54:58Die Diskussion dreht sich darum, welcher Vorschlag tatsächlich mehr Chancengleichheit geschaffen hätte und ob der Sieger vor allem vom Ego-Boost profitiert habe. Überrascht zeigt man sich, dass der Vorschlag zur Einschränkung des Dogen so viele Stimmen erhielt, während Coppelius fast ausschließlich für seine eigene Person warb. Die Bilanz fällt selbstkritisch aus: Politik und Demokratie seien offenbar zu großen Teilen Verkauf, und die eigene Rhetorik habe nicht ausreichend überzeugt.
Verworfene Ideen und Paradox-Anekdoten
04:57:35Verworfen wird die scherzhafte Idee, Kinder einzukerkern oder nur noch untereinander zu verheiraten, unter anderem weil die eigene Tochter mit dem byzantinischen Kaiser verheiratet ist. Erzählt wird außerdem von früheren Paradox-Briefings, die ausdrücklich verlangten, moralisch verwerfliche Aussagen als reine Spielinhalte zu kennzeichnen, und von einem Patch zu Inzest in den Sims, der als Spiel-Design umgedeutet wurde. Die Anekdoten dienen als Beleg dafür, wie weit das Spiel in solche Bereiche vordringt.
Kameraproblem und Stromversorgung
04:59:49Die Kamera von Steinwallen fällt wiederholt aus und liefert nur ein No-Signal; als Ursache wird ein Wackelkontakt an der Stromversorgung oder am USB-Kabel der Powerbank vermutet. Während der Fehlersuche wird angeregt, den Browser neu zu starten, ein anderes Kabel zu testen oder notfalls ein Standbild einzusetzen. Scherzhaft wird das Edikt des Dogen dafür verantwortlich gemacht, auch den Strom abgedreht zu haben.
Neue Regeln zu Geschenken und Geld in der Politik
05:03:09Mit dem angenommenen Edikt sind Geschenke an Ratsmitglieder sowie Geldzahlungen zur Beeinflussung von Abstimmungen in der Ratsversammlung verboten. Für den Dogen ist das kaum spürbar, da er diese Mittel selbst nie genutzt hat; für die übrigen Teilnehmer bedeutet es jedoch den Verlust eines wichtigen Instruments. Zugleich wird angeregt, am Ende des Events zu erklären, wie der amtierende Doge so schnell eine so breite Zustimmung im Rat erreichen konnte.
Feedback zum Format und Rückkehr ins Spiel
05:05:23Das Publikum kann nach dem Event Feedback zum Format geben, das nach längerer Pause erstmals wieder zurückgebracht wurde und weiterentwickelt werden soll. Zugleich geht es zurück ins Gameplay, wo ein Sohn zum Level-2-Diplomaten gereift ist und ein Gesetz zur fünfjährigen Amtszeit für gewählte Herrscher eingebracht wird. Über die Frage, ob die Amtszeitbegrenzung positiv oder negativ ist, entsteht eine kurze Debatte.
Krankheit, Wein und Stadtausbau
05:07:36Im Spiel bricht eine Krankheit aus, und es wird scherzhaft gefragt, ob sich diese auch im importierten byzantinischen Wein befindet. Parallel wird der Plan verfolgt, die Stadt auf Stufe 8 zu bringen, wofür bereits mehrere Ausbaustufen abgeschlossen sind. Außerdem wird erklärt, wie das Wohnsitz-Artefakt in das zuständige Gebäude einsortiert wird, wobei die Kategorien Bücher, Kuriositäten und Kreaturen unterschieden werden.
Debatte über Eroberungskriege
05:10:37Ein Vorschlag, mit 9000 Truppen gegen 8000 Truppen des Kaisers zu ziehen und eine Handelsgrafschaft zu erobern, stößt auf Widerstand: Venedig brauche keine Ländereien, sondern Schiffe, Händler und Marktplätze. Stattdessen will man sich um Handelsabkommen und die Weiterentwicklung der Handelsrouten kümmern. Zwischendurch wird erwähnt, dass jemand ein Attentat auf den eigenen Charakter plant, was die angespannte Lage unterstreicht.
Angebot einer fremden Handelsliga
05:12:42Ein fremder Herrscher möchte, dass sich Venedig seiner Handelsrepublik anschließt, wobei schnell klar wird, dass er selbst der Profiteur wäre und Venedig als Oberherr untergeordnet würde. Das Angebot wird daher abgelehnt, obwohl die Option im Interface interessant wirkt. Anschließend wird der Handelskollege Nils gefragt, ob er den amtierenden Dogen noch weiter unterstützt, was dieser mit dem Hinweis auf eigene Geschäfte offenlässt.
Gründung der venezianischen Handelsliga
05:15:21Die venezianische Handelsliga wächst und nimmt unter anderem Pisa auf, womit bessere Handelsrouten einhergehen. Erklärt wird, dass die Liga einen Schwerpunkt festlegen und Monopole für Waren schaffen kann; ein solcher Schwerpunkt soll bald bestimmt werden. Weil Geschenke an Ratsmitglieder verboten sind, müssen die übrigen Patrizier auf andere Weise zum Beitritt bewegt werden, doch angeblich betteln sie ohnehin um Aufnahme.
