Live von der gamescom aus Halle 10.1 ! FYNG gamescom frage !clips

gamescom: Dawn of War 4 surprise und mehr

Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht die Ankündigung von Dawn of War 4 durch das deutsche Studio King Art. Das orientiert sich am ersten Teil der Serie. Eine weitere Meldung betrifft das lang erwartete Gothic Remake, das eng mit der Community entwickelt wird. Ebenfalls wurde großer Andrang für Hollow Knight: Silksong auf der Messe beobachtet.

Special Events
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Special Events

Ankunft und Stimmung auf der gamescom

00:15:37

Der Stream begrüßt die Zuschauer zur gamescom, dem ersten Messetag der Find Your Next Game gamescom 2025. Es herrscht eine sehr positive und aufgeregte Stimmung, da viele Titel für die ganze Woche angekündigt sind. Das Programm wird wie das Bauen mit Lego beschrieben, das letztendlich eine coole Woche für alle Spiele-Fans verspricht. Nachdem das Programm kurz angesprochen wird, geht es zunächst zum Chat, um mit der Community zu interagieren und deren Eindrücke von der Eröffnung zu hören.

Diskussion über Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2

00:21:32

Ein zentrales Thema ist die langwierige Entwicklungs-Odyssee und die aktuelle Nachricht zu Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2. Das Spiel, das bei The Chinese Room entsteht, wird sechs Vampir-Clans enthalten, von denen zwei jedoch nur über ein DLC-Pack oder die Deluxe-Version für 90 Euro zugänglich sind. Diese Entscheidung wird als katastrophal angesehen, da sie nach all den Jahren der Verschiebungen und Enttäuschungen die Community verprellt und das Vertrauen in das Entwicklungsteam untergräbt. Es wird als Verrat an der Community und dem Goodwill des Titels bewertet, der wirtschaftlich nicht klug erscheint.

Überblick über das heutige Programm

00:27:38

Der Stream gibt einen detaillierten Einblick in das Programm für den Tag. Um 12 Uhr wird Dawn of War 4 vorgestellt, gefolgt von einem Gespräch zu Silksong um 13:30 Uhr. Um 14 Uhr wird die Demo des Gothic Remakes gezeigt, bei der verschiedene Kampfstile getestet werden können. Um 15 Uhr präsentiert sich Industria 2, als das 'Deutsche Half-Life 3' bezeichnet. Ein Highlight ist das Interview mit Tim Schäfer, dem Gründer von Double Fine, um 16 Uhr, wo über sein neues Spiel 'Keeper' gesprochen wird. Den Abschluss bildet um 17:30 Uhr die große Find Your Next Game Show mit Welt-Premieren.

Vorstellung des GameStar-Standes und der Partner

00:37:20

Der Stream zeigt den eigenen Stand in Halle 10.1 (D70-E98) und führt ihn vor. Der Stand ist sehr groß und umfasst eine große LED-Wand, eine Sitzecke und Partnerbereiche. Es werden Hardware-Partner wie NZXT vorgestellt, die über ihre Mainboard-Lines (N7 und N9) und ihr minimalistisches Design sprechen. Auch SteelSeries wird mit ihren Headsets und Tastaturen gezeigt, und die Besucher können an einer AIM-Challenge teilnehmen. Tulpa präsentiert ihre neuen Laptops mit RTX 50 Grafikkarten und eine KI-Foto-Boost-Möglichkeit. Nebenbei gibt es auch eine Beyblade-Arena, bei der man das Spiel live ausprobieren kann.

Die große Bühne und die Production

00:51:28

Es wird zur großen Bühne im Inneren des Standes gegangen, die von einer riesigen LED-Wand umgeben ist. Diese Bühne wird für die abendliche Find Your Next Game Show genutzt. Anschließend geht es in den Backstage-Bereich, um die Production-Crew zu zeigen, die für den reibungslosen Ablauf des Streams und der Shows sorgt. Der komplexe und aufwendige Betrieb wird hervorgehoben und der Dank an das gesamte Team ausgesprochen, das für die Umsetzung verantwortlich ist.

