Auf einer Gastro-Tour wurde das Werk eines Foodtruck-Herstellers mit Messe besucht. Gezeigt wurden diverse Fahrzeuge, darunter ein 16 Jahre alter Barbecue-Wagen mit hohem Restwert. Spezialanfertigungen wie eine mobile Zahnarztpraxis und ein Disaster-Container wurden präsentiert. Die Produktionsstätte mit 85 Mitarbeitern und eine Reparaturhalle waren Teil des Rundgangs. Ein gebrauchtes Fahrzeug wurde zum Verkauf angeboten.

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Start der Hausmesse bei Ruka

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Der Livestream beginnt auf der Hausmesse von Ruka, einem Hersteller von Foodtrucks und mobilen Gastroeinheiten. Nach einer kurzen Unterbrechung wird die Ausstellung vorgestellt, die Food Trucks, Food Trailer und Containersysteme umfasst. Ein Dönerladen wird als Beispiel für ein Monoprodukt präsentiert, bei dem besonderer Wert auf Qualität und einfache Reinigung gelegt wird. Es wird erklärt, dass das Konzept darauf abzielt, Bestellungen in unter einer Minute abzuwickeln, und es werden Details zur Arbeitsplatzgestaltung und Kühlung gezeigt. Die Zuschauerzahl steigt schnell auf über 700, und es wird angekündigt, dass die Formate in engeren Abständen stattfinden werden.

Fritteusen und Spezialanfertigungen

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Im weiteren Verlauf der Messe werden verschiedene Fahrzeuge und Ausstattungen besichtigt, wobei ein Schwerpunkt auf Hochleistungsfritteusen liegt. Eine Zweikorb-Fritteuse mit geschlossenem Gassystem wird als besonders effizient beschrieben, da sie Pommes in Rekordzeit zubereitet und eine konstante Qualität liefert. Der Preis für eine Dreikorb-Variante liegt zwischen 12.000 und 14.000 Euro, was als lohnende Investition angesehen wird, da Pommes oft den Engpass darstellen. Es wird die Idee entwickelt, einen kompletten Wagen nur mit Fritteusen zu bauen, um die Produktion zu maximieren. Zudem werden automatische Klappenschließungen an Containern gezeigt, die sich per Knopfdruck öffnen und schließen lassen, sowie ein 15-Fuß-Container, der trotz seiner Größe mit einem normalen Führerschein gefahren werden kann.

Wertstabilität eines 16 Jahre alten Foodtrailers

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Ein zentrales Thema ist die Wertstabilität von Ruka-Fahrzeugen, illustriert anhand eines Barbecue-Grillwagens, der vor 16 Jahren gekauft wurde. Der damalige Preis betrug 55.000 Euro, während der Neupreis heute bei 72.000 Euro liegt. Nach 16 Jahren Nutzung und trotz regelmäßiger Einsätze ist der Wagen immer noch 10.000 bis 15.000 Euro wert, was auf die robuste Bauweise und die einfache Wartung zurückgeführt wird. Der Wagen hat alle Gas- und Elektroprüfungen bestanden und nur zweimal neue Reifen benötigt. Diese Langlebigkeit macht die Fahrzeuge zu einer attraktiven Investition, da sie nicht nur über Jahre Gewinn erwirtschaften, sondern auch einen hohen Wiederverkaufswert behalten. Die Geschichte zeigt, dass ein gepflegter Gebrauchtwagen weiterhin gefragt ist und der Hersteller für Qualität steht.