Automatische Agenten und Ligaausbau
05:17:44Ein Chat-Hinweis zeigt, dass sich Agenten im Intrigenfenster automatisch rekrutieren lassen, was die Verwaltung deutlich vereinfacht. Die Liga umfasst inzwischen sechs weitere Föderationen unter venezianischer Führung, und der Handelswettbewerb innerhalb der Liga wird für alle Mitglieder um fünf Punkte geboostet. Der Doge wird als jemand beschrieben, der gegen alles ist, was nicht aus seinem eigenen Mund kommt.
Handelsrouten und Salz-Krise
05:19:20Erklärt wird, dass eine vierte Handelsroute über die Villa Stufe 4 für 1000 Gold freigeschaltet wird; eine fünfte soll erst mit Erreichen der Stadtstufe 8 möglich sein. Dynastie-Vermächtnisse bringen lediglich eine Handelspostenschwelle plus eins, ein eigenes Handelsvermächtnis existiert nicht. Parallel bricht eine Salz-Krise aus, die sich negativ auf die Einnahmen auswirkt und vermutlich mit der grassierenden Krankheit zusammenhängt.
Göttliche Botschaften und Großrepublik
05:20:57Scherzhaft wird diskutiert, ob die Eroberung Roms durch die Heiden und die Pest eine göttliche Botschaft gegen den amtierenden Dogen seien, was als ketzerischer Gedanke bezeichnet wird. Sachlicher geht es um das Ziel, Venedig zur Großrepublik aufzusteigen zu lassen, wofür die Stadt Stufe 8 sowie 1500 Schätze nötig sind, von denen noch rund 1000 fehlen. Die Mitspieler sollen prüfen, ob sie bereit sind, dafür Geld abzugeben.
Finanzierung des Stadtausbaus
05:23:57Die Frage, wie Geld für den Ausbau der Stadt zusammenkommt, führt zu einer Erklärung der Finanzmechanik: Erlöse stammen aus Wohnsitzgebäuden und Handel, während Lehnssteuern und Salaire die Vasallen betreffen. Weil Ratsmitglieder nicht beschenkt werden dürfen, kann der Doge den Steuersatz hochsetzen, wodurch mehr in den Staatsschatz fließt. Ein neuer Papst namens Bonifatius der Bärtige wird als idealer Kandidat beschrieben, der hoffentlich Pest und Gotteszorn fernhält.
Freundschaften gegen dögliche Druckmittel
05:27:08Gelernt wurde, dass Freundschaften bei Wahlen weniger zählen als erwartet, weil der Doge überall Druckmittel besitzt und diese alle anderen Bindungen überschreiben. Die Versammlung wird als Geriokratie alter Patriziersöhne beschrieben, in der nur der Tod der Amtsinhaber Veränderungen bringt. Der Doge setzt derweil in der Handelsliga einen Schwerpunkt fest und schließt dabei bewusst Alkohol aus, um einem missliebigen Mitspieler eins auszuwischen.
Kritik an der Machtfülle des Dogen
05:29:05Die Runde wirft dem Dogen vor, von Wahnsinn besessen zu sein, und vergleicht sein Vorgehen mit Seuche und Heiden; er wolle den anderen erneut den Wein nehmen. Zugleich wird beklagt, dass man selbst weniger Geld verdiene als zu Beginn des Spiels und dass eine geplante Aktion mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit gescheitert sei. Als Gegenmaßnahme soll ein Fest mit Bier statt Wein veranstaltet werden.
Wege zur Alleinherrschaft und Spielbalance
05:31:17Erforscht wird, wie man alleiniger Herrscher werden kann, wofür zahlreiche Gesetze vorab nötig sind und die Information nicht bei den Gesetzen, sondern an anderer Stelle versteckt ist. Grundsätzlich wird das Spiel als deutlich anders erlebt, wenn vier Mitspieler um dieselben Ziele kämpfen, während es ohne Konkurrenz relativ leicht sei, republikanischer Anführer zu werden. Die neue Handelserweiterung wird als komplex gelobt, weil sie das komplette Geldsystem des Spiels verändert.
Kameraausfall und Produktionslob
05:33:49Steinwallens Kamera fällt erneut aus, diesmal vermutlich wegen eines defekten Kabels; während der Fehlersuche fragt Maurice nach dessen Nachfolge als Doge und positioniert sich als treuester Unterstützer. Zugleich wird die technische Produktion des Events gelobt: Mehrere Personen kümmerten sich um Overlays, Thumbnails, Organisation und Support, und entgegen aller Sorgen kurz vor dem Start lief das Event technisch nahezu reibungslos.
Gesetz zu einzigartigen Waren
05:37:21Ein neues Gesetz zu einzigartigen Waren wie Weihrauch und Färbemittel steht zur Abstimmung, wird aber abgelehnt, weil der eigene Handel diese Güter nicht betrifft. Weil Bestechung verboten ist, können Stimmen nicht mehr mit Geld oder Druckmitteln beeinflusst werden, was die Runde als spürbare Einschränkung empfindet. Zugleich wird die Kamera erneut zum Thema, und es wird diskutiert, ob ein Bildschirmausschnitt als Notlösung dienen kann.