Überraschende Ankündigung von Dawn of War 4

01:15:48

Die größte Überraschung der gamescom ist die Ankündigung von Dawn of War 4. Besonders überraschend ist, dass das Spiel nicht vom bisherigen Entwickler Relic, sondern vom deutschen Studio King Art entwickelt wird. Das Studio plant für den Release ein umfangreiches Paket, das vier verschiedene Kampagnen, vier spielbare Völker, einen Skirmish-Modus sowie Koop- und Multiplayer-Funktionen umfassen soll.

Einblicke in die Entwicklung und Inspiration

01:16:10

Nach vier Jahren der Stille übernahm King Art die Entwicklung. Der Creative Director Tyson erläutert, dass die bewusste Entscheidung getroffen wurde, sich mehr an den ersten Teil der Serie anlehnen als an den zweiten, da dies den Wünschen der Community entspricht. Man wollte zurück zu den Ursprüngen mit Fokus auf starke Einheiten-Specializations, Basebuilding und eine herausragende Singleplayer-Kampagne.

Gameplay-Erlebnis und Factions-Design

01:24:45

Das Gameplay in der Demo erinnert stark an Dawn of War 1, mit klassischen RTS-Elementen wie Basebuilding und der Eroberung von Kontrollpunkten. Ein wichtiges Ziel ist es, dass sich die Fraktionen sehr unterschiedlich anfühlen: Space Marines sind Elite-Einheiten, Orks bauen schnell und breiten sich aus, während Necrons langsam aber unaufhaltsam expandieren und durch das 'Healing Metal' besonders stark in ihrem Gebiet werden.

Revolutionäre Animationstechnologie und Kampagnen-Struktur

01:35:32

Ein technisches Highlight ist das 'Combat Director'-System, das dynamisch über 10.000 verschiedene Kampfanimationen für über 110 Einheiten live zusammensetzt. Die Kampagnen-Struktur ist komplex und nicht-linear. Vier Völker haben jeweils eigene, aber miteinander verbundene Story-Kampagnen auf dem Planeten Kronos, bei denen Spieler Entscheidungen treffen können und durch ihren Charakter den Verlauf beeinflussen.

Fokus auf Singleplayer trotz Multiplayer-Trends

01:47:58

King Art setzt trotz des aktuellen Trends zu E-Sport-fokussierten Multiplayer-Spielen klar auf die Singleplayer-Kampagne. Umfragen ergaben, dass die Mehrheit der Spieler großen Wert auf eine starke Einzelspielererfahrung legt. Im Multiplayer will man zwar ausbalancierte Modi anbieten, jedoch nicht den Spaß des Singleplayers durch restriktives Balancing für den kompetitiven Modus beeinträchtigen.

Story und Setting auf Kronos

01:57:58

Die Geschichte spielt 200 Jahre nach den Ereignissen des Add-ons 'The Dark Crusade' auf dem Planeten Kronos. Dies bietet die Möglichkeit, bekannte Elemente aufzugreifen und gleichzeitig die Space Marines der Blood Ravens in einer ausweglosen Situation zu zeigen, die ums Überleben kämpfen. Viele bekannte Charaktere und Orte aus der Dawn-of-War-Geschichte werden wieder aufgegriffen.

Gameplay-Design von Dawn of War 4

01:59:20

Die Entwickler erläutern die philosophischen Grundsätze für die Heldengestaltung im neuen Dawn of War. Das Ziel ist, ein ausgewogenes Power-Level zu schaffen, bei dem Helden wie Gabriel Angelus zwar mächtiger als Standard-Einheiten, aber nicht so übermächtig wie in Teil drei agieren. Man wolle vermeiden, dass Spieler von Anfang an mit einer Halbgott-Figur starten. Stattdessen soll sich ein Held wie ein Space Marine Captain anfühlen – überlegen, aber nicht unbesiegbar.

Helden Cyrus und Jonah im Fokus

02:00:08

Es gibt Klarstellungen bezüglich der spielbaren Helden Cyrus und Jonah. Zwar wird Cyrus im Trailer gezeigt, scheint aber zu sterben. Die Entwickler bestätigen, dass dies kein Spoiler für den Anfang der Kampagne ist. Beide Helden sind vollwertig im Spiel integriert und können in vielen Missionen entweder einzeln oder gemeinsam gesteuert werden. Es gibt somit keine Plot-Twists, die einen der Helden frühzeitig aus dem Spiel nehmen.