Weitere Fahrzeuge und Verkaufsangebote

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Auf dem Außengelände werden weitere Fahrzeuge vorgestellt, darunter ein ehemaliges Fahrzeug von Michael Roden, das im Kundenauftrag verkauft wird. Es ist zwei Jahre alt, wurde nur viermal eingesetzt und verfügt über eine Bierzapfanlage und eine Kühlung – ein Multifunktionsfahrzeug für kleinere Caterings bis 50 Personen. Der Neupreis lag bei 145.000 Euro, und es wird über einen möglichen Verkauf verhandelt. Außerdem wird ein Loco Chicken Container gezeigt, der ursprünglich für Shoppingmall-Konzepte gebaut wurde, aber aktuell wegen der Umstellung auf Weihnachtsmärkte abgebaut wird. Für diesen Container werden sieben Stück hergestellt, die derzeit auf dem Hof stehen. Auch ein Eiswagen mit speziellen Batterien wird besichtigt, wobei auf die Empfindlichkeit der Batterien hingewiesen wird, die regelmäßige Wartung erfordern.

Das neue Ruka-Werk und Produktionsabläufe

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Der Stream führt in das Hauptwerk von Ruka, das 2018 fertiggestellt wurde und eine Produktionsfläche von 6.000 Quadratmetern bietet. Dort werden die Module und Möbel vorgefertigt, während die Karosserien im ungarischen Werk entstehen. Auf dem angrenzenden Gelände von 10.000 Quadratmetern stehen Containeranlagen, darunter eine kürzlich an Schalke übergebene Anlage für über eine Million Euro mit zwei Etagen und Dachterrasse. Die Produktion ist offen gestaltet, mit einem Maschinenpark inklusive CNC-Stanzmaschine und Biegemaschine. Es wird erklärt, dass das ganze Jahr über 85 Mitarbeiter beschäftigt sind und auch bei ruhiger Auftragslage Fahrzeuge auf Lager produziert werden. Der Mietpool wird vorgestellt, bei dem Gastronomen Fahrzeuge ausprobieren können und die Miete beim späteren Kauf angerechnet wird. Zudem gibt es eine Reparaturhalle mit Platz für 4.000 Fahrzeuge, in der Unfallschäden behoben werden.

Sonderbauten: Zahnarztpraxis und Disaster-Container

01:30:34

Im Werk werden besondere Projekte gezeigt, darunter eine mobile Zahnarztpraxis auf Anhängerbasis, die für den Einsatz in Altenheimen oder Gefängnissen gedacht ist, um Menschen ohne Zugang zu Zahnärzten zu versorgen. Ein weiterer Bau ist ein Disaster-Container für einen türkischen Kunden, der bei Erdbeben eingesetzt wird und Stromgeneratoren, Helme, Bergungsgeräte und Erste-Hilfe-Ausrüstung enthält – insgesamt 14 Stück wurden bestellt. Außerdem wird ein Kaffee-Promotionwagen für die Türkei vorgestellt, der mit einem Holzdesign und Edelstahl-Arbeitsflächen ausgestattet ist. Für einen türkischen Kunden entstehen auch Catering-Container mit Dachterrassen aus Vollholz. Die Fertigung erfolgt in einer offenen Halle, in der Bausätze kommissioniert und dann in die Fahrzeuge eingebaut werden. Die Qualitätssicherung zeigt sich in der Sauberkeit und Ordnung, die täglich gefegt wird.

Abschluss und Verabschiedung

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Nach dem Rundgang durch das Werk wird angekündigt, dass die Tour weiter nach Frankfurt führt, wo ein Treffen mit anderen Personen geplant ist. Es wird sich bei den Zuschauern für die Einschaltquote bedankt, die zeitweise bei über 2.300 Zuschauern lag. Der Streamer betont, dass die vielen Klicks und Reaktionen genutzt werden, um weiteres Material für soziale Medien zu erstellen. Der Abschied erfolgt mit dem Slogan „GIG – Gastrogeil“, der die Begeisterung für die Gastronomie unterstreicht. Die Zuschauer werden auf weitere Streams in der Zukunft hingewiesen, wobei die aktuelle Ausgabe als zweigeteilt beschrieben wird. Zum Schluss wird noch eine Kostprobe einer selbstgemachten Barbecue-Sauce erwähnt, die als besonders lecker hervorgehoben wird, bevor der Stream mit einem Dankeschön und einer Verabschiedung endet.