Planung von Handel, Festen und Kriegen
05:40:00Der Ausbau Venedigs zur Stufe 8 rückt näher, auch wenn die maximale Villa noch Geld kostet. Diskutiert wird, ob ein Krieg gegen den Kaiser sinnvoll wäre; da der Herrscher für Kriegserklärungen die Zustimmung der Versammlung benötigt, die Zustimmung aber bei 87 Prozent liegt, wäre ein solcher Schritt möglich. Stattdessen wird zunächst auf Brot und Spiele gesetzt, und es wird erklärt, wie sich der Rat und die eigene Ratsbesetzung einsehen lassen.
Gesundheit, Handel und Gerüchte
05:45:15Der eigene Charakter ist fettleibig geworden, was angesichts des nahenden Spielendes als riskant gilt, während andere Mitspieler ähnliche Probleme haben. Der Handel stagniert, weil die wichtigsten Gebäude bereits gebaut sind und nun auf die Villa für eine weitere Handelsroute gespart wird. Zudem wird behauptet, die Stimmen im Rat seien durch Druckmittel erzwungen worden, was als billige Propaganda zurückgewiesen wird.
Wahlversprechen und neue Marionetten
05:48:56Coppelius verspricht, bei einem Wahlsieg jeden Unterstützer in den Rat zu holen, was andere als nachträgliche Relativierung verspotteter früherer Vorschläge sehen. Der Streit über die angeblich gestohlene Wahl wird weitergeführt und soll noch lange nachhallen. Danach werden Fehler beim Gebäudeausbau erklärt: Boni wie plus eins auf Handelsrouten addieren sich nicht bei jeder Stufe, was beim ersten Spielen leicht zu Fehlannahmen führt.
Opportunismus und Wein-Embargo
05:52:56Das Volk habe bemerkt, dass der Doge den Weinhandel einschränken will, und deshalb einen Kandidaten gewählt, der dem Wein zugeneigt ist – ein Lehrstück über Opportunismus. Kritisiert wird, dass der Erlass gegen Geld in der Politik dem Dogen nichts anhabe, weil dieser ohnehin über Druckmittel verfüge, während die anderen nun keine legale Gegenstrategie mehr hätten. In der Versammlung stehen daher reihenweise Druckmittel-Einträge, und erste Rufe nach Verbannung des Dogen werden laut.
Suche nach Verbannungsmöglichkeiten
05:55:29Mehrere Teilnehmer suchen nach einer Möglichkeit, den Dogen zu verbannen, finden aber keinen passenden Menüpunkt; diskutiert wird auch, ob der amtierende Herrscher überhaupt verbannt werden kann. Der Doge verweist darauf, dass er regulär gewählt wurde und keine Anklage gegen ihn vorliege, während ihm vorgeworfen wird, durch Druckmittel jede echte Opposition zu ersticken. Der Ton zwischen den Beteiligten wird zunehmend hitzig, bleibt aber spielerisch.
Erlass zur Verbannung entdeckt
05:58:34Schließlich wird der Erlass gefunden, der Verbannungen erlaubt, sofern die Versammlung den Betroffenen zuvor anklagt; über einen solchen Erlass müsste jedoch erst abgestimmt werden. Weil der Doge selbst einen Erlass gegen Verbannungen eingebracht hat, für den bereits rund 20 Stimmen vorliegen, scheitert der Plan vorerst. So bleibt das schärfste Schwert der Republik stumpf, und der Doge kündigt an, dass es bald dennoch Verbannungen geben werde.
Stadtstufe 8 und neue Handelsroute
06:02:05Venedig erreicht Stadtstufe 8, wodurch eine weitere Handelsroute freigeschaltet wird und der Ausbau zur Großrepublik näher rückt. Zusätzlich wird eine Krone von Aurato geschmiedet, und die Position des Dogen wächst weiter. Die Runde stellt fest, dass auch andere Charaktere inzwischen durch Druckmittel gebunden sind, und der amtierende Doge erklärt offen, dass der nächste Wähler bereits für ihn stimmen werde.
Patrizierhauswertung und Salärsenkung
06:04:05Als Ziel wird eine Patrizierhauswertung von 300 ausgegeben, die über Ausbau und Grabung erreicht werden soll. Zudem wird das Salär der Vasallen drastisch von 70 auf 15 Prozent gesenkt, wodurch mehr Geld in der Staatskasse bleibt. Zugleich wird der Doge als schwer krank beschrieben, was Hoffnungen auf eine baldige Neuwahl weckt, während er selbst betont, dass noch genügend Zeit bleibe.
Einkerkerung des Dogen
06:06:53Als Gegenmaßnahme wird der amtierende Doge eingekerkert, was als Tyrannei bezeichnet wird und die Meinung der Untertanen um 25 Punkte senkt. Der Eingekerkerte kann im Gefängnis zwar nicht selbst abstimmen, darf aber das Ergebnis der Wahl abwarten; die anderen müssen so lange so stimmen, wie er lebt. Damit ist eine neue, zuvor ungeahnte Ebene des Ränkespiels erreicht, und die Runde zeigt sich fassungslos über die Tragweite.
Wahl des KI-Nils
06:09:46Als Nachfolger wird der KI-Nils gewählt, was als absurd und gottlos von Maurice bezeichnet wird; die Amtszeit wird mit fünf Jahren angegeben. Derweil kann der Eingekerkerte weder um Freilassung bitten noch Einfluss auf die Wahl nehmen, und ein Nervenzusammenbruch im Gefängnis macht die Lage nicht besser. Die Runde rätselt, wie es überhaupt so weit kommen konnte, und der Verantwortliche wird scherzhaft als Marionettenspieler bezeichnet.