Gemeinsamer Feedback-Prozess zu Dawn of War 4

02:01:20

Die Tester äußerten erste Eindrücke und konstruktive Kritikpunkte. Zwei zentrale Mängel wurden identifiziert: Das Deckungssystem fühlt sich im Vergleich zu den Vorgängern noch unterentwickelt an und es fehlt ein Moralsystem, das in früheren Teilen ein wichtiges taktisches Element war. Die Entwickler reagieren auf dieses Feedback, erklären die Design-Entscheidungen und zeigen auf, wie man das Problem der zu simplen Deckung adressieren und durch taktische Elemente wie Nah- und Fernkampf-Balance ersetzen könnte.

Zukünftige Demo und Community-Beteiligung

02:06:59

Zu der Frage nach der Verfügbarkeit der Demo gaben die Entwickler bekannt, dass es noch keine konkreten Termine für eine Veröffentlichung gibt. Man wolle den Prozess der Community-Beteiligung, wie ihn bereits bei Iron Harvest praktiziert wurde, für Dawn of War adaptieren. Geplant ist eine Abfolge aus geschlossenen Alphas, geschlossenen Betas und offenen Betas, um die Qualität des Spiels durch das Feedback der Community zu verbessern. Der Fokus liegt auf einem spielerischen Eindruck ohne die Komplexität eines Tutorials.

Hallenrundgang durch die gamescom

02:13:55

Nach dem Interview startet ein geführter Rundgang durch verschiedene Hallen der Messe. Es werden zahlreiche Stände vorgestellt, darunter Dying Light: The Beast, Farming Simulator, Dune Awakening und verschiedene Titel von Ubisoft, Nintendo und Capcom. Besonderes Augenmerk liegt auf Foto-Gelegenheiten und den generellen Eindruck der Messe. Reporter Felix durchquert dabei große Menschenmengen und gibt Einblicke in die Atmosphäre und die Vielfalt der ausgestellten Spiele.

Eindrücke von wichtigen Titeln

02:28:05

Der Rundgang führt zu konkreten Anspielerfahrungen. So wird auf dem Nintendo-Stand Metroid Prime 4 für die Switch 2 gespielt und auf dem Microsoft-Stand der ROG Xbox Ally Handheld vorgestellt. Ein weiterer Highlight ist Hollow Knight: Silksong, bei dem eine extrem lange Warteschlange für eine 10-minütige Demoversion die enorme Nachfrage unterstreicht. Reporter AK schildert dabei seine persönlichen Eindrücke vom Plattformer und den Hype, der das Spiel umgibt.

Technische Innovation auf der Messe

02:38:47

Ein weiteres Highlight ist eine Virtual-Reality-Arena. Diese nutzt übergroße QR-Codes als Referenzpunkte für die Headsets, um die Position der Spieler im Raum zu erfassen. Auch werden virtuelle Grafiken direkt in den Raum projiziert. Obwohl das Potential erkennbar ist, wird auch das typische Problem von VR-Demonstrationen deutlich, bei dem technische Schwierigkeiten das Spielerlebnis beeinträchtigen und die Vorführung abrupt beendet wird.

Der Hype um Hollow Knight: Silksong

02:45:45

Der Bericht von AK über Hollow Knight: Silksong steht im Mittelpunkt des letzten Teils. Er beschreibt, wie enorm der Andrang auf dem Microsoft-Stand war, was zur Folge hatte, dass er selbst in die Schlange für die Demo schlüpfen musste. Im Spiel selbst lobt er die Steuerung, das Feindesign und die grafische Darstellung. Gleichzeitig äußert er die Sorge, dass der massive Community-Hype, der Running Gag um die ewige Verschiebung, dem Spiel selbst schaden könnte, da die Erwartungen kaum zu erfüllen sind.

Kritik an Xbox-Spielpräsentationen

02:56:55

Es wird die Strategie von Microsoft kritisiert, Spiele-Demos auf der gamescom nur in sehr kurzen, zehnminütigen Abschnitten zu präsentieren. Dadurch fehlt es dem Streamer an der Möglichkeit, ein tieferes Gefühl für die Spielwelt und deren Mechaniken zu entwickeln. Er kritisiert, dass für ein solches Format mehr Zeit und Anspielstationen notwendig gewesen wären, um den Spielern einen umfassenderen Eindruck zu vergeben.