Pläne für die nächste Wahl
06:14:59Für die nächste Wahl wird eine eigene Kandidatur angekündigt, verbunden mit dem Versprechen, Venedig weiter zu Wohlstand zu bringen, kulturelle Ideen wie Filmfestspiele umzusetzen und mehr Wein auszuschenken. Zugleich wird erwartet, dass der KI-Doge nicht lange im Amt bleibt. Der Eingekerkerte muss weiterhin abwarten und kann lediglich durch Handel und Gebäudeausbau Geld verdienen, während die anderen über eine Generalversammlung beraten.
Kriegsende, Liga und neue Gebäude
06:18:53Ein Altkrieg gegen das Heilige Römische Reich steht bei 100 Prozent und bringt noch Geld ein, und ein neuer Krieg gegen den Kaiser wird erwogen. Die venezianische Liga ist inzwischen stark und gewährt allen Mitgliedern plus 15 Handelswettbewerbsfähigkeit; mit Arsenal und Liga-Schatz kommen neue Gebäude hinzu. Anschließend wird ein Prachturnier geplant, wobei der Charakter aufgrund knapper Kasse sparen muss.
Chaos um Wahl und Gefangenschaft
06:21:26Es mehren sich Nachrichten, die andeuten, dass der Eingekerkerte freigekauft oder dass der KI-Doge durch einen anderen Kandidaten ersetzt werden könnte. Tatsächlich wird Sebastiano Gildato erneut Doge, obwohl zuvor der KI-Nils gewählt wurde, was als absurdes Hin und Her kritisiert wird. Die Runde fragt sich, ob das Spiel dadurch nicht komplett zerbrochen sei, weil der Eingekerkerte selbst bei einer Wahl dauerhaft an der Macht bleiben könne.
Generalversammlung und Pöbeloption
06:23:53Eine Generalversammlung stimmt darüber ab, dass künftig auch Vasallen mit abstimmen dürfen, was grundsätzlich begrüßt wird. Erklärt wird, dass es neben der Patrizier-Versammlung auch eine gemeinschaftliche Regierungsform mit Stadtvertretern und Höflingen gäbe, bei der die Patrizier komplett entmachtet würden; dafür fehlt derzeit jedoch die Mehrheit. Der Eingekerkerte kann lediglich seine Villa ausbauen und muss auf die Zeit nach seiner Freilassung warten.
Bewertung der Vorgänge und Alternativwege
06:28:29Gefragt wird, ob es noch einen Alternativweg gibt, nachdem Recht und Ordnung in Venedig zugunsten eigener Interessen ausgehebelt wurden, doch selbst der Eingekerkerte sieht keinen mehr. Er hält fest, dass die Einkerkerung ein cleverer Schachzug war, weil die Option zur Verbannung nicht rechtzeitig gefunden wurde. Zugleich wird vorhergesagt, dass künftig jeder neue Doge den stärksten Rivalen einsperren werde, wodurch Venedig in ein gesetzloses Chaos abgleite.
Plan des Eingekerkerten
06:31:45Der Plan des Eingekerkerten besteht darin, das Ableben des Dogen abzuwarten, um danach wieder selbst abstimmen zu können; Druckmittel gegen andere Spieler greifen in dieser Lage nicht. Die Einkünfte der Familie laufen weiter, und die Mitspieler diskutieren, ob ein politischer Rivale dauerhaft ohne Konsequenzen eingekerkert werden sollte. Zugleich wird bestätigt, dass die fünfjährige Amtszeit grundsätzlich gilt und die aktuelle zehnjährige Amtszeit als rechtswidrig angesehen wird.
Handelsrouten und kritische Anspannung
06:33:23Ein Teilnehmer hat fünf statt vier Handelsrouten, was auf einen kleinen Bug hindeutet; die Anzeige passt nicht zu den Modifikatoren. Der Eingekerkerte leidet unter kritischer Anspannung und schwachen Knochen, während er über eine mögliche Nachfolge durch den Erben nachdenkt. Zugleich steht weiterhin das Angebot im Raum, gemeinsam die Großrepublik auf den Weg zu bringen, was allerdings ebenfalls an den unklaren Handelsroutenregeln hängt.
Neuer Doge nach dem Tod des Vorgängers
06:37:26Nach dem Tod des bisherigen Dogen wird erneut eine Wahl fällig, doch es entsteht Verwirrung, weil die neue Amtszeit mit zehn statt fünf Jahren angezeigt wird – offenbar ein Fehler. Als nächster Kandidat erscheint ein junger Patrizier, während die Stimmen des Verblichenen auf den zweitplatzierten Bewerber übergehen. Die Runde spricht von einer Unrechtsherrschaft und wundert sich über die vielen Stimmen, die plötzlich verschoben wurden.
Regierung stürzen und Stadtverschönerung
06:39:24Als neues Mittel wird die Option Regierung stürzen erwähnt, die bei maximaler Familienhausstufe von 300 freigeschaltet wird, aber zunächst aufbewahrt wurde. Stattdessen will der neue Doge die Stadt auf die maximale Prachtstufe bringen und dafür Popularität sowie rund 1000 Schätze sammeln. Zugleich werden Ratsposten neu verteilt, und der Eingekerkerte kann durch einen Deal mit dem Herrscher seine Stimme für die nächste Wahl sichern.
Tod und Erbe des ersten Dogen
06:42:54Ein Gespräch wird als Dogen-Beats-Party angekündigt, während sich das Spiel in eine dramatische Lage entwickelt: Der erste Doge stirbt und vererbt sein Amt an einen Nachfolger. Berichtet wird von einem Sohn, der eine Ehe mit dem Hause Christus geschlossen hat, und von einem Vater, der seine Tochter mit einem Schwert neben dem Gesicht ihres Mannes sieht. Die Teilnehmer sind sich einig, dass der Abend chaotischer verlief als erwartet, und kommentieren die neuen Spielmechaniken.
Ligawechsel und Krankheiten
06:44:57Der Charakter verliert ein Auge an Krebs, überlebt aber und gilt weiterhin als gesundheitlich angeschlagen; es wird erwähnt, dass die eigene Handelsliga aufgelöst und durch eine konkurrierende Liga ersetzt wurde. Zugleich wird ein Dschihad ausgerufen, und die Runde debattiert, ob man die eigene Liga verlassen sollte. Der französische König wird als mögliche Marionette erwähnt, und ein Monopol in Frankreich wird als alternative Einnahmequelle erwogen.
Tod des Dogen und neuer Machtmissbrauch
06:48:04Nachdem ein Antrag auf einen Verbannungserlass eingebracht wurde, stirbt der erste Doge an den Folgen seiner Krankheiten, kurz bevor er sein Lebensziel erreicht hätte. Die Runde zollt ihm mit einem F im Chat Respekt, und auch ein weiterer Charakter stirbt überraschend an einem Herzinfarkt. Der Verbannungserlass bleibt in der Schwebe, während der neue Doge ankündigt, jeden einkerbern und verbannen zu können, was als game-breaking kritisiert wird.
Neue Handelsrepublik und Eheprobleme
06:53:49Nach dem Verlust der Handelsrepublik verliert ein Teilnehmer seine fünfte Gewinnroute und seine Frau an Krebs, woraufhin eine neue Handelsrepublik gegründet werden soll. Anschließend wird über mögliche Kriege gegen den Kaiser und über Eheschließungen mit anderen Häusern gesprochen. Eine Änderung der Handelsrouten scheitert daran, dass das eigene Prestige im Minus ist, was als neue und unerwartete Mechanik auffällt.
Neuer Doge und neue Amtszeit
06:57:31Der neue Doge tritt eine zehnjährige Amtszeit an, obwohl eigentlich fünf Jahre vorgesehen sind, und verfügt über eine gut gefüllte Staatskasse bei laufenden Großrepublik-Bemühungen. Er versichert, dass er die Handelsrouten weiter ausbauen will, und sein Charakter ist trotz Gefangenschaft weiterhin aktiv. Die Runde zieht den Vergleich zu vergangenen Regierungszeiten und erwartet eine spannende Schlussphase.
Familie, Ehen und alternde Charaktere
07:00:05Ein 51-jähriger Charakter sucht sich eine 18-jährige Freundin und bekommt einen weiteren Sohn, der nach seinem Vater benannt wird. Diskutiert wird, warum Familien keine Kinder mehr bekommen und wie sich das auf die Nachfolge auswirkt. Zugleich zeigt sich, dass die eigenen Kinder alle unehelich sind und ein mittelmäßiger Sohn als Nachfolger gehandelt wird, während der Dogentitel weiterhin umkämpft bleibt.
Festmahl, Pilgerreise und Jagd
07:03:31Ein Festmahl soll helfen, Anspannung abzubauen, nachdem die Pilgerreise versehentlich nicht abgeschlossen wurde. Eine Jagd wird als riskant beschrieben, weil Charaktere dabei sterben können und die Eigenschaft Jäger erst mit Erfahrung nützlich wird. Die Runde entdeckt außerdem neue Handelsmechaniken für verschiedene Regionen und stellt fest, dass man mit dem Spiel noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.
Großrepublik rückt näher
07:09:03Es fehlen nur noch 300 Schätze für die Großrepublik, und der Familienpalast Stufe 6 kann erst mit deren Erreichen gebaut werden, würde dann aber eine zusätzliche Handelsroute geben. Der eigene Charakter erhält die Eigenschaft Jäger trotz eines erfolglosen Jagdversuchs, und ein neuer Ratsposten wird besetzt. Zugleich wird beklagt, dass das Spiel mit einem unerfahrenen Nachfolgecharakter deutlich mühsamer ist als mit dem vorherigen, erfahrenen Charakter.
Nacktheitseinstellungen und neue Abstimmung
07:12:49Es wird über eine Einstellung gesprochen, mit der sich nackte Charaktere ausblenden lassen, sowie über eine Verwarnung auf YouTube wegen entsprechender Darstellungen. Eine neue Abstimmung betrifft die Rückkehr zu einer Versammlung, in der nur Patrizier vertreten sind. Außerdem wächst die eigene Liga wieder, und der Papst wird als mögliches Mitglied der Handelsliga ins Spiel gebracht.