Preview: There Are No Ghosts at the Grand

02:58:40

Der Streamer stellt das Spiel 'There Are No Ghosts at the Grand' vor, das er als eine Art Kombination aus 'House Flipper' und einem Waffensimulator beschreibt. Die Kernmechanik ist das Renovieren eines Hotels mit unkonventionellen Waffen wie einer Sandstrahlpistole oder einem Vakuumgerät. Er hebt das befriedigende Gameplay und den guten Humor des Spiels hervor, der sich durch einen selbstreferenziellen und schottischen Assistenten zeigt, obwohl die Grafik manchmal etwas holprig wirkt.

ERSTES EINDRÜCKE zum ROG Ally

03:05:58

Ein kurzes Interview mit einer Besucherin namens Andrea liefert erste Eindrücke vom ROG Xbox Ally Handheld. Sie lobt das leichte Gewicht und die gute Performance, bei der sogar DOOM Dark Ages mit 75 FPS problemlos läuft. Allerdings wird auch auf eine gewisse Erwärmung des Geräts im Turbo-Modus hingewiesen. Der Streamer fasst zusammen, dass der Preis eventuell etwas zu hoch ist, die Performance aber überzeugt.

Gothic 1 Remake
03:11:11

Gothic 1 Remake

Live-Demo zu Gothic Remake

03:19:44

Der Fokus verschiebt sich auf das lang erwartete Gothic Remake. Der Game Director Reinhard Pollitsche und der Komponist Kai Rosenkranz sind im Stream um eine Live-Demo zu präsentieren. Es handelt sich um eine spezielle 'Playground-Demo', die es ermöglicht, Endgame-Fähigkeiten und Magie direkt zu testen, um dem begrenzten Messeformat gerecht zu werden. Es wird betont, dass dies eine Mod ist und dass das Entwicklerteam eng mit der Community zusammenarbeitet, um Feedback zu sammeln und das Spiel zu verbessern.

Herausforderungen des Gothic Remakes

03:21:04

Die Entwickler sprechen über die größten Herausforderungen des Remakes. Zentral ist der Balanceakt, das ursprüngliche, ungeschliffene Gothic-Feeling beizubehalten, das Spiel aber neuen, modernen Spielern zugänglicher zu machen. Dies betrifft besonders das UI-Design, das so minimalistisch wie sein soll, und das Kampfsystem, das zwischen Realismus und spielerischer Agilität abwägen muss. Ein wichtiger Punkt ist auch die Bewahrung der Immersion, bei der der Spieler jederzeit Teil der Welt bleibt, auch in Menüs.

Entwicklungsphilosophie und Community-Dialog

03:35:05

Die Entwickler erläutern ihre Philosophie, bei der sie bewusst 'Ecken und Kanten' in Bereichen beibehalten wollen, die nicht direkt das Gameplay betreffen, um das typische Gothic-Flair zu erhalten. Gleichzeitig arbeiten sie daran, das Gameplay modern und flüssig zu gestalten. Besonders hervorgehoben wird die enge Zusammenarbeit mit der Community. Durch gezielte Demos wie die aktuelle Kampfdemo sammeln sie Feedback, um das Spiel bis zum Release weiter zu verfeinern, und schaffen so einen offenen Dialog mit den Fans.

Der Soundtrack des Gothic Remakes

03:50:32

Der Komponist Kai Rosenkranz spricht über die Gestaltung des neuen Soundtracks. Ursprünglich war eine Aufteilung in ein Drittel Originalthemen, ein Drittel Arrangements und ein Drittel neue Musik geplant. Letztlich ist der Anteil an komplett neuen Kompositionen jedoch deutlich gewachsen. Der Stil bleibt minimalistisch, ist aber durch die Möglichkeiten der modernen Musikproduktion texturierter und detailreicher. Die Musik reagiert feiner auf die Spielaktionen und Übergänge fließen ineinander, um eine durchgängige Atmosphäre zu erzeugen.