Aufstieg zur Großrepublik
07:15:15Die Republik steigt zur Großrepublik auf, was nur durch gemeinsame Anstrengung möglich war und mit Kosten verbunden ist. Der Titel Großgonfalionär wird verliehen, zugleich wird eine neue Amtszeit angezeigt, was auf einen Fehler im Interface hindeutet. Die Runde sieht sich verpflichtet, den Aufstieg bis zum Ende des Events zu halten, und diskutiert, wie sich die Handelsbedingungen für alle verbessern lassen.
Technische Pause und Neustart
07:19:12Nach einem Interface-Problem mit einem kaputten Wahlsystem wird eine kurze Pause angekündigt, in der sich alle neu einloggen sollen. Beim Wiedereinstieg zeigt sich, dass die Großrepublik-Boni bei der Stimmengewichtung erheblich ins Gewicht fallen und der Amtsinhaber dadurch kaum zu schlagen ist. Die Teilnehmer wollen die letzte Stunde nutzen, um noch möglichst viel zu erreichen.
Heiratsangebote und Zusammenbrüche
07:23:58Eine 62-jährige Mutter sucht einen neuen Ehepartner und wird mit einem einjährigen Sohn verkuppelt, was als absurde, aber legitime Spielmechanik akzeptiert wird. Zugleich erleidet ein Charakter wegen des Todes vieler Freunde einen Zusammenbruch. Die Runde stellt fest, dass das Spiel mit zunehmendem Alter und Krankheit der Charaktere zunehmend aus dem Leben gegriffen wirkt.
Anklagen vor der Versammlung
07:25:52Ein Kardinal von Ravenna plant ein Attentat, was als göttliche Strafe für Venedig gedeutet wird. Neu ist, dass Patrizier vor der Versammlung angeklagt und als Ziel strafender Erlasse benannt werden können, was zuvor nicht möglich war. Die Versammlung lehnt Vorschläge zur Förderung des Weinhandels und des Handwerks ab und bevorzugt stattdessen den Karawanenhandel, was auf Unverständnis stößt.
Handelseinbruch und Familienpalast
07:29:23Der eigene Handel bricht ein, und auch Weinrouten verkümmern, was die Runde auf verschiedene Ursachen zurückführt. Der Charakter baut den Familienpalast, obwohl dieser drei Jahre Bauzeit benötigt, und nimmt dafür in Kauf, das Ende des Spiels möglicherweise nicht mehr zu erleben. Zugleich stellt sich heraus, dass die Bezeichnung Patrizier oder Bürger von der Kultur des Charakters abhängt.
Handelsmonopol und Sonderrechte
07:32:18Ein Handelsmonopol für die venezianische Liga soll getestet werden, doch es hat kaum Auswirkungen, weil andere Mitglieder davon nicht betroffen sind. Erklärt wird zudem, dass die gespielte Version noch zwei Wochen vor dem Release liegt und daher kleinere Bugs enthalten kann, etwa bei der Länge der Amtszeiten. Anschließend wird ein neuer Papst gewählt, der jung, ehrgeizig und maßvoll ist.
Stressbewältigung und Gesundheitsdruck
07:37:17Der Charakter leidet unter Stress wegen des Todes vieler Freunde, und es wird nach Aktivitäten zum Stressabbau gesucht; Schach und Feste helfen nur begrenzt. Die Mitspieler hoffen scherzhaft, dass der amtierende Doge bald sterben möge, und beobachten die Gesundheitsanzeigen der übrigen Charaktere genau. Ein Charakter wird melancholisch, was sein Überleben zusätzlich gefährdet.
Sterben der Mitspieler und Wahlkampf
07:40:36Mehrere Charaktere sterben kurz hintereinander, was die verbleibenden Mitspieler zunehmend einsam macht. Der Tod wird als belastend beschrieben, und eine Pilgerreise soll helfen, ohne dass die erhoffte Wirkung klar ist. Im Wahlkampf liegt ein Kandidat knapp vorn, während der andere überraschend aufholt und die Runde über mögliche Einkerkerungen nachdenkt.
Anklage wegen Machtmissbrauch
07:43:23Es wird versucht, einen politischen Gegner wegen Machtmissbrauchs vor der Versammlung anzuklagen, doch das Verfahren ist unklar und es fehlen ausreichende Unterstützer. Erklärt wird, dass die Anklage nur gegen Charaktere funktioniert, die nicht von Spielern gesteuert werden, was die Handlungsmöglichkeiten stark einschränkt. Die Runde erkennt, dass die frühere Einkerkerung damit rückblickend unrechtmäßig war.
Verbannung und Ächtung
07:45:50Es wird geprüft, ob eine Familie per Verbannung oder Ächtung aus der Großrepublik ausgeschlossen werden kann, doch für beides fehlt die Zustimmung der Versammlung. Die Patrizierwertung des Amtsinhabers macht ihn nahezu unangreifbar, und die Runde bezeichnet das Vorgehen des Dogen als Diktatur. Zugleich wird festgehalten, dass die Mechanik gut ausbalanciert ist, solange ein Herrscher viele Freunde hat.
Letzte Wahlauseinandersetzung
07:49:35Der Wahlkampf steht bei 13 zu 8, und die Runde hofft auf weitere Todesfälle, um das Ergebnis zu drehen. Die Vielfalt der Mechaniken, die in einer einzigen Stadt gegeneinander eingesetzt werden können, wird als beeindruckend gelobt. Ein Teilnehmer weigert sich, das Geheimnis der Druckmittel-Fingierung preiszugeben, das seinen Vater das Leben gekostet habe.
Krankheit, Nachfolge und Heirat
07:53:28Ein Charakter ist melancholisch, hat Krebs, ist Eunuch und verwundet, weshalb sein Ende nahe scheint; die Nachfolge soll über die Tochter Ilse geregelt werden. Es kommt zu einer komplizierten Heirat, bei der versehentlich eine falsche Person ausgewählt wird, was die Runde amüsiert. Die Runde stellt fest, dass der Aufstieg zur Großrepublik das Spielgeschehen in der Endphase noch einmal durcheinanderwirbelt.
Umzug der Hauptstadt und neue Routen
07:57:25Die Hauptstadt wechselt überraschend nach Ancona, und das politische System wird als Gemeinderepublik bezeichnet, wodurch Handelsrouten ausgesetzt werden. Nachdem die Hauptstadt zurückverlegt wird, werden sechs Handelsrouten freigeschaltet, und einige der zuvor verlorenen Routen kehren zurück. Die Runde vermutet einen Bug und erwägt, ob ein Beitritt eines neuen Vasallen das Landgeschenk verursacht hat.
Grafschaften und neue Vasallen
08:01:14Der Doge kann Grafschaften wie Venezien, Ancona und Fermo vergeben, und ein Mitspieler erhält eine dieser Grafschaften. Ein anderer Charakter unterwirft sich als Tributzahler, wodurch Venedig wächst. Die Runde ist sich uneins, ob die plötzlichen Gebietsgewinne auf eine legitime Mechanik oder einen Fehler zurückzuführen sind.
Sport, Krankheiten und Nachfolge
08:03:45Der Charakter macht Sport, um Fettleibigkeit zu bekämpfen, und leidet weiterhin unter zahlreichen Krankheiten. Die Suche nach einem Ehepartner für die Tochter bleibt erfolglos, während ein Amt als Statthalter vergeben werden soll. Die Runde stellt fest, dass die eigenen Freunde kaum mehr für Bündnisse zu gebrauchen sind, weil sie zu schnell sterben.
Exkommunikation und Verbannung
08:05:30Der Doge wird exkommuniziert, nachdem er einen engen Freund des Papstes verärgert hat, was ihm zumindest keine größeren Nachteile bringt. Ein neuer Verbannungserlass wird eingebracht, und der Charakter versucht, den Papst für sich zu gewinnen. Zugleich wächst die Sorge, dass die eigene Amtszeit durch den Streit um Einfluss und Titel gefährdet ist.
Titel vom Papst und politische Intrigen
08:08:53Über den Papst soll ein Titel erworben werden, um Ansprüche auf Ländereien zu erhalten, doch die Bündnistruppen sind zu groß, um daraus einen Krieg zu machen. Ein Charakter wird zum Trostfresser, und Maurice arbeitet erneut an Druckmitteln. Die Runde beobachtet, dass selbst ein schwaches Herz kaum noch etwas ausmacht, solange der Doge gesund bleibt.
Ringen um den endgültigen Sieg
08:14:05Alle warten darauf, dass der amtierende Doge stirbt, doch dieser hält sich weiterhin an der Macht. Ein Bauvorhaben für einen großen Platz wird vorangetrieben, und ein Vasall erhält weiteren Einfluss. Die Runde diskutiert, ob es noch möglich ist, den Dogen durch Stress oder Intrigen zu Fall zu bringen.
Anklage gegen Spieler nicht möglich
08:17:42Es stellt sich heraus, dass Spieler nicht vor der Versammlung angeklagt werden können, sondern ausschließlich KI-gesteuerte Charaktere. Damit war die frühere Einkerkerung aus Sicht des Spiels von Anfang an unrechtmäßig, was die Runde als interessante Erkenntnis festhält. Zugleich wird ein Verbannungserlass geprüft und getestet, ob ein Spielercharakter eingekerkert werden kann.
Mordkomplott und Einkerkerung
08:19:22Ein Mordkomplott wird aufgedeckt und ein Mitspieler daraufhin erneut eingekerkert, was als Reaktion auf dessen Angriffe gilt. Es wird überlegt, wie man einen Dogen trotz Anspruch von Verbannung ausschließen kann, während im Hintergrund ein Mordanschlag läuft. Die Runde ist sich uneins, ob das Vorgehen noch mit den Regeln vereinbar ist.
Krieg um Venedig und Flucht aus dem Kerker
08:21:49Ein Mitspieler erhebt militärischen Anspruch auf Venedig und kann eine Armee ausheben, die jedoch schwächer ist als die Garnison der Stadt. Der Eingekerkerte kann fliehen, weil sein Vater bereits einen Tunnel gegraben hatte und er ihn vollendete. Es kommt zu einer Belagerungssituation in den letzten Minuten des Events.
Schlacht und erneute Einkerkerung
08:25:06Eine größere Schlacht wird geschlagen, und ein Charakter ist plötzlich wieder gesund, während der Doge noch lebt. Der Angreifer wird erneut eingekerkert, kann aber wieder entkommen, sodass die Runde die Flucht als unfassbar bezeichnet. Über 14.000 Truppen werden niedergerungen, während der Doge weiterhin nicht verbannt werden kann.
Tod des Dogen kurz vor Schluss
08:27:12Zwei Minuten vor Ende des Events stirbt der amtierende Doge, und ein 34-jähriger Nachfolger mit Unterstützung der Dogen-Familie übernimmt. Die Runde zeigt sich fassungslos über das Timing und diskutiert, ob ein Mord an dem neuen Dogen noch etwas ändern könnte. Maurice berichtet, er habe in dem Moment, als der Doge starb, mit dessen Frau geschlafen, was für zusätzliche Empörung sorgt.
Offizielles Ende des Ränkespiels
08:29:27Das Event wird offiziell beendet, und der erste Ränkespiel-Abend seit Jahren endet ohne Sieger, weil der Doge kurz vor Schluss starb. Als Sieger der Chaosphase gilt Großkonfalionär Luigi von Venedig. Die Runde bedankt sich bei allen Beteiligten und kündigt an, die Regeln für künftige Runden zu überarbeiten.
Rückblick auf die Strategien
08:31:51Im Rückblick erklärt ein Mitspieler, er habe früh auf Freundschaften gesetzt und dadurch viele Ratsmitglieder auf seine Seite gebracht. Ein anderer beschreibt, dass er die Druckmittel-Mechanik zunächst falsch eingeschätzt habe und dass diese bei der nächsten Wahl über Jahrzehnte wirke. Beide Strategien werden als stark, aber gegeneinander auskonterbar bewertet, weshalb künftige Regeln nötig seien.
Was wäre besser gewesen
08:36:41Diskutiert wird, welche Gegenmaßnahmen besser funktioniert hätten: Ein Verbot von Druckmitteln durch das Edikt wäre wirksamer gewesen als das Verbot von Geld in der Politik, weil das Geld kaum genutzt wurde. Der am Ende begangene Mord wird als Hail Mary beschrieben, der nur einen Gegner traf. Die Runde ist sich einig, dass das Spiel für den Mehrspielermodus nicht ausbalanciert ist.
Handelswaren der Teilnehmer
08:38:55Die Teilnehmer erzählen, mit welchen Waren sie gehandelt haben: Schmuck, Wein, Salz und Wurst waren die wichtigsten Güter. Ein Charakter plante bewusst, dass seine Frau eine Affäre hat und er daran melancholisch zugrunde geht, was fast funktionierte. Der Plan, nicht nur die Meinung, sondern auch echte Freundschaften zu pflegen, wird als zentrale Lektion hervorgehoben.
Fehlende Stimmen und verschenkte Chancen
08:40:28Ein Mitspieler gesteht, zu wenig auf die Unterscheidung zwischen hoher Meinung und echter Freundschaft geachtet zu haben, weshalb er trotz guter Beziehungen keine Stimmen erhielt. Auch die kurzzeitige Wahl des eigenen Spiegelbilds zum Dogen wird als taktischer Fehler bezeichnet. Die Möglichkeit, aus dem Kerker heraus einem Verbündeten das Dogenamt anzubieten, scheiterte daran, dass der Charakter in einem Privatkerker saß.
Coppelius' Weg zum Anspruch
08:42:45Coppelius erklärt, er habe zunächst erfolglos versucht, Patrizier auf seine Seite zu ziehen, und sich dann über den Weg des Abenteurers und französischer Bündnisse einen Anspruch auf Venedig gesichert. Der französische König sei zeitweise seine Marionette gewesen, und der Chat habe ihm geholfen, die versteckte Funktion zu finden. Der Doge habe ihm sogar eine Grafschaft angeboten, was als Zeichen von Sympathie gewertet wird.
Marionetten und geerbte Ländereien
08:45:22Es wird überlegt, ob der Doge zur Marionette hätte gemacht werden können, was jedoch an fehlenden Attributen scheiterte. Die plötzlich gewechselte Hauptstadt und die neuen Ländereien werden durch ein Erbe erklärt, das der Chat aufgeklärt hat. Damit ist geklärt, warum Venedig auf einmal größer war und die Verwaltung sich änderte.
Schlussworte und Dank
08:46:27Maurice bedankt sich bei allen Beteiligten und betont, dass keine ernsthaften Animositäten bestehen, auch wenn während des Spiels Emotionen hochkochten. Gelobt werden die aufwendige Produktion, die Unterstützung durch Paradox und das Team sowie die vielen Details, die in das Event geflossen sind. Für die Zukunft verspricht er, das Ränkespiel zeitnah zu wiederholen und die Regeln weiterzuentwickeln.
Lernerfahrungen und Feedback
08:50:04Die Runde reflektiert, wie viel sie während des Spiels über die Mechanismen von Handel, Republiken und Intrigen gelernt hat. Es wird bedauert, dass manche Imbalance erst spät deutlich wurde, zugleich aber als Chance für kommende Runden gesehen. Das Publikum wird ausdrücklich um Feedback gebeten, auch zu Dingen, die als schlecht empfunden wurden.
Abschied und Spendenaktion
08:53:33Zum Schluss bedanken sich die Teilnehmer für den langen Abend und verweisen auf die Aufzeichnung des Events sowie auf die verschiedenen Plattformen, auf denen die Wiederholung verfügbar sein wird. Es wird zum Raid auf die Charity-Aktion Loot für die Welt aufgerufen, und der eigene verbliebene Reichtum soll für den guten Zweck gespendet werden. Der Stream endet mit guten Wünschen und dem Hinweis, dass das Ereignis offiziell beendet ist.